2001 Odyssee im Weltraum

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2001 Odyssee im Weltraum

Beitragvon GrafKarnstein » 19. Okt 2013 17:37

Liebe Forengemeinde! :)
Der folgende Film ist kein Science Fiction Film, wie andere. Er ist eine gedankliche Herausforderung. Ja,...er fordert geradezu zum Nachdenken heraus und man sollte schon für diverse Interpretationen, Ansichten und sonstige Denkweisen offen sein.

2001 ODYSSEE IM WELTRAUM

(Grossbritannien / USA 1965-1968)

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Keir Dullea - DAVID BOWMAN
Gary Lockwood - FRANK POOLE
William Sylvester - DR. HEYWOOD FLOYD
Hal 9000 - HAL 9000

Drehbuch, Produktion und Regie: STANLEY KUBRICK

Laufzeit ca. 142 min

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DER ANBEGINN DER MENSCHEIT
oder
DER AUFBRUCH DER MENSCHHEIT

In grauer Vorzeit lebt eine Gruppe von affenähnlichen und z.T. aufrecht gehenden Wesen in karger urzeitlicher leicht gebirgiger Landschaft zusammen. Sie ernähren sich von Planzen und Insekten. Sie artikulieren miteinander durch diverse Laute und grunzen. Die Tapire, also kleine vierbeinige Rüsseltiere leisten ihnen Gesellschaft. Die Halbaffen nächtigen in einer Art Höhle unter einem riesigen Felsvorsprung. Eines Tages, am frühen Morgen sehen sie ein großes schwarzes Objekt, ein Monolith. Wild gestikulierend, schreiend und nicht verstehend nähern sie sich nacheinander vorsichtig diesem unbekannten Objekt.

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Als sie merken das ihnen der Monolith nichts tut, bilden sie einen Kreis um ihn. Sie berühren und befühlen ihn. Kurze Zeit später ist der Monolith verschwunden. Eines der Wesen hockt vor den knochigen Überresten eines Tieres und nimmt einen länglichen dicken Knochen in die Hand. Mit diesen beginnt er auf die anderen Knochen einzuschlagen und irgendwie scheint dieser Halbaffe begriffen zu haben, das man diesen Knochen nun als Werkzeug und Waffe benutzen kann.

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Kurz darauf frisst die Gruppe nun keine Pflanzen mehr, sondern Fleisch. Fleisch eines anderen Tieres, das mit diesen Knochen erlegt wurde. Mit weiteren Knochen gewappnet begibt sich die Gruppe zu einer anderen Horde ähnlich aussehender Halbaffen, mit denen sie zuvor schon aneinander geraten waren. Der Anführer der anderen Horde wird mit dem Knochen tot geschlagen und die somit weiter entwickelte Gruppe geht als Sieger um die Wasserstelle hervor. In Siegerpose schmeißt der Anführer den Knochen nach oben und es erfolgt ein radikaler Szenenwechsel.

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Zwischenbemerkung, Meinung, Gedanken und mögliche Erklärungen

In der evolutionären Entwicklung der Menschheit auf diesem Planeten hier hat sich ihr Bewußtsein, ihre Intelligenz nur sehr langsam entwickelt. Es ist ein Prozeß der sich über einige Millionen Jahre erstreckte. Vom Affen/Menschenaffen über den Frühzeit-Halbmenschen, bis hin zum heutigen Homo Sapiens. Den ältesten Homo Sapiens datieren diverse Wissenschaftsforscher um ca. 90.000 Jahren vor Christi, den frühsten Fund allerdings um ca. 40.000 Jahre. Warum haben Menschen ein höher entwickeltes Bewußtsein, als alle anderen Lebewesen? Ein Bewußtsein, das sie befähigt zu sagen: "Ich bin." Ferner die Fähigkeit besitzt aus dem Bewußtsein heraus sich Kenntnisse zu verschaffen, zu lernen und intelligenter zu werden ect.! Woher stammt dieses Bewußtsein? Hat in grauer Vorzeit vor mehr als 2 Millionen Jahren ein Jemand oder ein Etwas nachgeholfen? Es existiert bis zum heutigen Tage auch kein evolutionäres Bindeglied zw. Affe und Mensch. Es ist nicht vorhanden, jedenfalls ist es bis zum heutigen Tage nicht gefunden worden. Man entdeckte auf dem Planeten Mars Pyramiden und ein sogenanntes großes "Gesicht" (Marsgesicht). Das Marsgesicht entpuppte sich bei späterer besser entwickelten Foto-Technik als eine Laune der Natur. Die Pyramiden jedoch scheinen vorhanden zu sein, auch wenn sie ca. 3 Milliarden Jahre alt sein sollen und durch diverse Stürme und sonstige Witterungsverhältnisse erheblich gelitten haben. Eine Laune/Zufall der Natur sollen sie sein, meinen einige. Dann entdeckte man weitere Pyramiden. Wirklich alles nur Zufall? Hm,....für mich zumindest ein paar Zufälle zuviel und somit stellt sich die Frage, wo kommen die her?, bzw. wer hat sie dort aufgebaut? Das der Mensch und alle anderen Lebewesen auf der Erde hier nicht die einzigen Lebensformen in den unendlichen Weiten des Universums sind ist mir bewußt. Sollte ein kleines Beispiel sein, das vieles noch lange nicht geklärt und bewiesen ist.

