The Mangler

Horrorfilme aus den USA, Süd-und Mittelamerika

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The Mangler

Beitragvon horror1966 » 19. Mai 2018 15:00

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The Mangler
(The Mangler)
mit Robert Englund, Ted Levine, Daniel Matmor, Jeremy Crutchley, Vanessa Pike, Demetre Phillips, Lisa Morris, Vera Blacker, Ashley Hayden, Danny Keogh, Ted Le Plat
Regie: Tobe Hooper
Drehbuch: Tobe Hooper / Stephen David Brooks
Kamera: Amnon Salomon
Musik: Barrington Pheloung
ungeprüft
USA / 1995

Die bizarren und tödlichen Betriebsunfälle in der Wäscherei ""Blue Ribbon"" zwingen Kriminalkommissar Hunton einzugreifen. Huntons Recherchen konzentrieren sich auf die Wäschemangel, eine blutgierige Horrormaschine, und gleichzeitig auf den Mann, der das Unternehmen wie ein Tyrann beherrscht: Bill Gartley. Hunton findet mit seinem Freund Jackson, einem Wissenschaftler für Okkultismus heraus, dass es zwischen Maschine und Gartley einen Kontrakt gibt. Und der verlangt nach dem Blut einer jungfräulichen 16jährigen, mindestens einem im Jahr. Nach weiteren blutrünstigen Zwischenfällen sind die Ermittler fest entschlossen, die mörderische Maschine auszuschalten. Der ""Mangler"", ein Koloss aus Stahl und Eisen, tritt mit seinen tonnenschweren Kräften gegen seine Gegner an und droht alle zu vernichten


Verfilmungen der Bücher von Stephen King haben schon seit jeher die Meinungen gespaltet und nicht anders verhält es sich auch bei "The Mangler", der auf einer Kurzgeschichte des Autors basiert. Regie-Altmeister Tobe Hooper hat sich seinerzeit des Stoffes angenommen und einen Horrorfilm kreiert, der wenn man etlichen Kritiken Glauben schenkt eher im unteren Bereich einer Bewertungsskala anzusiedeln ist. Oftmals ist dabei von Trash, Langeweile und sogar absolutem Humbug die Rede, wobei zumindest der Trash an der ein oder anderen Stelle wirklich nicht zu verleugnen ist. Wenn sich nämlich im Laufe des Films die von einem Dämon besessene Wäschemangel selbstständig macht und eine Treppe hoch und runter läuft, dann kann es dem Zuschauer zugegebenermaßen die Tränen in die Augen jagen. Andererseits dienen aber auch gerade diese Passagen durchaus der Spannung des Geschehens, denn auch wenn das Ganze enorm abstrus erscheinen mag, passt es nahezu perfekt in das Gesamtbild dieses Werkes.

Die größte Stärke der Geschichte liegt definitiv in der vorhandenen Grundstimmung, die der gute Tobe Hooper wirklich extrem schmierig und düster in Szene gesetzt hat. Das wird einem schon innerhalb der ersten Minuten vor Augen geführt, denn wenn man das Innere der "Blue Ribbon" Wäscherei zu Gesicht bekommt, jagt es einem kalte Schauer über den Rücken. Hier möchte man keinesfalls seinen Arbeitstag verbringen, denn die dort vorherrschende Atmosphäre verkündet nichts Gutes. Man kann förmlich spüren das jederzeit ein Unglück geschehen kann, denn irgendwie scheint eine unheilvolle Aura über dem Gebäude zu liegen, was sich mit zunehmender Laufzeit dann ja auch bewahrheiten soll. Im Mittelpunkt steht dabei die riesige und bedrohlich wirkende Wäschemangel, die schon nach relativ kurzer Zeit zum ersten Mal ihr beängstigendes Eigenleben zum Besten gibt. Was es damit dann letztendlich auf sich hat wird dem Betrachter im Laufe der Zeit etwas näher gebracht. An dieser Stelle offenbart sich dann allerdings auch einer der Schwachpunkte der Story, denn anstatt mit mit genügend Hintergrundinformationen aufzuwarten, werden einem lediglich spärliche Informationen geliefert, die das wieso, weshalb und warum nicht wirklich erklären können.

An diesem Punkt wird dann also eine ganze Menge der eigenen Interpretation überlassen, was mich persönlich allerdings nicht weiter gestört hat. Die vielen kleinen Andeutungen sind durchaus ausreichend um sich einen eigenen Reim auf die Zusammenhänge zu machen, zudem wird der Unterhaltungswert des Filmes dadurch nicht weiter beeinflusst. Die vorliegende Unrated Version beinhaltet einige nette Splattereinlagen, ohne das diese jedoch wirklich häufig zum Einsatz kommen. Ein übermäßiger Härtegrad ist also keinesfalls zu erwarten, aber die vorhandenen Szenen können sich absolut sehen lassen. Im Grunde genommen ist das aber auch gar nicht so wichtig, denn Hooper legt seinen Fokus ganz eindeutig auf die atmosphärische Komponente. In dieser Beziehung kann man sich dann auch wirklich nicht beschweren, denn während der gesamten Laufzeit bekommt man ein äußerst stimmungsvolles Szenario geboten.

Letztendlich spaltet "The Mangler" die Meinungen ziemlich stark, wobei ich allerdings doch ziemlich überrascht bin, das diese Verfilmung bei den Bewertungen dermaßen schlecht abschneidet. Sicherlich handelt es sich nicht um die beste King-Verfimung, aber immerhin doch um einen gelungenen und stimmigen Horrorfilm, der in der ein oder anderen Szene auch eine leicht trashige Note zum Vorschein bringt. Wenn dann auch noch der gute Robert Englund in der Rolle des tyrranischen Wäschereibesitzers eine vollkommen überzeichnete Figur abgibt dürfte das Grund genug sein, diesem Werk eine faire Chance zu geben.


Fazit:


Es gibt sicherlich bessere Verfilmungen von Werken eines Stephen King, aber "The Mangler" ist weitaus besser geraten ale manche Bewertung es vermuten lässt. Es liegt selbstverständlich auch im Auge des jeweiligen Betrachters, aber ich persönlich mag diesen stimmungsvollen Horrorfilm richtig gern.


7/10
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Re: The Mangler

Beitragvon MiamiVIP » 19. Mai 2018 23:11

Der Film lebt auch größtenteils von seiner 80er Jahre Atmosphäre, was die schwache Handlung etwas retuschiert. Mit 7/10 bin ich dabei.
Die Ein-Mann-Bux-Ersatz-Armee gegen komische Sehgewohnheiten. :D
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Re: The Mangler

Beitragvon OpFeRmEtZgEr » 25. Mai 2018 20:33

Super Film!
Von mir gibts 9/10.
Ich liebe die Atmo,die Effekte und Englund als Elektrokrüppel Oppaunk!
LIEBER ASSI ODER PROLL ALS EIN VERBLENDETES HERDENTIER DER HYPOKRITEN!!!
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