Scarecrow Slayer


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Scarecrow Slayer

Beitragvon horror1966 » 28. Dez 2013 20:41

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Scarecrow Slayer
(Scarecrow Slayer)
mit Tony Todd, Nicole Kingston, David Castro, Jessica Mattson, Steven Schultz, Kim Little, Scott Carson, Elizabeth Perry, Todd Rex, D.C Douglas, Steven Glinn, Brett Erickson, Brendan Aucoin, Jonathan Murphy, Scott Stepp
Regie: David Michael Latt
Drehbuch: Bill Cunningham / David Michael Latt
Kamera: John Willis III / Jay Willis
Musik: Vincent Gillioz
FSK 16
USA / 2003

Bei dem Versuch, eine Vogelscheuche von einem verhexten Feld zu stehlen, wird Dave von Farmer Caleb erschossen und sein Geist wandert in die lebensgroße Puppe. Als mordende Vogelscheuche tötet Dave jeden, der zwischen ihm und dem Objekt seiner Begierde, seiner früheren Freundin Mary, steht. Die Killerpuppe zögert auch nicht, Mary zu kidnappen, um ihre Seele ebenfalls in den Körper einer Vogelscheuche zu transferieren - so hätte Dave eine gleichgesinnte Gespielin. Ihr Freund Karl wird bei dem Versuch, ihr zu helfen, ebenfalls getötet und seine Seele wandert in die für Mary vorgesehene Vogelscheuche. Ein brutaler Kampf zwischen den beiden Ungeheuern entbrennt und Marys einzige Chance, die Nacht zu überleben, ist, dass sich die beiden Monster gegenseitig vernichten. Ansonsten erwartet sie eine tödliche Hochzeitszeremonie...


Man trifft ja gerade im Bereich des Horrorfilms nicht gerade selten auf sogenannte "Gurken", also Filme, die abgrundtief schlecht und vollkommen langweilig in Szene gesetzt wurden. Dieses Machwerk von Regisseur David Michael Latt, der beim Dreh anscheinend unter starkem Drogeneinfluss stand als "Gurke zu bezeichnen, wäre wirklich noch als Kompliment aufzufassen. Es ist schlicht und ergreifend nicht nachvollziehbar, was sich die Macher beim Dreh dieses "Schund-Meisterwerkes" gedacht haben, aber viel kann es definitiv nicht gewesen sein. Als erstes sollte man vielleicht ganz generell auf die sogenannte Geschichte eingehen, wenn man die extrem dünnschichtige Rahmenhandlung überhaupt so nennen darf. Das Szenario, das sich dem Zuschauer hier offenbart, hätte man kaum langweiliger und belangloser umsetzen können, denn von der ersten bis zur letzten Minute herrscht hier die pure Langeweile.

Wenn man während der Laufzeit eventuell Spannung oder gar so etwas ähnliches wie eine bedrohliche Atmosphäre erwarten sollte, dann wartet man wirklich gut 90 Minuten völlig vergebens, da sich noch nicht einmal ansatzweise etwas in dieser Art entwickelt. Dafür wird man allerdings im Überfluss mit vollkommen farblosen Charakteren konfrontiert, die von absolut talentfreien und lustlosen Darstellern gespielt werden, die anscheinend aus irgendeiner Laienspiel-Gruppe entflohen sind, oder durch eine ABM vom Arbeitsamt zu ihren Jobs gezwungen wurden, denn anders ist das hier dargebotene Schauspiel sicher nicht zu erklären. Selten habe ich so viele absolut talentfreie Zonen in einem Film bewundern dürfen, so das die Ausmaße hier rekordverdächtige Zahlen annehmen. da kann auch der alte Haudegen Tony Todd rein gar nichts dran ändern, denn er passt sich mit seiner Leistung nahtlos dem miesen Niveau an, was aber nicht besonders ins Gewicht fällt, da er sich lieber nach recht kurzer laufzeit ermorden lässt und dem eigenen Elend damit ein frühzeitiges Ende setzt. Und ob man es glauben will oder nicht, damit wäre auch schon das einzig Positive an diesem schrottigen Machwerk besprochen.

Wer jetzt vielleicht in der Hoffnung schwelgt, wenigstens einige deftige SFX zu sehen, der sollte ganz schnell wieder auf den Boden der Tatsachen zurückkommen und sich nicht ständig in irgendwelche Träumereien zu flüchten. Hier gibt es noch nicht einmal Ansätze von Härte zu erkennen, was mich persönlich aber auch nicht weiter verwundert, da dies das unterirdisch schlechte Gesamtbild gesprengt hätte und bei so manchem Zuschauer eventuell sogar zu einer Art Schockzustand geführt hätte, da man auf einmal aus seinem Tiefschlaf geweckt worden wäre, der bei der Sichtung dieses Mülls fast zwangsläufig eintritt. Ich weiss ja nun wirklich nicht, wie hoch die Kosten für diesen Schund waren, doch selbst die 12, 50 Euro (mehr kann es keinesfalls gewesen sein) hätte man lieber Bedürftigen gespendet, die damit wahrlich mehr mit hätten anfangen können.

Nun ist David Michael Latt bisher sowieso nicht unbedingt wegen der hohen Qualität seiner Werke aufgefallen, doch mit diesem "Horrorfilm" hat er echt den Vogel abgeschossen, denn taugt er doch höchstens etwas für Leute mit ganz intensiven Schlafstörungen, die durch dieses "Meisterwerk" aber ganz sicher behoben werden. Leider kann man hier noch nicht einmal für eingefleischte Freunde des Trashfilms eine Empfehlung aussprechen, denn dafür fehlt ganz eindeutig die wichtigste Zutat und das ist der Unterhaltungswert, der hier einfach beim besten Willen nicht zu erkennen ist, so sehr man auch danach sucht.


Fazit:


Kurz und knapp: Finger weg, denn hier lauert eindeutig die Gefahr, das man sich Augenkrebs einhandelt.


1,5/10
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