Im Film hier kann der schwarze Monolith als Metapher gesehen werden, als Initialzündung des Bewußtseins. Hatten die Halbaffen vorher völlig instinktiv reagiert, also nicht nachdenkend und ohne Bewußtsein, so änderte sich dies mit dem erscheinen des Monolithen. Woher er kommt bleibt rätselhaft, aber möglicherweise wurde er von Außerirdischen und einer völlig fremdartigen Intelligenz ausgesandt. Einer Intelligenz die so hoch entwickelt ist, so das man sie nicht sieht, denn diese zeigt sich nicht in physischer Lebensform. Wer weiß schon was da draußen im unendlichen Weltall/Universum so alles existiert, was der Mensch nie erfahren wird. Erfahren hat der Mensch im Laufe seiner Entwicklung vieles, aufgrund seines Bewußtseins und seiner Intelligenz, aber ob dies alles zum Wohle des Planeten, Flora & Fauna und sogar seiner eigenen Art gegenüber ist, bezweifle ich im hohen Maße.

Der Anführer dieser Affenwesen-Gruppe schmeißt also den Knochen in die Luft. Man sieht ihn für ein paar Sekunden, so als würde er zum Himmel hoch fliegen.

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Dann folgt ein ziemlich radikaler Schnitt/Szenenwechsel und man bekommt einen schmal gebauten Satelliten zu sehen, der sich im Weltall befindet.

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Dieser radikale, aber auch sinnvolle Szenenwechsel ist einer der besten der Filmgeschichte. Sinnvoll deshalb, weil u.a. die geometrische Form von Knochen und Satelliten fast identisch erscheinen. Mr. Kubrick ersparte es sich und uns die menschliche Weiterentwicklung durch diesen genialen Szenenschnitt weiter zu verfolgen. Wozu auch, ist auch gar nicht notwendig. Ein für mich tiefsinniger Aspekt ist hier gegeben, der schon seit erscheinen des Monolithen vorhanden war/ist. Hier wird ein gewaltiger Schritt nach vorn gezeigt und ca. 2,5 Millionen Jahre übersprungen. Der Mensch befindet sich nicht mehr nur auf seinem Heimatplaneten Erde, sondern auch außerhalb von diesen, im Weltraum!

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Dr. Heywood Floyd reist mit dem Pendler-Raumschiff zur riesigen Raumstation, um von dort mit der Raumfähre weiter zum Mond zu fliegen. Floyd befindet sich auf einer Mission, die strengste Geheimhaltung erfordert. Man befürchtet einen Kulturschock, aufgrund der Entdeckung die man bei Ausgrabungen auf dem Mond machte. Man fand einen schwarzen Monolithen, dessen Bedeutung unbekannt ist und man geht davon aus, das er von einer außerirdischen intelligenten Rasse stammt. Als man beim Mondkrater Clavius eintrifft stellen die Expeditionsteilnehmer fest, das der Monolith seit ca. 3 Millionen Jahre auf dem Mond ist und nun Signale zum Planeten Jupiter sendet.

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JUPITER MISSION, 18 MONATE SPÄTER

