Cannibal - Aus dem Tagebuch des Kannibalen

Hier sind die Filme, an denen sich die Gemüter erhitzen und bei denen die Meinungen extrem gespaltet werden.

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Re: Cannibal - Aus dem Tagebuch des Kannibalen

Beitragvon DriesVanHegen » 24. Nov 2014 12:49

Endo ist der S/M-Verfechter.
Ich bin mehr der Blümchensex-Typ :P :mrgreen:
Bin seit geraumer Zeit mich nochmal an diesen hier und MELANCHOLIE DER ENGEL ranzuwagen...wobei mir auch wieder einfällt, dass AGATIS noch immer auf einen Kauf wartet.
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Re: Cannibal - Aus dem Tagebuch des Kannibalen

Beitragvon trebanator » 24. Nov 2014 20:13

DriesVanHegen hat geschrieben:Endo ist der S/M-Verfechter.
Ich bin mehr der Blümchensex-Typ :P :mrgreen:
Bin seit geraumer Zeit mich nochmal an diesen hier und MELANCHOLIE DER ENGEL ranzuwagen...wobei mir auch wieder einfällt, dass AGATIS noch immer auf einen Kauf wartet.

... Agatis hab ich im Schrank... wenn du ihn hast, könn wa den ja wieder mal zusammen schauen... wie damals Melancholie auch ( hatten wa doch, oder ?! :? )
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Re: Cannibal - Aus dem Tagebuch des Kannibalen

Beitragvon DriesVanHegen » 24. Nov 2014 20:24

Jop, hatten wir.
Und können wir dann auch wieder tun :)
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Re: Cannibal - Aus dem Tagebuch des Kannibalen

Beitragvon trebanator » 24. Nov 2014 21:12

DriesVanHegen hat geschrieben:Jop, hatten wir.
Und können wir dann auch wieder tun :)

.... fein. Endlich wieder ein Grund mich zum "Scheiben-Schauen" zu zwingen :mrgreen:
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Re: Cannibal - Aus dem Tagebuch des Kannibalen

Beitragvon horror1966 » 13. Jul 2016 14:32

Bild




Cannibal
(Cannibal)
mit Carsten Frank, Victor Brandl, Tobias Sickert, Joachim Sigl, Carina Palmer, Bernd Widmann, L. Dora
Regie: Marian Dora
Drehbuch: Marian Dora
Kamera: Marian Dora
Musik: Ghazi Barakat / Victor Brandt / Alexander Hacke / J.G Thirlwell / Brandl Victor
Ungeprüft
Deutschland / 2005

Es war einmal: ein kleines, ländliches Städtchen, ein netter, kahlköpfiger Mann mit Kinnbart, der die Straßen durchstreift... Seine offentsichtliche Suche nach einem geeigneten Partner verläuft ohne Erfolg. Im Internet setzt er seine Suche fort... Er sucht nach dem "Fleisch"..., findet ein "Opfer", trifft sich mit dem jungen Mann auf dem freien Feld und nimmt ihn mit auf seinen Gutshof, den er gemäß den eigenen Wünschen präpariert hat... Der Eine wird mit seinem Körper zahlen, der andere mit der Einsamkeit...


Ich kann mich nicht daran erinnern,das es mir einmal so schwer gefallen ist,die Eindrücke und Empfindungen,die ein Film bei mir hinterlassen hat, in Worte zu fassen,wie nach diesem Film. Als erstes sollte man erwähnen,das man diesen Film besser nicht mit normalen Maßstäben messen sollte,denn ich bin der Meinung,das dies nicht möglich ist.

Die ersten Worte werden in diesem Film nach 24 Minuten gesprochen und lauten "Ich bin dein Fleisch". Auch wird im weiteren Verlauf des Films mit den Worten eher spärlich umgegangen. Und genau das macht die Atmo des Films meiner Meinung nach noch um einiges bedrückender, als sie sowieso schon ist. Ich finde nicht, das dieser Film langweilig ist, so wie viele Leute das behaupten. Sicher, wenn man nur von den Gore-Szenen ausgeht, die erst in der zweiten Hälfte des Films kommen,dann mag es diesen Anschein erwecken. Bei diesem Film muß man halt von Anfang an wissen, auf was man sich einlässt, es kommt auf die Erwartungshaltung an.

Ich persönlich finde den Aufbau des Films absolut richtig und auch die ganzen "schwulen Szenen" gehören einfach dazu. Das heisst natürlich nicht, das ich sie schön fand, aber sie gehören einfach zum Gesamtbild und verstärken die absolut kranke und verstörende Atmo, die den ganzen Film über herrscht. Wenn man sich immer vor Augen hält,das dieser Film ja an eine wirkliche Geschichte anlehnt,dann sieht man ihn mit ganz anderen Augen und auch nur unter diesem Aspekt kann der Film sich richtig entfalten und der Betrachter in die Geschichte eintauchen.

