Monster Worms


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Monster Worms

Beitragvon horror1966 » 15. Nov 2013 22:01

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Monster Worms - Angriff der Monsterwürmer
(Mongolian Death Worm)
mit Sean Patrick Flanery, Victoria Pratt, George Cheung, Drew Waters, Matthew Tompkins, Nate Rubin, John Mack, Tiger Sheu, Cheryl Chin, Billy Blair, Jay Serra, Ryan Manalansan, Lieu Tran, Andrew Stevens
Regie: Steven R. Monroe
Drehbuch: Steven R. Monroe / Kevin Leeson
Kamera: Neil Lisk
Musik: Emir Isilay / Pinar Toprak
FSK 12
USA / 2010

Als eine amerikanische Ölfirma einen Bohrturm in der weiten Wüste der Mongolei in Betrieb nimmt, wissen sie nicht was sich unter ihnen befindet. Bei ihren Bohrungen stoßen sie auf ein Nest von tödlichen Kreaturen, die sich rasend schnell ausbreiten und jeden verschlingen, der ihnen in den Weg kommt! Der Einzige, der sie stoppen kann ist der Schatzsucher und Abenteurer Daniel Upkin, der schon sein ganzes Leben lang nach einem legendären Grab sucht, das der Sage nach von den Monsterwürmern bewacht wird. Er muss alles riskieren um die Kreaturen aufzuhalten, bevor sie sein Lebenswerk für immer zerstören!


Kurz vor dem gelungenem Remake des Rape & Revenge Klassikers "I spit on your Grave" führte Steven R. Monroe bei diesem SCI/FI Spektakel Regie und präsentiert dem Zuschauer dabei eine doch recht hanebüchene Geschichte. Der mongolische Todeswurm steht im Mittelpunkt des Geschehens und wenn man die CGI - animierten Riesenwürmer zu Gesicht bekommt, offenbaren sich schon diverse Ähnlichkeiten zu einem Film wie "Tremors". Das Problem an der Sache ist lediglich, das vorliegendes Szenario nicht annähernd über den gleichen Unterhaltungswert verfügt, da die Ereignisse doch über einen Großteil der gut 90 Minuten Spielzeit eher belanglos vor sich hin plätschert. Dabei wäre durchaus genügend Potential vorhanden gewesen, um eine richtig gelungene Mischung aus Action-und SCI/FI zu kreieren, die jedoch nur sehr bedingt vorhanden ist.

Zu sehe an den Haaren herbeigezogen ist die Rahmenhandlung, die zudem auch noch äußerst vorhersehbar daherkommt. Es fehlt ganz einfach an wirklichen Überraschungsmomenten und schon nach wenigen Minuten kann man sich seinen Reim darauf machen, worauf das Ganze im Endeffekt hinausläuft. Auch die Todeswürmer werden nicht gerade ideal dargestellt, bei jeder Sichtung merkt man ihnen die Künstlichkeit an. So rutscht dann das gesamte Szenario recht schnell in die Trash-Ecke ab, wobei es sich in vorliegendem Fall noch nicht einmal um guten Trash handelt. Der Funke will einfach zu keiner Zeit wirklich überspringen, was sicherlich auch im sehr mäßigen Spannungsaufbau begründet ist. Außerdem merkt man dem Werk auch das offensichtlich ziemlich niedrige Budget an, die Schauplätze sind doch eher spärlich ausgestattet und auch sämtliche anderen Zutaten deuten nicht unbedingt auf eine Menge Geld hin.

Dazu zählt auch die Darsteller-Riege, die zwar einen sehr bemühten Eindruck hinterlässt, im Endeffekt jedoch nicht durch überzeugendes Schauspiel auffällt. In vielen Einstellungen wirkt die Mimik und Gestik der Akteure extrem aufgesetzt und künstlich und über etliche vollkommen unlogische Handlungsweisen möchte ich mich nicht weiter auslassen. Und so könnte es sich hier auch durchaus um eine weitere Produktion für den Syfy Channel halten, denn die Gestaltung des Szenarios deutet ohne Weiteres darauf hin. Man bewegt sich also definitiv auf TV-Niveau, wobei ich mir noch nicht einmal sicher bin, diesen Film in den soliden Bereich einzuordnen.

Man muss schon eine sehr ausgeprägte Vorliebe für Monsterfilme-und Trash jeder Art haben, um "Monster Worms" wirklich etwas abgewinnen zu können, ich persönlich konnte mich jedenfalls nicht für dieses Werk begeistern. Vielleicht liegt das ganz einfach darin begründet, das ich in letzter Zeit zu viele dieser Machwerke gesehen habe, denn irgenwann ist man auch mal übersättigt. Dennoch bin ich mir ziemlich sicher, das auch diese skurrile Geschichte ihre Fan-Gemeinde finden wird, jedoch sollte man die eigenen Erwartungen auf ein Minimum herunterschrauben, um keine zu große Enttäuschung zu erleben.


Fazit:


Auch wenn ich solchen Monsterfilmen im Normalfall immer etwas Positives abgewinnen kann, fällt mir das bei "Monster Worms" doch ziemlich schwer. Die Story bietet im Prinzip keinerlei Höhepunkte und beinhaltet zu allem Überfluss auch noch einige langatmige Passagen. Auch das dargebotene Schauspiel und der manchmal in Ansätzen erkennbare Humor tragen nicht zu einem besseren Gesamteindruck bei, der von den schlecht animierten Todeswürmern noch einmal zusätzlich nach unten gedrückt wird. Echten Fans solcher Filme wird das alles wohl nicht viel ausmachen, wer jedoch etwas mehr erwartet wird eher eine Enttäuschung erleben.


3/10
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