Das riesige Expeditionsraumschiff Discovery befindet sich auf dem Weg zum Planeten Jupiter. Es sind fünf Insassen an Bord. Die beiden Astronauten Bowman und Poole sowie drei Wissenschaftler, die sich allerdings im Tiefschlaf befinden. Über die Hintergründe dieser Mission wissen die Astronauten nichts. Der Computer HAL 9000 ist das sogenannte Herzstück dieses Schiffes, der es auch führt. HAL kann mit der Besatzung kommunizieren, da er eine Stimme hat. HAL ist auch der einzige der über die Mission bescheid weiß. Als HAL einen Fehler an der Außenantenne meldet, können Bowman und Poole keinen Fehler finden. Die Computerserie HAL 9000 ist bekannt dafür absolut fehlerfrei zu sein. Somit fragen sich Bowman und Poole, ob HAL eventuelle Ziele anstrebt, die mit seinen Programmierungen nicht übereinstimmen. Beide beschließen HAL vorsichtshalber abzuschalten. HAL stellt nun seine "Existenz" und das der Mission über die Besatzung des Raumschiffs. Poole begibt sich mit einer Raumgondel nach draußen, um das Sendegerät der Antenne wieder einzubauen. Als er die Raumgondel verläßt, bemächtigt HAL sich dieser Gondel und mit deren Metall-Greifarmen greift er Poole an und kappt seine Sauerstoffversorgung. Poole längst sofort tot, treibt schwerelos durchs All. Bowman steigt ebenfalls in eine Raumgondel und mit dieser fängt er Poole wieder ein, um ihn aufs Schiff zu bringen, aber HAL verweigert ihm den Zutritt. In einer dramatischen selbstmörderischen Aktion schafft es Bowman durch die Notschleuse ins Raumschiff. Im Raumanzug begibt er sich sofort in die Hauptabteilung des Computers HAL und deaktiviert nach und nach dessen Schaltkreise. Bowman ist allein, denn vorher hatte HAL noch die Lebenserhaltungssysteme der sich im Tiefschlaf befindenen Wissenschaftler abgeschaltet. Bowman führt die Discovery, die sich dem Jupiter-Raum nähert.

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JUPITER UND JENSEITS DER UNENDLICHKEIT

Der schwarze Monolith taucht wieder auf und treibt zw. Jupiter und dem Raumschiff scheinbar ohne Ziel hin und her. Plötzlich wird Bowman bzw. das ganze gigantische Raumschiff Discovery durch irgendwas eingefangen und es beginnt eine Reise. In einem Meer aus fantastischen Farben jagt/rast das Raumschiff anscheinend auf den Planeten zu und doch wieder nicht. Eine Reise, die scheinbar kein Ende nehmen will ist aber plötzlich doch vorbei. Bowman befindet sich in einer Raumgondel innerhalb eines Raumes, der aus der Barockzeit stammt. Dann befindet er sich im Raumanzug allein im Raum und die Gondel ist weg. Er nimmt ein Geräusch aus einem anderen Zimmer wahr und begibt sich dorthin. Mit dem Rücken ihm zugewandt sitzt offenbar ein älterer Herr zu Tisch. Der steht auf und kommt auf ihn zu. Er ist es selbst, Bowman. Noch älter geworden sitzt Bowman am Tisch und ihm fällt dabei ein Glas zu Boden. Er nimmt ein Atmen/Röcheln wahr und dreht seinen Kopf nach rechts. Er sieht sich selbst altersschwach im Bett liegen, dem Tode nah. Bowman liegt allein im Bett und macht seine letzten Atemzüge. Der Monolith steht wie aus dem Nichts plötzlich am Fussende des Bettes.

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Das Ende ist da und doch gibt es kein Ende ohne einen Anfang. Der Monolith nimmt Bowman zu sich und Bowman wird wiedergeboren. In einer Art großer Fruchtblase in der sich ein Embryo/Baby befindet, nähert sich diese dem Planeten Erde!

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Was den letzten Akt dieses Films betrifft, so gab es schon derlei viele Erklärungen, Deutungen und sonstige Mutmaßungen. Stanley Kubrick selbst vertrat zum ganzen Film folgende Ansicht, Zitat:

"2001 ist eine nicht-verbale Erfahrung. Von den zwei Stunden und 20 Minuten des Films sind nicht einmal ganz vierzig Minuten mit Dialog. Ich versuchte, ein visuelles Erlebnis zu schaffen, eines, das verbalisiertes Schubfachdenken vermeidet und das Unterbewußtsein mit einem emotionalen philosophischen Inhalt direkt durchdringt. In 2001 ist die Botschaft das Medium. Ich wollte, daß der Film ein intensives subjektives Erlebnis sei, das den Zuschauer auf einer inneren Bewußtseinsebene erreicht, wie das die Musik tut. Es steht einem frei, über die philosophischen und allegorischen Bedeutungen des Films zu spekulieren, wie es einem beliebt. Und solche Spekulationen sind ein Beleg dafür, wie es geglückt ist, das Publikum in einem tieferen Bereich zu packen."