Die menschlichen Abgründe die sich hier auftun, sind meiner Meinung nach für "normale" Menschen nur sehr schwer nachzuvollziehen und zu begreifen. Der normale Verstand versucht sich zu weigern, das Gesehene als Realität anzusehen, wenn auch nur indirekt. Und trotzdem sagt man sich selbst immer wieder: "So,oder so ähnlich ist es wohl passiert". Der Film löst die ganze negative Gefühlspalette im Zuschauer aus, er ist eklig, abstossend und auch verwirrend. Man will oder kann sich kaum vorstellen, das Menschen zu so etwas in der Lage sind und doch ist es so.

Man sollte sich deshalb wirklich genau überlegen, ob man sich diesen Film ansieht oder nicht, denn es ist mit Sicherheit kein Film für die breite Masse. Ich könnte mir aber auch vorstellen, das einige Hartgesottene Schwierigkeiten mit diesem Film haben. Die Darsteller fand ich übrigens sehr gut ausgewählt, da es sich wirklich um absolute Durchschnittstypen handelt, die das ganze noch realistischer wirken lassen. Zum Ende gesellt sich zu der kranken Atmo auch noch eine sehr makaberer und morbider Anstrich ,wenn man allein die gedeckte Tafel sieht.

Insgesamt gesehen ist "Cannibal" kein normaler Film, aber meiner Meinung nach auf seine Art und Weise ein Kunstwerk, auch wenn sich das in diesem Zusammenhang sicher sehr pervers anhört,aber es kommt wie gesagt auf die Betrachtungsweise an. Eine Punktvergabe verkneife ich mir, da dies bei diesem Film sehr schwer ist. Aber die Gore-Effekte sind sehr hart und derbe und allein schon wert, das man sich diesen Film ansieht.


Bewertung entfällt
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Re: Cannibal - Aus dem Tagebuch des Kannibalen

Beitragvon OpFeRmEtZgEr » 15. Jul 2016 14:53

Cheffe ,sei nicht so homophob,gestern haben wir uns noch zusammen einen am Telefon auf Brokeback Mountain runtergeholt und jetzt fandest du die Schwulenszenen nicht schön?
:D
Aber im Ernst jetze,den schau ich mir heute Abend mal mit Freundinan,die Goreszenen haben uns jetztaufhorchen lassen :D
Zuletzt geändert von OpFeRmEtZgEr am 15. Jul 2016 16:48, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Cannibal - Aus dem Tagebuch des Kannibalen

Beitragvon horror1966 » 15. Jul 2016 15:56

OpFeRmEtZgEr hat geschrieben:Cheffe ,sei nicht so homophob,gestern haben wir uns noch zusammen am Telefon auf Brokeback Mountain runtergeholt und jetzt fandest du die Schwulenszenen nicht schön?



Mann, du sollst doch nicht immer unsere telefonischen Interna preisgeben, schließlich muss ich hier einen auf hart machen. :mrgreen:
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Re: Cannibal - Aus dem Tagebuch des Kannibalen

Beitragvon dr. freudstein » 15. Jul 2016 17:09

so, so......da hatte ich nen ganz falsches Bild vom cheffe, ich habs aber gewußt, er tut nur so, der ist in Wirklichkeit ganz weich :mrgreen: :P

Also ich finde diese Kochsendung ganz gut, hab mich immer gefragt, wie man einen Menschen zubereitet. Nur von Gewürzen wurde da nichts gezeigt, da muß ich wohl improvisieren. Also ich find den Streifen auch echt deftig, der geht echt auf den Magen und das obwohl ich gar nicht mit gegessen habe. Else Kling würd sagen: Leit gübts, Sodom & Gomerrha
Ich würd aber lieber nen lecker Blondinchen verspeisen

Madame kommt erst morgen, verdammt. Hab extra grad gebadet, in Vorfreude auf baldigem eventuellem Geschlechtsverkehr. Nun kommt sie erst morgen, weil sie sich gestern einen rein gesoffen hat. Schade :(
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Re: Cannibal - Aus dem Tagebuch des Kannibalen

Beitragvon horror1966 » 15. Jul 2016 17:46

Ist doch logisch das die gute Frau sich einen geben muss. Wie soll sie denn ansonsten deinen Anblick ertragen? :mrgreen:
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Re: Cannibal - Aus dem Tagebuch des Kannibalen

Beitragvon trebanator » 16. Jul 2016 15:48

.... fand ihn auch ( trotz der gaypride ) wirklich sehr gut. Der Film kann einfach nur so "wirken" ..... realistisch, und deshalb umso derber !
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