Bloody Birthday


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Bloody Birthday

Beitragvon horror1966 » 18. Sep 2013 17:28

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Bloody Birthday
(36 Pasos)
mit Noelia Balbo, Ines Sbarra, Ariana Marchioni, Melisa Fernandez, Priscili Rauto, Andrea Duarte, Victoria Witemburg, Priscila Caldera, Ana Haramboure, Omar Musa, Sabino Molina, Fernando Roa
Regie : Adrian Garcia Bogliano
Drehbuch : Adrian Garcia Bogliano / Ramiro Garcia Bogliano
Kamera : Sergio Fleischer
Musik : Rodrigo Franco
Keine Jugendfreigabe
Argentinien / 2006


Braungebrannte Mädchen in knappen Bikinis, die sich zu feuchten Wasserspielen im Pool treffen, oder sich einfach nur auf dem prächtigen Anwesen in der Sonne räkeln. Könnte das Leben noch schöner sein? Ia, es könnte, denn was hier wie das Paradies aussieht, ist in Wirklichkeit die Hölle auf Erden. Die jungen Damen wurden nämlich mit sehr unsanften Mitteln auf eine Geburtstagsfeier eingeladen. Sollten sie sich weigern zu feiern, oder eine der aufgestellten Regeln nicht beachten, tobt sich ein wahnsinniger Killer mit dem Vorschlaghammer und ähnlichem Beauty-Besteck an ihnen aus. Die Mädchen spielen mit, so gut es ihre Nerven zulassen. Als jedoch die Regel aufgestellt wird, das sie sich gegenseitig töten sollen, steuert die Party unweigerlich ihrem blutigen Höhepunkt zu.


Was sich hier im ersten Moment noch wie eine trashige Splatter-Granate anhört, entpuppt sich schon nach ziemlich kurzer Laufzeit als ein Werk, das weder Sinn noch Verstand hat. Als innovativer und skurriler Horrofilm angekündigt, muß man sich hier ganz automatisch die Frage stellen, was sich die Macher dieses Films gedacht haben, viel kann es jedenfalls nicht gewesen sein.

Die hier von Beginn an sehr dünne Story ist vollkommen sinn-und handlungsbefreit, was durch irgendwelche wirren Rückblenden szändig noch unterstrichen wird. Selten hat man als Zuschauer einen solch unzusammenhängenden Mist vorgesetzt bekommen, bei dem man sich unwillkürlich die Frage stellt, ob der Regisseur bei den Dreharbeiten im Drogenrausch war.

Es gibt hier wirklich rein gar nichts, was man in irgendeiner Form positiv hervorheben könnte, selbst Filme von Jochen Taubert haben einen größeren Unterhaltungswert und das will schon etwas heißen. Und die Bezeichnung Trashfilm wäre eine Beleidigung für jeden noch so schlechten Vertreter dieser Filmgattung.

Bei den sogenannten Schauspielern kann man nur die Hände über dem Kopf zusammenschlagen, talentfreiere Zonen hat es sehr selten gegeben. Selbst bei einem Casting von "Deutschland sucht den Superstar" würde man wohl beim schlechtesten Kandidaten mehr Talent finden wie hier. So ist es dann natürlich auch nicht weiter verwunderlich, das die hier vorgetragenen Dialoge sich dem nicht vorhandenen Niveau dieses Films anpassen und dafür sorgen, das der Betrachter phasenweise unter Ohrenschmerzen leidet.

Über Dinge wie Spannung oder gar Atmosphäre braucht man bei "Bloody Birthday" erst gar nicht nachzudenken, denn diese Begriffe scheinen dem Regisseur gänzlich unbekannt zu sein, jedenfalls erweckt es nach Sichtung dieses "Meisterwerks" den Anschein.

Selbst, wenn man seine Ansprüche vollkommen runter fährt und mit keiner Erwartungshaltung an diesen Film herangeht, wird man immer noch enttäuscht sein und sich am Ende fragen, was man die letzten 90 Minuten eigentlich gesehen hat. So kann man abschließend nur raten, die Finger von diesem Müll zu lassen, der den Rohling nicht wert ist, auf den er gepresst wurde.


1/10
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