Der Astronaut Bowman begegnet eine Art universeller/kosmischer "Ganzheit" in der Gestalt des Monolithen. Niemand weiß wie lange das Universum/der Kosmos existiert. War dies alles schon immer da? Niemand weiß es. Fest steht, das das Universum weit weit vor dem Menschen existent ist und dort vermutlich Dinge geschahen, jetzt gerade sich irgendwo ereignen und auch noch geschehen werden, die die Menschen gar nicht mitbekommen, bzw. nicht verstehen können. Der Monolith scheint, wie das Universum ewig zu existieren. Er gibt einer bestimmten Lebensform, halb Affe halb Mensch ein Bewußtsein und zieht sich zurück. Offenbar weilte der Monolith solange auf dem Mond, bis die Menschen mit ihrem Bewußtsein, ihrer Intelligenz in der Lage sind ihm bis dahin zu folgen. Als diese nach Jahrtausender menschlicher und technologischer Entwicklung auf dem Mond angekommen sind, sendet der Monolith Signale zum Planeten Jupiter. Die Menschen folgen dem Hinweis und schicken ein Raumschiff nach Jupiter. Dort angekommen wartet schon der Monolith auf den Menschen, der offenbar alle Zeit des Universums hat. Die Zeit scheint für den Monolithen nicht zu existieren. Zeit ist relativ und das Universum hat alle Zeit. Bowman überwindet durch den Monolithen alle kulturellen Barrieren des menschlichen Daseins. Er findet sich in einer höheren existierenden Dimension wieder, die für den normal denkenden Menschen nicht mehr erfassbar/begreifbar ist. Die Zeit innerhalb dieser Dimension vergeht offenbar so langsam, so das Bowman sich selbst im höheren Alter sieht, bis er den Monolithen wieder erblickt. Seine alte Existenz wird aufgehoben und er wird zu einem Wieder- und Neugeborenen Wesen einer noch höheren intelligenten Entwicklungstsufe. Die Entwicklung des Menschen vom primitiven Halbaffen/Halbmenschen zu einer noch höheren Entwicklungsstufe ist vollbracht!

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Diese, meine Interpretation kann stimmen und auch wieder nicht, denn Kubrick überlies es allen selbst, die seinen Film gesehen haben. Mir ist aber durchaus bewußt, das die Menschen für alles eine Erklärung haben wollen. Alles muß für sie einen Anfang und Ende haben. Das mag zwar hier auf der Erde der Fall sein, aber in den Weiten des Weltalls/Universums muß dies nicht zwangsläufig genauso sein. Der Mensch hat nun mal ein erdgebundenes und somit begrenztes denkendes Bewußtsein. Dadurch wird häufig der Fehler gemacht, z.B. irgendwelche Erklärungen bezüglich des Alters vom Universum abzugeben. Die sogenannte "Urknall-Theorie" sticht besonders dabei hervor. Erst datierte man das Alter auf 12 Milliarden Jahre, dann auf 14 und später auf 15 Milliarden Jahre. Die Wahrheit für mich ist ganz einfach, das man das Alter des Universums eben nicht bestimmen kann, nur weil man mit aller Gewalt unbedingt einen Anfang haben will. Wer sagt denn das das Universum einen Anfang und Ende hat. Vielleicht war es schon immer da und es existiert kein Anfang und Ende, da beides ineinander übergeht, bzw. auch völlig aufgehoben ist. Das Universum könnte der Anfang und das Ende selbst sein. Der Monolith selbst scheint beides zu sein, da Bowman durch ihn sein Ende, aber auch seinen Anfang (Wiedergeburt) durch- und erlebt.


"2001 ist ein dramatischer Science Fiction-Film, ein philosophischer Ideen-Film, eine visuelle und psychedelische Seh-Erfahrung, aber auch ein Weltraumbalett."
(Stanley Kubrick)


