Final Destination 5 (2011)

Horrorfilme aus den USA, Süd-und Mittelamerika

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Final Destination 5 (2011)

Beitragvon DriesVanHegen » 17. Sep 2013 15:25

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Originaltitel: Final Destination 5
Herstellungsland: USA
Erscheinungsjahr: 2011
Genre(s): Horror, Thriller


Inhalt:
Es sollte doch nur ein kleiner Betriebsausflug werden, doch niemand konnte ahnen, daß die Kollegen von Sam Lawton (Nicholas D'Agosto) in ihrem Reisebus auf einer kollabierenden Hängebrücke während eines Sturms ein schreckliches Ende nehmen würden. Niemand - außer Sam, der in einer Vision diese Ereignisse just vor Augen hat, kurz bevor sie tatsächlich geschehen. Im letzten Moment kann er mit einer Handvoll Kollegen den Bus verlassen, der Rest läßt sich nicht überzeugen, aber die acht kommen davon, was allerdings dem FBI-Ermittler Block (Courtney B. Vance) verdächtig vorkommt. Und noch einer versteht wie immer keinen Spaß, wie ihnen der Coroner (Tony Todd) bald mitteilt: der Tod läßt sich nämlich nicht austricksen und holt sich seine Opfer zurück, egal wie und mit welchem Aufwand...

Quelle: OFDb.de



Meinung:
Nach dem schwachen dritten Teil setzte ich in den vierten dann aufgrund von Ellis erneuter Regie doch noch einmal Hoffnungen - die dann aber gänzlich zerkloppt wurden. Spannungsarm, null und nichtige Teens und vor allem die äußerst nervigen 3D-Effekte unterboten da ja mehr oder weniger sämtliche - geringen - Erwartungen.
Dementsprechend lustlos war ich auf eine weitere Fortsetzung, doch diverse positive Bewertungen ließen dann wieder ein Interesse entstehen. Vielerorts stand nämlich geschrieben, dass sich wieder auf die Serientugenden besonnen werden solle. In diesem Falle also: die Tode wieder eine Spur kleiner, dafür spannender und verstärkt mit schwarzen Humor garniert.
Was geblieben ist: die Skepsis vor penetrantem 3D-Gehampel.
Aber bis auf wenige Ausnahmen wurde hier wieder dezenter auf die Tricktechnik gesetzt, so dass einem nicht in den ersten Minuten schon unzählige Autoreifen, Motorblöcke oder ähnliches um die Ohren fliegen.
Glücklicherweise sind bis auf den Blödel Isaac diesmal auch keine stereotypen Unsympathen an Bord, denn diese haben zumindest im direkten Vorgänger tierisch genervt. Außerdem werden hier auch mal wieder die Betroffenen samt ihren Problemen etwas näher beleuchtet, so dass das eintönige Abhasten der einzelnen Todesszenarien zum Großteil entfällt.
Die Todesszenen sind super gelungen - mehr sollte aber nicht verraten werden, da sonst viel Spannung flöten geht. Aber wie schon erwähnt, sind diese nun wieder kleiner und feiner, aber ebenso effektvoll.
Effekte sehen wir hier aufgrund der 3D-Herkunft großteils aus dem Rechner. Im Kino und im eigentlichen Film mögen diese kaum auffallen, hier bleibt abzuwarten, wie der Spaß ohne 3D zu Hause ausschaut.

Ebenso nett anzusehen: der kleine Auftritt von Tony Todd (endlich wieder mit dabei!) und die vielen Verweise auf die Vorgänger (Vor- und Abspann beispielsweise), insbesondere auf den aller ersten Teil.
Die Bekämpfung des Todeszyklus' erhält hier nebenbei gesagt eine neue Methodik, die gegen Ende für recht augenzwinkernde Szenen sorgt.
Und das richtige Ende...wunderbarer Einfall!

