Sharkansas Women's Prison Massacre


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Sharkansas Women's Prison Massacre

Beitragvon horror1966 » 14. Jun 2016 14:07

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Sharkansas Women's Prison Massacre
(Sharkansas Women's Prison Massacre)
mit Dominique Swain, Traci Lords, Christine Nguyen, Cindy Lucas, Tabitha Marie, Amy Holt, John Callahan, Chris De Christopher, Serafin Falcon, Oscar DeRosa, Skye McDonald, John Archer Lundgren, Steve Goldenberg
Regie: Jim Wynorski
Drehbuch: Jim Wynorski / William Dever / Corey Landis
Kamera: David M. Rakoczy
Musik: Chuck Cirino
FSK 16
USA / 2015

Als bei einem Fracking-Unfall versehentlich die Erdkruste auseinander reißt, öffnet sich durch das Loch eine Wasserstraße in einen tief unten gelegenen unterirdischen mysteriösen Ozean. Urplötzlich bahnt sich eine nicht einzuschätzende Gefahr den Weg an die Erdoberfläche. Gigantische prähistorische Haie gelangen durch das Wasser in das Zentrum der sumpfigen Arkansas Bayou. Dieses ist sehr zum Nachteil einiger hünscher weiblicher Gefangener, die dort in den Sümpfen arbeiten müssen, denn sofort beginnt ein Blutbad, dass alle Vorstellungen übertrifft. Es scheint, dass nur der Tod der einzige Ausweg für die Frauen ist...


Trashige Creature Filme mit Haien haben in den letzten Jahren ja absolute Hochkonjunktur und der vorliegende Beitrag von Jim Wynorski deutet schon durch den Titel wie auch die Inhaltsangabe an, in welche Richtung die Erzählung tendieren wird. Und richtig geraten, dem Zuschauer präsentiert sich eine weitere und völlig abstruse Geschichte, die total an den Haaren herbei gezogen ist. Im Grunde genommen ist damit der Grundstein für unterhaltsamen Trash gelegt, aber leider gelingt es "Sharkansas Women's Prison Massacre" nur teilweise, wirklich gut und kurzweilig zu unterhalten. In erster Linie ist das darin begründet, das Wynorski die prähistorischen Haie viel zu selten im Bild zeigt, zumal die Viecher dann auch lediglich ansatzweise zu erkennen sind.

Als kleinere Entschädigung werden dafür einige nett anzusehende weibliche Strafgefangene präsentiert, die allerdings vielmehr einem Mode Journal entsprungen sind, als das man sie in einem Gefängnis vermuten würde. Wie dem aber auch sei, so bekommt zumindest der männliche Betrachter etwas fürs Auge geboten und kann sich an vollbusigen Darstellerinnen mit fantastischen Figuren erfreuen. Dafür sollte man allerdings keine zu hohen Ansprüche an das dargebrachte Schauspiel der Akteure stellen, denn wie nicht anders zu vermuten kocht man in dieser Beziehung auf extremer Sparflamme.

Im Verlauf der knapp 80 Minuten Laufzeit wartet das Werk dann durchaus mit mehreren skurrilen Momenten auf und setzt dabei insbesondere immer wieder die Logik der Ereignisse vollkommen außer Kraft, jedoch hat es der Regisseur leider nicht verstanden, den Zuschauer durchgehend bei der Stange zu halten. Zu oft ergeben sich Phasen, in denen zuviel banale Dialoge und Abläufe im Vordergrund stehen und Spannung will sich so gar nicht erkennen lassen. Nun setzt man das bei einem Film dieser Art auch nicht unbedingt zwingend voraus, aber ein wenig interessanter hätte man das Ganze dann doch in Szene setzen können. Da hilft es dann auch nicht, das in einer Nebenrolle die ehemalige Pornodarstellerin Tracy Lords zu sehen ist, denn zuerst einmal hat die gute Frau ihre besten Tage schon längst hinter sich und zweitens ist ihre Rolle nicht gerade dafür geeignet, ihre Performance als gelungen zu bezeichnen.

Letztendlich ist "Sharkansas Women's Prison Massacre" ganz generell nur aus der Sicht eines Trash Fans zu bewerten, denn rein filmisch gesehen bewegt man sich hier schon nahe am Bodensatz. Doch selbst mit einer ausgeprägten Vorliebe für hanebüchene Szenarien und den schlechten Geschmack eröffnet sich lediglich eine Story, die bedingt kurzweilige Unterhaltung anbietet. Einen nachhaltigen Eindruck wird der Film sicherlich nicht hinterlassen, so das er sich maximal im unendlichen Durchschnittsbereich trashiger Creature Movies einordnen kann.


Fazit:


Bei der vorliegenden und völlig an den Haaren herbei gezogenen Grundidee des Geschehens wäre weitaus mehr drin gewesen und "Sharkansas Women's Prison Massacre" hätte eine echte Granate werden können. Leider hat Wynorski aber viel zu wenig aus dem grotesken Stoff heraus geholt, so das man selbst als Trash Liebhaber zu einem höchst mittelmäßigen Gesamturteil gelangt.


5/10 Trash Granaten
Heimat der Waranen Gemeinde und Illuminaten

Auch ein Aal in des Mannes Hose passt nicht gleich in jede Dose

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Re: Sharkansas Women's Prison Massacre

Beitragvon trebanator » 14. Jun 2016 17:09

.... aah, egal ! Bei DER Story... und weil Hai-Trash, muss sowat inne Sammlung :D
... He, who makes a Beast of himself , get`s rid of the pain of being a human !
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Re: Sharkansas Women's Prison Massacre

Beitragvon dr. freudstein » 14. Jun 2016 17:20

trebanator hat geschrieben:.... aah, egal ! Bei DER Story... und weil Hai-Trash, muss sowat inne Sammlung :D


eigentlich auch geguckt werden :idea:

Naja also für mich wäre sowas wohl nix. Ich mag Trash, aber das klingt mir hier schon ein wenig zu irre und bescheuert, das ich wohl eher genervt werde. So wie cheffe den Film beschreibt, kann ich mir auch ungesehen etwas drunter vorstellen und einschätzen. Aber klar, kaufen, archivieren, Bildquali testen, dafür kann man nen Kauf schon mal riskieren.
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