Forest of the Damned (2005)


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Forest of the Damned (2005)

Beitragvon horror1966 » 18. Nov 2013 17:46

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Forest of the Damned
(Forest of the Damned)
mit Nicole Petty, Tom Savini, Shaun Hutson, Dan van Husen, Daniel Maclagan, Richard Cambridge, Steve Hart, Francesca Kingdon, Sophie Holland, David Hood, Eleanor James, Ella James
Regie: Johannes Roberts
Drehbuch: Joseph London / Johannes Roberts
Kamera: John Raggett
Musik: Keine Informationen
Keine Jugendfreigabe
Großbritannien / 2005

Ein Wald voller gefallener Engel, die ihre Opfer zuerst verführen und dann umbringen. Fünf Freunde haben einen Autounfall und geraten in ihre Fänge. Es entbrennt ein tödlicher Kampf, bei dem Angst und Verführung eine blutige Spur legen. Diese Engel haben unstillbaren Appetit auf Menschenfleisch...und ziehen dich direkt in die Hölle !


Die Inhaltsangabe dieses Films hört sich im ersten Moment ja gar nicht so schlecht an, das ist dann aber auch das einzig Positive, was hier zu verbuchen ist. Selten in meinem Leben habe ich einen so sinnbefreiten und grottenschlechten Film gesehen, wie diesen hier. Aber es sei den Briten verziehen, denn nach so vielen tollen Horrorfilmen, die sie uns in den letzten Jahren beschert haben, darf man auch einmal einen Ausrutscher haben und das ist diese Low Budget Produktion ganz sicher.

Vielleicht könnte man es sogar noch als positiv bewerten, das der Film die ganze Zeit über gleichbleibend schlecht ist, was ja auch schon eine gewisse Leistung darstellt. Das wohl größte Problem hier ist, das sich zu keiner Zeit auch nur annähernd etwas wie Spannung aufbaut, die ziemlich dröge und lieblos in Szene gesetzte Geschichte plätschert hier gut 80 Minuten vor sich hin, ohne das irgendetwas Nennenswertes geschieht. Auch die wenigen etwas härteren Einstellungen können hier keine Punkte gut machen, da die SFX wirklich grottenschlecht sind.

Aber auch so etwas wie eine unheimliche oder gar bedrohliche Stimmung kommt hier nie auf, wenn man ehrlich ist, sind noch nicht einmal gute Ansätze vorhanden. Und dann wären da noch die miesen Darsteller, die sich in Unbeholfenheit und Ausdruckslosigkeit geradezu überbieten, das ist noch nicht einmal unterer Durchschnitt. Ein bekannter Name ist dann in diesem Machwerk doch zu finden, nämlich Tom Savini. Und ich frage mich immer noch verzweifelt, welcher Gaul den guten Tom geritten hat, in diesem Mist mitzuwirken. Eigentlich gibt es darauf nur eine logische Antwort, man hat ihm eine Summe geboten, bei der er nicht nein sagen konnte, anders kann ich mir die Sache jedenfalls kaum erklären.

Aber am Ende kommt ja schließlich das Beste des Films, nämlich der Abspann. Und der bedeutet ja, das die Folter ein Ende hat. Das Geld für diesen Streifen hätte man lieber Bedürftigen spenden sollen, denn dieser Schrott hat es eigentlich nicht verdient, auf DVD gepresst zu werden. Selbst für eingefleischte Fans von Low Budget Filmen dürfte dieses Werk nur sehr schwer zu ertragen sein, aber eventuell könnte es wenigstens für Leute mit Schlafstörungen eine dezente Hilfe sein, dem Sandmännchen etwas früher zu begegnen.


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