Metamorphosis (2006)

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Metamorphosis (2006)

Beitragvon Dark Angel » 29. Sep 2013 17:01

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Originaltitel: Metamorphosis


Herstellungsland:
Deutschland
Großbritannien
Kanada
Ungarn
Österreich


Produktionsfirmen:
CinePartners
FilmArt
SP Films
Schmitdtz Katze
Filmkollektiv
Terra


Erscheinungsjahr: 2006
Regie: Jenö Hodi


Darsteller:
Corey Sevier
Irena A. Hoffman
Christopher Lambert
Jennifer Higham
Charlie Hollway
Zolee Ganxsta
Florentine Lahme
András Kern
Anja Kruse
János Kulka
Gyözö Szabó
Adél Kováts

Inhalt:

"Metamorphosis" erzählt eine spannungsgeladene, mystische Geschichte über die Liebe und deren Kraft, dunkle Mächte und selbst den Tod zu überwinden. Keith, ein junger, amerikanischer Schriftsteller, spürt dem blutigen Mythos um die ungarische Gräfin Elizabeth Bathory aus dem 16. Jahrhundert für sein neues Buch nach. Auf seiner Reise durch Osteuropa verliebt er sich in die schöne Elisabeth. Sie ist die Tochter der Blutgräfin und als Vampir unsterblich. Durch diese verbotene Liebe wird eine Kette von Ereignissen, fern jeder Vorstellungskraft, ausgelöst, die ihn und seine Freunde Kim und J.J. mitten hinein zieht in einen Kampf der Schattengestalten. Denn Elisabeths Gegenspieler Constantine Thurzo, der nach einem unvollendeten Biss zum Vampir mit überirdischer Kraft und Macht mutierte, setzt alles daran, Elisabeth und ihre Blutlinie auszulöschen. Ein Kampf zweier alter Herrschaftshäuser um Leben und Tod beginnt. Elisabeth und Keith müssen Zeit und Raum überwinden und setzen dabei die Gesetzmäßigkeiten der Natur außer Kraft.

Inhaltsquelle: Zelluloid


Meinung:
Den Spruch "zu viele Köche verderben den Brei" kennt ja jeder.
Ich habe absichtlich alle Produktionsfirmen oben erwähnt, damit man mal sieht wer in diesem Film alles seine Finger reingesteckt hat. Das Ungarn mittlerweile zu einem beliebten Ausflugsziel für Filmemacher geworden ist, braucht man nicht mehr an die große Glocke hängen. Selbst teure Produktionen werden in diesem Land gedreht, wohingegen Metamorphosis bei weitem nicht dazugehört. Wie arm muss man eigentlich sein, um so viele Geldgeber auftreiben zu können und letztendlich sowieso am Ergebnis zu scheitern ?

Achja ich vergass, auch Billigproduktionen können Geld in der Videothek bzw. DVD-Veröffentlichung einbringen. Man nehme einen Schauspieler mit großen Namen, hier ist es Christopher Lambert und die immer noch große Fangemeinde von ihm wird diesen Film schon kaufen, rechnererisch gesehen gar nicht so verkehrt....

Aber jetzt zum Film:
Die Einleitung ist in der Tat gelungen, ein paar Minuten der Vorgeschichte lässt dem Zuschauer den Gedanken offen, hier könnte es interessant werden. Die Kulissen des Altertums passen perfekt dazu. Einige 100 Jahre später reisen ein Student und sein Freund, der in Begleitung seiner Freundin ist in Ungarn umher um ein Kloster aufzusuchen, von dem sie sich erhoffen das ein Mönch ihnen den Weg zum Schloss der Thurzo's weißt, bzw. begleitet. Und hier bricht auch schon alles auseinander was man sich bei der Einleitung noch so erhofft hatte.

Dieser Freund des Studenten nervt schon von der ersten Sekunde an, blöde Sprüche und unmögliches Benehmen begleiten einem den ganzen Film lang. Dieser hätte aus dem Drehbuch gelöscht werden sollen, der nimmt einem noch zusätzlich die ohnehin karge Spannung. Gut das ich so eine Inhaltsangabe gefunden habe, ich wäre damit überfordert gewesen und hätte nicht gewusst wo ich nun überhaupt anfangen sollte.

Christopher Lambert spielt eigentlich nur eine Nebenrolle und ist erst gegen Ende des Films aktiv. Die Dialoge sind ebenso Blutleer wie der gesamte Film selbst. Manche Szenen werden absichtlich wiederholt und das bis zu drei mal, nur enden sie mit einem anderen Ausgang. Warum man den Zuschauer damit verwirren wollte weiß ich nicht. Es sollte wohl so eine Art Zeitereignis darstellen so nach dem Motto, all das erlebte der Protagonisten spielt sich innerhalb von 5 Minuten ab, oder so ähnlich.....

Hätte man das dumme Schauspiel weggelassen und sich auf eine ernstere Vorgehensweise geeinigt, so wäre dieser Film sehr interessant gewesen, denn landschaftlich und atmosphärisch hat dieses Ungarn und gerade auch das Schloss so einiges zu bieten. So aber ist "Metamorphosis" ein weiterer billiger Heuler in der Filmwelt, bei dem man es beim einmal anschauen belassen kann.... :(
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