Black Sheep

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Black Sheep

Beitragvon horror1966 » 3. Okt 2013 17:13

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Black Sheep
(Black Sheep)
mit Matthew Chamberlain, Tammy Davis, Oliver Driver, Peter Feeney, Glenis Levestam, Danielle Mason, Kevin McTurk, Nathan Meister, Mick Rose, Tandi Wright
Regie: Jonathan King
Drehbuch: Jonathan King
Kamera: Richard Bluck
Musik: Victoria Kelly
Keine Jugendfreigabe
Neuseeland / 2007

Henry Oldfield hat seit seiner Kindheit eine Phobie vor Schafen. Als er nach Iahren in sein Heimatdorf zurückkehrt, um seinen Anteil der elterlichen Farm an seinen Bruder Angus zu verkaufen, ahnt er nicht welche gefährlichen Gen-Experimente sein Bruder mit den Schafen treibt. Als dann noch zwei Umweltaktivisten versehentlich ein mutiertes Schaf befreien, nimmt das Unheil seinen Lauf und Tausende von Schafen verwandeln sich in blutrünstige Killerbestien.


Das Neuseeland ganz generell ein sehr gutes Pflaster für unterhaltsame Fun-Splatter zu sein scheint, das weiss man spätestens seit Peter jacksons "Bad Taste" und "Braindead. Aber auch das hier vorliegende Werk von Regisseur Jonathan King reiht sich nahtlos in diese Reihe ein und besitzt vielleicht schon zum jetzigen Zeitpunkt Kultpotential, was in meinen Augen durchaus verständlich wäre. Der Spaßfaktor ist hier extrem hoch angesiedelt, wer sich hier nicht amüsieren kann, dem ist wohl auch nicht mehr zu helfen.

Die Geschichte ist herrlich durchgeknallt, was man sicherlich schon aus der Inhaltsangabe entnehmen kann. Gen-Manipulationen, die Schafen, die dadurch zu reissenden bestien werden, das hat es bis heute noch nicht gegeben. So kann man getrost behaupten, das hier etwas sehr Innovatives kreiert wurde, was den Zuschauer durchgehend witzig und sehr blutig unterhält. "Black Sheep" ist ein Film, der bestimmt keinen tieferen Sinn hat, oder gar einen cineastischen Hochgenuss darstellt, hier steht die pure Unterhaltung im Vordergrund und die wird mehr als genügend dargeboten. Wer allerdings eine tiefgründige Geschichte erwartet, mit ausgefeilten Charakteren, der sollte sich den Film besser erst gar nicht ansehen.

Diese geniale Mischung aus einer vollkommen durchgeknallten Komödie, Horrorelementen und jeder Menge gekungener und teilweise recht harter SFX ist dermaßen gelungen, das man an diesem Werk einfach nur seine wahre Freude hat. dabei gibt es teils so skurille Szenen, das man sich wirklich den Bauch vor lachen halten muss. Die Geschichte ist so herrlich übertrieben und überzeichnet in Szene gesetzt worden, das Peter Jackson es auch nicht hätte besser machen können. Allein die Idee, hier eine Mischung aus Mensch und Schaf entstehen zu lassen, ist einfach nur genial und kann eigentlich nur einem kranken Hirn entspringen, was jetzt keineswegs negativ gemeint ist. Die Darstellung dieser "Mensch-Schaf-Bestie" sorgt auf jeden Fall schon allein für einen dauerhaften Lachanfall, den man nicht unterdrücken kann.

Abschließend kann man festhalten, das hier ein absolut erstklassiger Fun-Splatter in bester Tradition von "Bad Taste" und "Braindead" entstanden ist, der in allen Belangen überzeugen kann und für beste und sehr kurzweilige Unterhaltung garantiert. Wer diesen Film gesehen hat, der sieht Schafe jetzt mit ganz anderen Augen.


8,5/10
Heimat der Waranen Gemeinde und Illuminaten

Auch ein Aal in des Mannes Hose passt nicht gleich in jede Dose

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