Open Water - Cage Dive

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Open Water - Cage Dive

Beitragvon horror1966 » 5. Dez 2017 20:48

Bild




Open Water - Cage Dive
(Cage Dive)
mit Joel Hogan, Josh Potthoff, Megan Peta Hill, Pete Valley, Mark Fell, Christopher Callen, Tara Wraith, Teagan Berger, Chris Bath, Robert Ovadia, Paul Adams
Regie: Gerald Rascionato
Drehbuch: Gerald Rascionato / Stephen Lister
Kamera: Andrew Bambach / Gerald Rascionato
Musik: The Newton Brothers
FSK 16
Australien / 2017

Um sich für eine neue Reality-Show zu bewerben, wollen drei Freunde ein aufregendes Bewerbungsvideo drehen. Sie planen einen Tauchgang auf dem offenen Meer. Die Digitalkamera immer dabei, lassen sie sich von dem Reiseleiter in einen Käfig ins Wasser absetzen. Das Ziel: umher schwimmende Haie vor die Linse zu bekommen. Plötzlich wird das Schiff von einer riesigen Welle erfasst und geht unter. Die Freunde schaffen es gerade noch, sich aus dem sinkenden Käfig zu befreien. Doch ohne jeglichen Schutz werden die Haie für die Gruppe zu einer echten Gefahr!


Ob sich Regieneuling Gerald Rascionato unbedingt einen Gefallen damit getan hat eine schon mehrmals verfilmte Thematik erneut in Szene zu setzen bleibt fragwürdig, denn immerhin haben die beiden bisherigen Filme "Open Water" und "Open Water 2" die vorliegende Geschichte in fast identischer Art und Weise erzählt. Eine dritte Verfilmung erscheint also eher überflüssig und dieses Gefühl bestätigt sich im Lauf der Erzählung immer mehr. Erzielte die zu Grunde liegende Ausgangssituation der Protagonisten seinerzeit noch für Beklemmung und ein äußerst bedrohliches Gefühl beim Betrachter, so kann man davon mittlerweile nicht mehr wirklich reden. Das Szenario bietet keinerlei neue Impulse, so das sich dann auch die Begeisterung für das Gesehene in überschaubaren Grenzen hält. Zudem hat Rascionato den Fehler gemacht zu viel Zeit mit banalen Dingen zu vergeuden, denn bis es überhaupt erst einmal zur Sache geht vergehen volle 30 Minuten. Bei einer Nettolaufzeit von gerade einmal 72 Minuten ist das eine ganze Menge und so gestaltet sich insbesondere die Einführung in die Geschichte doch relativ langatmig.

In dieser Zeitspanne wird man ein wenig mit den drei Hauptfiguren bekannt gemacht, wobei sich allerdings keine der Figuren als wirklicher Sympathieträger bemerkbar machen kann. Dieser Eindruck soll sich mit zunehmender Laufzeit immer mehr verfestigen, zudem brillieren die Akteure zum Ende hin auch noch mit einem schwer nachvollziehbaren Verhalten, das selbst durch den Aspekt einer extremen Situation nur sehr schwer nachzuvollziehen ist. Anstatt sich nämlich auf das Wesentliche zu konzentriere um am Leben zu bleiben wird mit einem Leuchtsignal auf einer Rettungsinsel aus Gummi und Plastik herum gespielt, oder es werden diverse Diskussionen über Betrug in einer Beziehung geführt. Nun könnte man zwar damit argumentieren das Menschen in extremen Situationen auch ebenso reagieren, aber ehrlich gesagt wirkt das Ganze nicht sonderlich authentisch.

Gedreht wurde das Ganze fast ausschließlich mit der Handkamera, was einem stellenweise schon ein wenig auf die Nerven gehen kann. Sicherlich sollte damit der Faktor von Authentizität erhöht werden, aber hier wirkt es manchmal viel eher störend und unangebracht. Das mag nun ein jeder für sich selbst beurteilen, jedoch kann "Open Water - Cage Dive" in seiner Gesamtbetrachtung keinesfalls so richtig überzeugen. Die Erzählung will einen zu keiner Zeit wirklich packen, was in erster Linie sicherlich darin begründet ist das absolut nichts zu sehen ist, was man nicht schon des Öfteren zu Gesicht bekommen hat. Eventuell mag sich das etwas anders bei Leuten verhalten die beide Vorgänger noch nicht gesehen haben, aber Rascionato hat es einfach nicht geschafft, seinen Film mit der nötigen Faszination auszustatten, die sich dann auch auf den Zuschauer überträgt.

Im Endeffekt hätte man sich diesen Ableger auch sparen können, denn es wurden zu viele Dinge falsch gemacht, als das man zu einem überdurchschnittlichen Gesamteindruck gelangen könnte. Dazu tragen auch die Darsteller bei, denn neben äußerst mittelmäßigem Schauspiel kommt noch erschwerend die Tatsache hinzu, das alle drei Hauptfiguren mit der Zeit einfach nur noch nerven. Die restlichen Schauspieler kann man unmöglich bewerten, da sämtliche Nebenrollen nur mit extrem kleinen Spielanteilen versehen sind, so das man in diesem Punkt maximal von nötiger Staffage sprechen kann. Am besten macht sich aber jeder selbst ein Bild von diesem Film, der mich persönlich jedenfalls nicht in seinen Bann ziehen konnte, was allerdings nur eine rein subjektive Meinung darstellt.


Fazit:


Schon die beiden vorherigen Teile haben die Meinungen stark gespalten und das wird sich auch bei "Open Water - Cage Dive" nicht ändern. Trotz einer sehr kurzen Laufzeit weist der Film etliche Längen auf, mittelmäßiges Schauspiel und dämliche Handlungsweisen der Akteure tun ihr Übriges, damit dieses Werk sich lediglich im unteren Qualitätsbereich ansiedeln kann.


4/10
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Re: Open Water - Cage Dive

Beitragvon horror1966 » 13. Dez 2017 13:23

Kritik ist drin
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Re: Open Water - Cage Dive

Beitragvon Jenny » 15. Dez 2017 18:06

Fällt für mich wegen der Handcam sowieso raus.
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Re: Open Water - Cage Dive

Beitragvon horror1966 » 15. Dez 2017 18:30

Jenny hat geschrieben:Fällt für mich wegen der Handcam sowieso raus.



Ist nicht weiter schlimm, da verpasst du nicht wirklich viel.
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Re: Open Water - Cage Dive

Beitragvon Jenny » 16. Dez 2017 16:16

Ja, hört sich so an. Gut so :-)
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Re: Open Water - Cage Dive

Beitragvon OpFeRmEtZgEr » 17. Dez 2017 02:17

Schade:/
Ich LIEBE HAIFILME!
Und auch wenn ich hier im Forum der einzige bin,aber
The Shallows fand ich GRANDIOS!
Und das obwohl ich den Film schon 5x mindestens gesehen habe
LIEBER ASSI ODER PROLL ALS EIN VERBLENDETES HERDENTIER DER HYPOKRITEN!!!
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Re: Open Water - Cage Dive

Beitragvon DriesVanHegen » 17. Dez 2017 18:19

Ich fand SHALLOWS auch ziemlich anständig 8-)
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Re: Open Water - Cage Dive

Beitragvon OpFeRmEtZgEr » 18. Dez 2017 07:37

Isser auch,toller Film.
Schade das man den schlecht fortsetzen kann.
Die Welt braucht mehr guten Haihorror
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