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Regisseur S. Kubrick hat in der Zeit von 1965-1968 einen Science Fiction-Film geschaffen, dessen Tricktechnik, visuelle Bilder, Kameraführung und auch musikalisch total neue Maßstäbe setzte. Dieser Film revolutionierte das Genre der Science Fiction. Die Tricktechnik war hier so perfekt, das diese zu mehr als 100% den verdienten Oskar erhielt. Der Autor ARTHUR C. CLARKE, nach dessen Kurzgeschichte *The Sentinel* der Film gedreht worden war, meinte nach dem er den Film sah, daß jeder, der es in Zukunft besser machen wolle, wohl an Ort und Stelle im Weltraum drehen müsse. Geradezu detailbesessen ging Kubrick zu Werke und man merkt dies dem Film in wirklich jeder Szene auch an. Als der Knochen aus grauer Vorzeit sich scheinbar in den Satelliten der technologischen Neuzeit verwandelt, der im Weltraum umher schwebt, bekommt man das berümte Klassikstück *An der schönen blauen Donau* von Johann Strauß zu hören. Zur Musik sieht man das Pendler-Raumschiff zur großen Raumstation fliegen, die immer drehend in Bewegung ist. Es macht echt den Eindruck als würden diese beiden bewegenden Objekte zur Musik tanzen, sich bewegen. Genauso verhält es sich im inneren des Raumpendlers. Dr. Floyd ist offenbar eingeschlafen, sein Kugelschreiber nicht. Der hatte sich aus seiner Oberhemdtasche verselbstständigt und bewegt sich zur Musik in der Schwerelosigkeit des Schiffes. Eine Stewardess betritt den Raum, geht langsam auf den schwebenen Kugelschreiber zu und steckt ihn wieder in Floyds Hemdtasche. Oder später, wo Floyd eine Toilette benutzen will und sich vorher ein Hinweisschild durchliest, auf dem steht:

"Achtung, schwerelose Toilette. Vor Gebrauch bitte lesen!"

Es ist u.a. ein Film der kleinen, aber feinen Details. Wie schon gesagt, Kubricks Detailbesessenheit.

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Die Raumfahrttechnik ist hier äußerst zukunfts-realistisch in Szene gesetzt worden. Nichts ist übertrieben dargestellt worden. Das fängt schon mit der Geräuschlosigkeit im Weltraum an. Es gibt nichts zu hören, was den Antrieb der Raumschiffe, der Raumstation, der Raumgondeln ect. betrifft. Und das ist auch richtig so. Sämtliche Geräusche die man auf der Erde hört werden durch die Luft bzw. aufgrund der Atmosphäre unseres Planeten übertragen, die uns zu Ohren kommen. Aber im Weltraum existiert keine Atmosphäre/Luft und folglich kann man auch nichts hören. Sämtliche Vorkommnisse im Weltraum kann man nicht hören, selbst Explosionen nicht. Die Schallübertragung im Weltraum liegt bei Null. Nix da. Geräuschlos gleitet z.B. die Raumfähre über die Mondlandschaft zu ihrem Bestimmungsort. Auch visuell ist dies einer der stärksten Filme im Science Fiction Genre. Hier sieht man wie allein schon gewaltig, groß und weit sich die Mondlandschaft erstreckt, die von der kleinen Raumfähre überflogen wird. Teilweise hat man den Eindruck, das alles irgendwie nicht so weit entfernt ist, aber dem ist nicht so. Als später z.B. der Astronaut Bowman sich mit der Raumgondel außerhalb der Discovery bewegt und zur Außenantenne fliegt, so dauert es ein weilchen bis er da ist. Dann muß er mit Raumanzug aus der Gondel und sich genau auf die Antennenstation zubewegen. Auch die Konfrontation zw. Mensch und Maschine kommt hier zum tragen. Mit einer von ihm selbst erfundenen und entwickelten Technik, dem Computer HAL muß sich der Mensch, also Bowman auseinander setzen. Der Computer ist eine kalt logisch denkende Maschine und reagiert so, wie er programmiert worden ist. Aber HAL scheint auch im Laufe seiner Existenz ein eigenes Bewußtsein entwickelt zu haben und handelt mit der ihm gegebenen kalten Logik. Eine Thematik die im Science Fiction-Genre immer wieder thematisiert wurde.

Die Kameraführung von GEOFFREY UNSWORTH & JOHN ALCOTT ist echt grandios und nahezu perfekt. Die visuellen Flug- und Bewegungsaufnahmen der Raumschiffe, der Raumstation, dem Flug über die Mondlandschaft, aber auch die Inneneinrichtungen der Schiffe ect. sind einfach nur toll anzusehen. Die Optik und die vielen Kameraperspektiven zeugen von nahezu präziser Arbeit, was auf Kubrick`s visionärer Detailbesessenheit zurück zuführen ist. Wie sehr es sich im nach hinein auszahlte, ist mehr als nur bemerkenswert. Stanley Kubrick, der Perfektionist. Zusätzlich produzierte er den Film und gestaltete die fotografischen Effekte. Auch die Musik hätte passender nicht sein können. Das klassische Stück *Also sprach Zarathustra* von Richard Strauss z.B. macht den Eindruck, als hätte dieses Musikstück geradezu darauf gewartet einen Film wie diesen musikalisch zu untermalen. In keinem anderen Film passt dieses Stück besser, als hier. Schon die grandiose visuelle Einleitung zum Film spricht Bände! Aber ich will hier auch nicht jedes visuelle Detail auflisten. Wer den Film noch nie sah, sollte diese Seh-Erfahrung wirklich selbst machen. Es lohnt sich!