Nach Teil III und IV also wieder eine Fortsetzung, die man sich ansehen kann, ohne sich im Nachhinein ärgern zu müssen!
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DriesVanHegen
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Re: Final Destination 5

Beitragvon horror1966 » 17. Mai 2015 21:27

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Final Destination 5
(Final Destination 5)
mit Nicholas D'Agosto, Emma Bell, Miles Fisher, Ellen Wroe, Jacqueline MacInnes Wood, P.J Byrne, Arlen Escarpeta, David Koechner, Courtney B. Vance, Tony Todd, Brent Stait, Roman Podhora, Jasmin Dring, Barclay Hope, Chasty Ballesteros
Regie: Steven Quale
Drehbuch: Eric Heisserer / Jeffrey Reddick
Kamera: Brian Pearson
Musik: Brian Tyler
Keine Jugendfreigabe
USA / 2011

Auch im fünften Teil der Reihe ist der Tod allgegenwärtig: Er schlägt erneut zu, als eine Gruppe von Arbeitern aufgrund einer Vorahnung rechtzeitig vor dem katastrophalen Zusammenbruch einer Hängebrücke gerettet wird. Doch diesen arglosen Seelen war es nie vorherbestimmt, das fürchterliche Unglück zu überleben - und weil sie nach wie vor dem Untergang geweiht sind, beginnt nun ein grausiger Wettlauf gegen die Zeit: Hektisch versuchen sie dem unerbittlichen Terminkalender des Todes zu entkommen...


Nach dem etwas schwächeren vierten Teil der Reihe kann sich Teil 5 in Sachen Qualität wieder steigern. Natürlich sind die Innovation und die echten Überraschungsmomente schon längst verschwunden, spielt sich das Geschehen doch immer wieder nach dem gleichen Schema ab. Komischerweise verlieren die Filme aber nicht an Reiz und die altbewährten Zutaten verstehen es immer wieder, den Zuschauer zu faszinieren. Nicht anders verhält es sich in vorliegendem Film, der einmal mehr einige richtig fiese Todesfälle bietet, die auch teilweise teilweise einen gewissen Einfalssreichtum des Regisseurs offenbaren. Zudem sind die einzelnen Tötungen auch größtenteils wieder recht derbe und hart in Szene gesetzt worden, so das auch die Freunde der härteren Gangart auf ihre Kosten kommen werden. Hierbei ist meiner Meinung nach der "Sportunfall" als absolutes Highlight anzusehen, denn selbst beim Ansehen tun einem sämtliche Knochen weh und man zuckt ganz unweigerlich zusammen.

Die Geschichte an sich bietet natürlich nichts Neues, es gibt die übliche Vision, die es einmal mehr wirklich in sich hat. Danach wird das mittlerweile übliche Szenario routiniert abgespult. Erstaunlicherweise stellen sich beim Betrachter aber keinerlei Ermüdungserscheinungen ein, denn Regisseur Steven Quale hat es nahezu perfekt verstanden die altbewährten Zutaten miteinander zu vermischen und so für ein gelungenes Horrorerlebnis zu sorgen. Nur zum Ende hin erscheint dann doch eine recht innovative Idee, die allerdings auch darauf hindeutet, das die reihe nun wohl ein Ende gefunden hat. Ohne zuviel verraten zu wollen kann man aber doch andeuten, das hier eine Verbindung zum ersten Teil hergestellt wird. Diese Maßnahme hat mir persönlich sehr gut gefallen und könnte durchaus als gelungener Abschluß angesehen werden.

