Takin' it off

Niedriges Budget, viel nackte Haut und hanebüchene Storys sind hier vereint

AbonnentenAbonnenten: 0
LesezeichenLesezeichen: 0
Zugriffe: 587

Takin' it off

Beitragvon DonT » 22. Okt 2013 21:58

Bild Bild

Produktionsland: USA
Produktionsjahr: 1985
Regie: Ed Hansen
Darsteller: Kitten Natividad, Ashley St. Jon, Adam Hadum, Angelique Pettyjohn, Lucia Lexington, Susie Stewart, Helen Crookes, u.a.

-----------

Story:

Die Stripperin Betty Bigones (Kitten Natividad) möchte sich beruflich weiterentwickeln und Schauspielerin werden. Ihr Agent hat schon die passende Rolle für sie. Allerdings muss sie dafür ihre BH-Größe von "Humongous" um drei Zoll auf "Huge" reduzieren. Daraufhin sucht Betty einen Psychiater auf, der sie hypnotisiert und dazu bringt, dass sie sich bei einem bestimmten Song immer ausziehen muss.

-----------

Meine Meinung:

Kitten Natividad wurde Anfang der 70er Jahre zur "Miss Nudie Universe" gekürt und als Schauspielerin v.a. mit Russ Meyer Filmen wie "Im tiefen Tal der Superhexen" berühmt. In diesem Sexploiter darf sie nochmal ihren ganzen Charme ausspielen. Entgegen anderen PinUp-Models, die sich nur lasziv bewegen können, weiß Kitten jederzeit sympathisch rüberzukommen. Das macht "Takin' it off" auch erst so gut. Dieser Film ist eine wahre Ode an die Mexikanerin. Hier dreht sich eigentlich alles um sie und ihre beiden, unübersehbaren Körperausbuchtungen. So ist auch der Humor perfekt darauf abgestimmt. Der geneigte Zuschauer sollte also schon auf platte Witze eingestellt sein.

Kitten spielt die Stripperin Betty Bigones, die für ihre angehende Schauspielkarriere obenrum ein paar Pfunde abnehmen muss. Dafür schickt sie ihr Diät-Berater zunächst zu einem Psychiater, der erstmal ihren Geist befreien soll (oder so ähnlich). Dieser hypnotisiert sie darauf, bei dem äußerst innovativen Song "Takin' it off" (das Lied besteht aus Sage&Schreibe drei Wörtern, ist dafür aber ein ziemlicher Ohrwurm) sich die Klamotten vom Leib zu reißen. Und das jedes Mal, wenn sie ihn hört. So entsteht z.B. auch eine Bibliotheken-Strip-Szene, die man wohl auch eher selten sieht. Der Western-angehauchte Strip-Club (Betty ist das "girl with the biggest chest in the west") bietet zudem auch Musik, die dem Film einen schönen Chill-Faktor aufdrückt.

Betty scheint die Diät-Vorschläge, die sie bekommt, leicht misszuverstehen. Statt während ihrer Nur-grünes-Gemüse-Diät auch nur solches zu essen, beschäftigt sie sich lieber mit dem Gemüseverkäufer und "seiner Zuchini". Oder während ihrer Popcorn-Diät 'poppt' sie lieber Colonel als Corn. Das gibt Kittens Figur eine herliche Naivität, die den ganzen Film nur gut tut.

Im Endeffekt ist "Takin' it off"eine amüsante Erotikkomödie für Kitten-Natividad-Fans und Freunde seichter Sexploitation.

7/10

Übrigens hatte der Film noch zwei Nachfolger: "Takin' it all off" und "Takin' it off out west", in denen Kitten auch mitspielte, die aber lange nicht den Unterhaltungsfaktors dieses Filmes erreichen.

Leider habe ich keinen Trailer gefunden, aber hier mal ein Ausschnitt, der die Art Humor sehr gut trifft:

www.youtube.com Video From : www.youtube.com
Dieser Beitrag wird Ihnen präsentiert von: Sinnlosium Akut.
Bei Schnupfen und Schusswunden: Sinnlosium Akut.
Benutzeravatar
DonT
 
Beiträge: 2437
Registriert: 09.2013
Wohnort: King of Harz
Geschlecht:

Zurück zu "Sexploitation & Exploitation"

 

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast

cron