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Einen kleinen, aber wichtigen Schönheitsfehler weist dieser Film denoch auf. Und das will ich mal näher erläutern.
Es geht um die Sequenz, bei der sich Bowman mittels Luftdruckabfall in der Gondel, aus der Gondel ohne Raumhelm in die Notschleuse der Discovery hinein katapultiert und dieses unbeschadet übersteht. Hier muß ich die berühmte Kirche im Dorf lassen, denn dieses funktioniert nie und nimmer. Bowman hätte förmlich explodieren müssen, weil er zwar seinen Raumanzug anhatte, aber nicht den dazu gehörigen Helm. Den hatte er nämlich im Raumschiff gelassen. Es ist so, das aufgrund des Luftdrucks unseres Planeten hier, ein enormer Druck auf dem Menschen vorhanden ist. Auf dem menschlichen Körper lastet Pro Quadrat-Zentimeter ein Druck von 1 Kilogramm. Im Durchschnitt lastet auf jedem Menschen 1 1/2 Zentner Druck. Das der Mensch von diesen enormen Druck nicht erdrückt wird liegt daran, weil ein gewisser Gegendruck im inneren des menschlichen Körpers vorhanden ist. Dieser innere Druck will immer nach außen, also raus, wird aber durch den Außendruck/Luftdruck daran gehindert. Die Menschen und auch alle anderen Lebewesen existieren durch Luftdruck und dem inneren Gegendruck. Das Blut eines Menschen hat immer 37 Grad. Wir alle wissen, das Wasser bei 100 Grad zu kochen anfängt. Befindet man sich hoch oben in den Bergen und will Wasser kochen, so kocht dieses schon bei ca. 70 Grad. Das liegt daran, weil der Luftdruck oben in den Bergen geringer ist, als im unteren Bereich der Erde. Im Weltraum existiert keine Luft und somit auch kein Luftdruck. Als Bowman sich im Grunde genommen ohne alles in die Luftschleuse katapultierte, hätte sofort sein Blut angefangen zu kochen und er hätte durch seinen inneren Druck förmlich explodieren müssen. Sowas läuft in Sekundenbruchteilen ab, da es sofort geschieht. Niemand kann ohne Raumanzug mit Schutzhelm auch nur eine Sekunde lang im Weltraum existieren. Man würde sofort explodieren. Entweder lag es an der sogenannten "Autorenlogik", weil man somit einen dramatischen Aspekt im Film haben wollte oder man wußte dies zur Zeit der Entstehung des Films einfach nicht. Da Kubrick aber detailiert zu Werke ging und auch die NASA als Beratung an seiner Seite hatte, nehme ich mal ganz stark an, das man es ihm nicht mitteilte, weil man fälschlicherweise annahm, das man doch für einige Sekunden ohne Raumhelm und Schutzanzug im Weltraum existieren kann. Zum damaligen Zeitpunkt wußte man schon, das der Weltraum ein luftleerer Raum ist, aber ich enthalte mich
diesbezüglich hier einer weiteren Wertung. Denoch wollte ich dies nicht unerwähnt lassen.

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2001 war der erste Film, der mit den Gepflogenheiten des Science Fiction-Genres brach. 2001 kann man nicht auf das übliche Rationalisierbare und auch Absehbare reduzieren, wie andere Filme, denn dazu ist er zu vielschichtig und mehrdeutig. S. Kubrick nutzte seine Freiheiten und Möglichkeiten für diesen Film und es ist auch das, was letztendlich die Science Fiction ausmachen sollte. Und das, obwohl er eine äußerst realistische zukunftsorientierte Raumfahrttechnik präsentiert. Ich bin der Ansicht, das es in ferner Zukunft so in der Raumfahrt sein wird. Von der Jahreszahl her, haben wir 2001 in der Zeit überholt. Die Raumfahrttechnik hat der Mensch bisher, wie im Film noch nicht erreicht. Ob das mal irgendwann der Fall sein wird, bleibt abzuwarten. Auf das Universum bezogen ist der Mensch NICHT die Krone der Schöpfung. Auf den Planeten Erde bezogen ist er aber aufgrund seines weiter entwickelten Bewußtseins und Intelligenz zu höherem befähigt, nur was haben die Menschen damit bisher erreicht? Solange auf diesen Planeten hier gewisse wichtige Dinge nicht gelöst sind, bzw. auch endlich mal ein bestimmtes wichtiges Umdenken einsetzt, solange werden auch keine wirklichen Fortschritte mehr in der menschlichen- und technologischen Weiterentwicklung erzielt. Die Fähigkeit der Menschen sich Kenntnisse zu verschaffen, haben nicht gerade ihre Dummheit verringert. Man sieht dieses an vielen Dingen, Ereignissen ect., will ich auch gar nicht weiter kommentieren.


