Flesh Eater (1980)


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Flesh Eater (1980)

Beitragvon horror1966 » 18. Sep 2013 17:30

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Flesh Eater - Revenge of the Living Dead
(Flesheater)
mit S. William Hinzman , John Mowod, Leslie Ann Wick, Kevin Kindlin, Charis Kirkpatrik Acuff, James J. Rutan, Lisa Smith, Denise Morrone, Mark Strycula, Kathleen Marie Rupnik, Matthew C. Danilko, David A. Sodergren
Regie: S.William Hinzman
Drehbuch: S. William Hinzman
Kamera: Simon Manses
Musik: Erica Portnoy
Keine Jugendfreigabe
USA / 1980

Einige junge Leute machen einen Ausflug in den Wald. Pech für sie, dass am gleichen Nachmittag und nur wenige hundert Meter entfernt, das Grab eines Untoten geöffnet wird. Als der Zombie seinem Grab entsteigt wird es auch schon blutig. Wenig später begegnet er den ersten der Teenager. Schon bald wimmelt es in der Gegend nur so von Leichen und neuen Zombies. Die blutige Schlacht beginnt und ein Massaker, das seines gleichen sucht, nimmt seinen Lauf...


An diesen Film bin ich eigentlich nur durch Zufall gekommen, da er mir sehr günstig angeboten wurde. Und diesen Kauf habe ich wirklich nicht bereut, denn der Film ist in meinen Augen eine absolute Spaß - Granate mit einem hohen Härtegrad. Denn hier gibt es einige wirklich harte Splatter-und Goreeinlagen, die das Herz eines jeden Gorehounds höher schlagen lassen dürfte und dennoch bewegt sich alles in einem Rahmen, der das gezeigte Geschehen keinerzeit als übertrieben hart erscheinen lässt.

Die Rahmenhandlung ist einigermaßen solide, ohne jedoch besonders innovativ zu sein. Das braucht es hier aber auch gar nicht, denn der Film weiss auch so bestens zu unterhalten. Es ist ein typischer 80 er Jahre Film, mit dieser ganz eigenen fantastischen Atmosphäre, die eigentlich fast alle Filme aus dieser Zeit begleitet. Und so lässt man sich auch als Zuschauer nur allzu gern von dem typischen 80er Jahre Feeling gefangennehmen und kann das Treiben richtiggehend genießen, das einem hier präsentiert wird.

Was diesen Film meiner Meinung nach so besonders macht, ist hier die Mischung aus teilweise wirklich ziemlich harten Splatter / Gore Effekten mit der gewissen Portion Humor, die hier vorhanden ist. Allerdings ist man sich bei mehreren Passagen nicht unbedingt sicher, ob der vorhandene Humor auch immer unbedingt gewollt ist, oder ob so manche Einstellung vielmehr eher unfreiwillig komisch wirkt. Wenn man es genauer betrachtet, ist es eigentlich der pure Trash, aber durchaus Trash der sehr guten Sorte. Und so bietet "Flesh Eater" auf jeden Fall beste und extrem kurzweilige Unterhaltung aus der Zombie-Rubrik, in der dieser herrliche Klassiker allerdings das Pech hatte, in einer Zeit zu erscheinen, in der Romero und Fulci den Zombiefilm geprägt haben. Nur so ist es eigentlich zu erklären, das diese "trashige Perle" des Sub-Genres anscheinend vielen Leuten immer noch eher unbekannt ist.

Man darf hier allerdings keine tollen Darsteller - Leistungen erwarten und wie schon erwähnt, ist die Story eigentlich auch eher Nebensache. Dieser Film will nur unterhalten und das tut er, wie ich finde, wirklich bestens. Ein absolut gelungener Fun / Splatter, mit sehr hohem Trashgehalt, den man sich als Fan solcher Filme keinesfalls entgehen lassen sollte. Eigentlich bedient dieses Werk genau die Mitte zwischen Romero und Fulci, denn auf der einen Seite ist dieser Beitrag nicht so ernst und düster wie die Werke von Romero, aber auch nicht so auf Härte aus, wie die Zombiefilme von Fulvi. Für Leute, die sich also schwer zwischen den beiden Meistern des Zombiefilms entscheiden können, dürfte "Flesh Eater" also genau das Richtige sein.


Fazit:


Ein herrlicher, wenn auch manchmal eher unfreiwillig komischer Zombie-Spaß mit genau der richtigen Portion Härte, der beste und extrem kurzweilige Unterhaltung garantiert. Gemischt mit der typischen 80er Jahre Atmosphäre ist hier ein trashiger Zombiefilm entstanden, der auch im Laufe der Zeit rein gar nichts von seinem Reiz und seiner faszination verloren hat und an dem kein echter Fan vorbeikommt.




8/10 Trash/Punkten
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