Dying Breed

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Dying Breed

Beitragvon horror1966 » 23. Nov 2013 17:57

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Dying Breed
(Dying Breed)
mit Mirrah Foulkes, Leigh Whannell, Nathan Phillips, Melanie Vallejo, Bille Brown, Peter Docker, Brendan Donoghue, Elaine Hudson, Sally McDonald, Ken Radley
Regie: Jody Dwyer
Drehbuch: Michael Boughen / Jody Dwyer
Kamera: Geoffrey Hall
Musik: Nerida Tyson-Chew
Keine Jugendfreigabe
Australien / 2008

Auf einer Expedition in den tiefen Wäldern Tasmaniens, in denen Mythen zufolge vor langer Zeit der Kannibale "Pieman" sein Unwesen trieb, begeben sich die Zoologin Nina, ihr Freund Matt (Leigh Whannell) und dessen partysüchtiger Kumpel Jack (Nathan Phillips) nebst Freundin Rebecca auf die Suche nach dem tasmanischen Tiger. Die Spezies, auf die sie treffen, ist jedoch viel blutrünstiger. Diese degenerierten Hinterwäldler scheinen Nachkommen Piemans zu sein und haben nur Eines im Sinn: Ihre "Blutlinie" muss weiterfließen - und zwar um jeden Preis...


Und wieder einmal haben wir eine australische Produktion, die das Lager der Fans in zwei Lager spaltet. Von langweilig bis sehr spannend ist eigentlich so ziemlich alles vertreten, was man sich so vorstellen kann. Ich persönlich fand den Film richtig gut. Er beinhaltet eine gute Story, die sehr flüssig und interessant erzählt wird und bei der mir vor allem der dramaturgische Spannungsaufbau sehr gut gefallen hat.

Der Film beginnt eigentlich ziemlich ruhig, nimmt aber im Laufe der Zeit immer mehr an Fahrt auf. Langsam aber sicher wird die vorhandene Spannungsschraube Stück für Stück immer mehr angezogen, so das man vom Geschehen immer mehr gepackt und fasziniert wird. Dabei entwickelt "Dying Breed" mit zunehmender Laufzeit eine immer dichter werdende Stimmung, von der ein sehr unheilvolles und bedrohliches Gefühl ausgeht, das ganz automatisch auf den Zuschauer überspringt.

Vor allem die gute Laune und die Leichtigkeit, die am Anfang von den vier Freunden ausgeht, weicht doch im Laufe des Films einem Gefühl der Angst und Panik, das sich breit macht. Nachdem das erste Mitglied der Gruppe sein Leben verliert, hält der nackte Überlebenskampf Einzug und die drei anderen können sich zu keiner Zeit sicher sein, ihr eigenes Leben zu retten. Erschwerend kommt hinzu, das anscheinend auch die Einheimischen in irgendeiner Weise mit dem Mörder verbandelt sind.

Auch der Härtegrad des Filmes kann sich meiner Meinung nach durchaus sehen lassen, es gibt die härteren Szenen zwar nicht in Hülle und Fülle, vielmehr sind sie sehr gut über die gesamte Laufzeit verteilt. Das vorhandene Maß an SFX ist somit vollkommen ausreichend und die gezeigten Passagen sind qualitativ sehr gut gemacht, einige Szenen sind sogar etwas eklig.

Darstellerisch gibt es solide Leistungen zu begutachten, ohne das sich einer der Darsteller besonders in den Vordergrund spielen würde, jedoch gibt es auch nichts am gezeigten Schauspiel zu bemängeln. Besonders gut sind sogar die teilweise skurrilen Charaktere der Einheimischen gelungen, die alle wie die typischen verschrobenen Hinterwäldler wirken und somit ihren Zweck erfüllen.

So kann man insgesamt zu dem Ergebnis kommen, das man mit "Dying Breed" ein sehr gutes Gesamtpaket geliefert bekommt, das zwar kein Meisterwerk darstellt, aber sehr gute und spannende Horrorkost bietet, die man sich als Fan auf jeden Fall zu Gemüte führen sollte.


6/10
Heimat der Waranen Gemeinde und Illuminaten

Auch ein Aal in des Mannes Hose passt nicht gleich in jede Dose

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Re: Dying Breed

Beitragvon DriesVanHegen » 24. Nov 2013 14:07

Beim ersten Anschauen hat der mich total gelangweilt, in diesem Jahr wagte ich mich dann doch noch einmal heran. Aber es änderte sich nicht viel - nervige Charakter und von Ansprüchen an Innovation sollte man eh zurücktreten. Einziger Lichtblick sind die finalen Minuten, weil es da einfach richtig fies wird & die ganzen Protagonisten ordentlich einstecken müssen und eben nicht geschont werden...
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DriesVanHegen
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