Zusatzanmerkungen:
Damals machte eine sensationelle Meldung global die Runde, die von einem *Spazierflug im Weltraum* berichtete. Am 18 März 1965 verließ zum ersten mal ein Mensch eine Raumkapsel und schwebte ca. 10 min frei im All. Der Russe ALEXEJ A. LEONOW, so der Name des Kosmonauten, gelang dieses Kunststück mit Hilfe einer Versorgungsleitung, die ihn mit dem Raumschiff *Woschod 2* verband. Den USA gelang am 15. Dez. 1965 ein anderer Meilenstein der Raumfahrtgeschichte. Die Raumschiffe *Gemini 6* und *Gemini 7* näherten sich auf eine Distanz von eineinhalb Metern. Mit diesem geringen Abstand zueinander umkreisten sie die Erde vier mal. Danach manövrierten sie sich wieder auseinander. Sowas erfordert eine hohe Präzision, denn man darf im Weltraum auch nicht den geringsten Fehler machen, ansonsten ist man ganz schnell Geschichte. In der Zeit dieser beiden Ereignisse war auch Stanley Kubrick mit allen Vorbereitungen seines Films beschäftigt. Am 3. April 1968 wurde 2001 - ODYSSEE IM WELTRAUM uraufgeführt und ca. 15 Monate später, also am 21. Juli 1969 betrat der erste Mensch den Mond.

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Als damals 1978 der Film *Krieg der Sterne* in die Kinos kam und dieser eine Science Fiction Filmwelle auslöste, hatte auch 2001 seine Wiederaufführung in den Lichtspielhäusern. Der Regisseur der Star Wars-Filme George Lucas meinte damals über 2001, Zitat:

"Stanley Kubrick machte den Science Fiction-Film schlechthin, und es ist sehr schwer für einen, daherzukommen und einen besseren Film zu machen, soweit es mich betrifft. Auf technischem Gebiet kann das erreicht werden, doch ich persönlich denke, das 2001 weit überragt."

Auf dem Wiederaufführungs-Filmplakat zu 2001 stand, Zitat:

"Vor dem Krieg der Sterne war und wird immer 2001 - ODYSSEE IM WELTRAUM sein."

Oh ja,.....es wird immer so sein.
2001 wirkt heutzutage noch glaubwürdig und sehr authentisch, was die Raumfahrttechnik, die visuellen Bilder im Weltraum ect. anbelangt und DAS ist das absolut geniale an diesem Meisterwerk. Wenn man den Film in der heutigen Zeit sieht, glaubt man sich in einer realistischen Zukunft zu befinden, auch was diverse Inneneinrichtungen anbelangt. Diese sind zwar im End-60er Jahrestil, wirken aber nach wievor futuristisch. Was für ein Film.

Viele die damals *Krieg der Sterne* sahen und 2001 nicht kannten, ihn aber danach zum ersten mal sahen, mußten ihn zwangsläufig eher als Langweiler ansehen. 2001 bot/bietet nun mal nicht das, was viele im Science Fiction Genre gewohnt sind. 2001 ist anders. Alle die diesen Film bisher als langweilig ansahen, bzw. ihn als solchen empfunden haben, sollten ihn sich nochmal ansehen. Und vielleicht trägt diese, meine bescheidene Filmvorstellung dazu bei, 2001 mit etwas anderen Augen zu betrachten!

11/10 Monolithen. Raumfahrttechniken, Sonnen, Planeten und Galaxien

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Re: 2001 Odyssee im Weltraum

Beitragvon MiamiVIP » 19. Okt 2013 17:51

Einer der merkwürdigsten Filme die ich je gesehen habe und trotzdem so verdammt genial, das diese Odyssee auch heute noch seines Gleichen sucht. 10/10
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Re: 2001 Odyssee im Weltraum

Beitragvon Blacky von Adder » 19. Okt 2013 18:36

Quelle belle Mémoire...