Obwohl man die Mechanismen der Final Destination Filme im Prinzip in-und auswendig kennt, ist man immer wieder über den gelungenen Spannungsaufbau der einzelnen Teile überrascht. Nicht anders verhält es sich auch mit vorliegendem Werk, das von der ersten bis zur letzten Minute eine echte Gänsehaut-Atmosphäre entfachen kann. Nur zu gern saugt man die gelungene Grundstimmung wie ein Schwamm in sich auf und erliegt der von den Ereignissen ausgehenden Faszination. Dies ist eine der ganz großen Stärken der Reihe, die sich bei diesem Aspekt sehr wohlwollend von diversen anderen Mehrteilern unterscheidet. Und so wäre es eigentlich sehr schade, wenn nun wirklich das Ende erreicht sein sollte, denn prinzipiell könnten ruhig noch einige Teile folgen. Da sich der Kreis des Todes aber mit dem vorliegenden Ende eigentlich geschloßen hat, ist eine Fortsetzung doch mehr als fraglich. Bedenkt man allerding, das den machern immer wieder neue Dinge einfallen um noch etliche Dollars zu verdienen, ist ein weiterer Film eventuell doch nicht so abwegig.

Im Endeffekt bietet "Final Destination 5" absolut nichts Neues, ist aber ein sehenswertes Filmerlebnis, das dem Zuschauer die üblichen Zutaten in einer sehr ansprechenden Verpackung serviert. Kurzweilige-und beste Horrorunterhaltung sind hier jedenfalls garantiert und der Qualitätsanstieg gegenüber Teil 4 tut sein Übriges, um den geneigten Fan zu begeistern.


Fazit:


Trotz mittlerweile 5 Filmen zeigt die Reihe immer noch keinerlei Abnutzungserscheinungen. Das kann man nun wirklich nicht von vielen Mehrteilern behaupten, weswegen "Final Destination" auch etwas ganz besonderes darstellt. Meinetwegen können ruhig noch einige Fortsetzungen folgen, ist der Unterhaltungswert der Reihe doch immer noch äußerst hoch angesiedelt.


8/10
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Re: Final Destination 5 (2011)

Beitragvon MiamiVIP » 17. Mai 2015 22:27

Mit der Reihe kann ich absolut nichts anfangen. Ist immer der selbe Quatsch. Einziger Unterschied sind die Darsteller und die jeweiligen Tode. Bereits den ersten Teil empfand ich absolut langweilig und das hat sich auch bis zum 4ten Teil nicht geändert. Teil 5 brauche ich also auch nicht. :aaaah: :dfbboygrimasse:
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Re: Final Destination 5 (2011)

Beitragvon horror1966 » 21. Apr 2018 19:55

MiamiVIP hat geschrieben:Mit der Reihe kann ich absolut nichts anfangen. Ist immer der selbe Quatsch. Einziger Unterschied sind die Darsteller und die jeweiligen Tode. Bereits den ersten Teil empfand ich absolut langweilig und das hat sich auch bis zum 4ten Teil nicht geändert. Teil 5 brauche ich also auch nicht. :aaaah: :dfbboygrimasse:



Was man von deiner Meinung zu halten braucht muss ich wohl nicht gesondert erwähnen du Schlumpf :mrgreen:
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Re: Final Destination 5 (2011)

Beitragvon MiamiVIP » 22. Apr 2018 08:53

horror1966 hat geschrieben:Was man von deiner Meinung zu halten braucht muss ich wohl nicht gesondert erwähnen du Schlumpf :mrgreen:


Ich verbitte mir diesen Ton. Man könnte ja glatt meinen das man mich nicht ernst nimmt. :boys_lol:

Tatsächlich aber hat sich meine Meinung auf Final revidiert. Mittlerweile würde ich jedem Teil 7/10 geben. Und Teil 5 hat mir tatsächlich am Besten gefallen. Ehrlich gesagt, hat mir hier der Gore Gehalt ala Metze Like am meisten Spaß gemacht. Die splatterhaltigen Tode hatten irgendwie einen riesigen Fun Faktor.
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Re: Final Destination 5 (2011)

Beitragvon DriesVanHegen » 22. Apr 2018 10:29

Nichts anderes will die Serie doch zelebrieren: Stumpfsinn mit kreativen "Missgeschicken" :mrgreen:
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