"2001 – Odyssee im Weltraum" dürfte neben Fritz Langs "Metropolis“ der Film sein, der das Sc-Fi Genre am meisten beeinflußt hat.
Ein Meilenstein! 2001 war ein Pionier des intelligenten (Ökö)-SciFi Films und bedient sich keinerlei Action Sequenzen.
Der erste Film, der die visuelle Macht und Schönheit des Universums in dieser Bilderpracht auf die Leinwand brachte.
Nach diesem Werk ging der SF Film in eine andere Richtung seinerzeit. Weg vom Kalter Krieg/Massenvernichtungswaffen Szenario der 50/60er Jahre, wo in jeden zweiten Film außerirdische Invasoren die Erde überfiellen.
Nun fanden vermehrt künstlerische Aspekte und Botschaften Eingang in die SF-Filme. Ein visuelles und zeitloses Meisterwerk!
Dieser Film bietet eine 100er Erfahrung (auf einer Skala von 10) für seinen futuristischen Blick auf die Erde und das Universum.
Alles was der Zuschauer braucht, um die Geschichte zu verstehen wird als visuelle Poesie angeboten.
Kubrick zeugt seinem Publikum Respekt durch die Forderung der Anwendung unserer Intelligenz. Es ist alles hier, aber wir müssen unsere Augen und unser Gehirn benutzen, um diesen Film zu verstehen.
Für mich ist dies der beste und schönste Science-Fiction-Film aller Zeiten. Das ist Kino und Storytelling bis zur Perfektion verfeinert.
10/10
Blacky von Adder
 

Re: 2001 Odyssee im Weltraum

Beitragvon horror1966 » 19. Okt 2013 18:46

Hier scheint der Graf nun endlich seine Liebhaber für diesen Langeweiler zu finden. Für mich persönlich einfach nur einer der mit Abstand langweiligsten Filme aller Zeiten. :mrgreen:
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Re: 2001 Odyssee im Weltraum

Beitragvon dr. freudstein » 19. Okt 2013 20:41

:o Horror :shock: das gibt Forenkeile, du Provokateur :00007991:

Aber erst vielen Dank, lieber Graf für deinen absolut hervorragendem beschriebenen und bebilderten Bericht :prost23:
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Re: 2001 Odyssee im Weltraum

Beitragvon horror1966 » 19. Okt 2013 22:52

dr. freudstein hat geschrieben: :o Horror :shock: das gibt Forenkeile, du Provokateur :00007991:




Das kenne ich ja nicht anders von dir, immer diese Drohungen. :mrgreen:
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Re: 2001 Odyssee im Weltraum

Beitragvon dr. freudstein » 20. Okt 2013 00:18

horror1966 hat geschrieben:Das kenne ich ja nicht anders von dir, immer diese Drohungen. :mrgreen:


Du bettelst ja auch drum :lol: Lass dich nur mal auf einem Forentreffen blicken, dann wirste schon sehen :twisted:

Tatsächlich ist es mir auch bei der Erstsichtung so ergangen, was für ein langweiliger Kram. Aber wenn man sich auf den Film gereifter drauf einlässt, entwickelt der seine Qualitäten. Ich würd ihm allerdings auch keine Höchstnote geben, denke so 8/10 reichen völlig. Ist aber echt von der Stimmungslage abbhängig, entweder er gewinnt oder verliert, sein sehr kontroverses Werk.CLOCKWORK ORANGE find ich noch besser und ich freue mich auf eine 35mm Aufführung.
Zuletzt geändert von dr. freudstein am 20. Okt 2013 17:42, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: 2001 Odyssee im Weltraum

Beitragvon trebanator » 20. Okt 2013 09:57

... was andres, als 10/10 geht hier eigentlich nicht ! Egal ob er gefällt oder nicht... der Film ist ein Meilenstein !
Obwohl von `68`69 , ist er technisch nahezu perfekt und realistisch umgesetzt. Auch heute wirkt er noch frisch und überzeugend. Die Handlung ist phänomenal und tiefgründig, wie der Marianengraben !
... He, who makes a Beast of himself , get`s rid of the pain of being a human !
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Re: 2001 Odyssee im Weltraum

Beitragvon horror1966 » 20. Okt 2013 13:34

Vielleicht muss ich mir den Film wirklich mal besorgen, denn meine Sichtung ist extrem lange her. Kann durchaus sein, das ich das Werk mittlerweile viel mehr zu schätzen weiß.
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Re: 2001 Odyssee im Weltraum

Beitragvon trebanator » 20. Okt 2013 13:44

... klar gibt`s hier langatmige Stellen. Meiner Meinung nach braucht der Film die aber auch, um die geniale Story so realistisch rüberkommen zu lassen.
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