Freudschis Flimmerkiste - Filmtagebuch 2016

Hier ist Platz für eure gesehenen Filme, zu denen ihr auch gern etwas schreiben könnt.

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Re: Freudschis Flimmerkiste - Filmtagebuch 2016

Beitragvon dr. freudstein » 8. Jan 2016 14:53

11 STAR TREK III - The search for Mr. Spock - 3/10

Bild
britische VHS Box, 5tlg. im Schuber

R: Leonard Nimoy
USA 1984

Story:
Nach dem Tod von Captain Spock erreicht die Enterprise den neu entstandenen Planeten Genesis, auf dem Lt. Saavik und Dr. David Marcus wissenschaftliche Untersuchungen anstellen wollen. Der geheimnisvolle Planet, so stellen sie fest, ist inzwischen vollständig entwickelt, und daher beginnt ein unerbittlicher Kampf mit dem Klingonenkommandanten Kruge, der das Genesis-Projektil, den Auslöser der Entstehung des neuen Planeten, als mächtige Waffe betrachtet. Währenddessen macht sich Admiral James T. Kirk auf die Suche nach der sterblichen Hülle Spocks...


Meinung:
Ohne Spock ist es noch langweiliger. Hier mußte er ja fehlen, weil sonst hätte man ihn ja nicht zu suchen brauchen. Er saß auf dem Regiestuhl. Aber ich fands einfach nur langweilig und die Außerirdischen sind ziemlich einfallslos, haben alle eine doch sehr menschliche anatomische Form, nur nen bißchen was ins Gesicht geklebt oder spitze Ohren, fertig. Nee, ich kann mich mit Enterprise/Star Trek nicht wirklich anfreunden und die Kinofilme sind noch langweiliger, halbe Sendezeit (Serienfolgen) reicht, wenn überhaupt.
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Re: Freudschis Flimmerkiste - Filmtagebuch 2016

Beitragvon dr. freudstein » 9. Jan 2016 14:47

12 REPTILIAN - 2/10

Bild
(deutsche VHS, große Klappbox mit Einleger)

R: Shim Hyung-rae
Südkorea 1999

Story:
Ein von Gier zerfressener Wissenschaftler hat das Skelett des Monsters Yonggary gefunden und erhofft sich nun, mit den Überresten ein Vermögen zu machen. Trotz aller Warnungen eines Kollegen, der felsenfest davon überzeugt, ist das Yonggary wieder zum Leben erwachen wird, lässt er sich nicht von seinem Vorhaben abbringen. Doch als ein Alienschiff einen Energiestrahl auf das Monster abfeuert, erwacht Yonggary zu neuem Leben...


Meinung:
REPTILIAN , ein RMK von GODZILLAS TODESPRANKE (VHS ebenfalls vorhanden), aber mit deutlichem Einfluß von INDEPENDENCE DAY und das geht ja mal gar nicht-. Was noch weniger geht, sind die unglaublich schlecht gemachten CGI Effekte. Bei den Originalen, da ist man das gewohnt, ein Mann steigt in ein Gummikostüm und stapft durch Modelllandschaften und alles sehr offensichtlich erkennbar. Aber das waren die 60er, da hatte das Charme (nicht verwechseln mit Scham) bei dämlichen CGI Effekten hat das überhaupt keinen Charme, das ist einfach nur ärgerlich. Ein Griff ins Klo, auch wenn man oft was zu lachen hatte, weils zu dämlich war, allein die Dialoge. Nur waren die nicht trashig, sondern peinlich. Was ein Unterschied ist. Naja ab 90er Jahre gefällt mir eh immer weniger
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Re: Freudschis Flimmerkiste - Filmtagebuch 2016

Beitragvon dr. freudstein » 10. Jan 2016 20:04

13 CHRISTINE - 8/10

Bild
deutsche VHS, kleine Klappbox mit eingeschweißtem Cover

R: John Carpenter
USA 1983

Story:
Der unscheinbare Arnie Cunningham entdeckt eines Tages einen schrottreifen 58er Plymouth Fury und kauft das Wrack, um es wieder zu restaurieren. Er tauft den Wagen auf den Namen Christine. Arnie ist in der Folgezeit wie besessen von dem Wagen, schafft jedoch sein Vorhaben und wandelt sich auch charakterlich.
Als Christine jedoch von einer Jugendgang aus der Schule wieder demoliert wird, bricht für ihn eine Welt zusammen. Bald darauf jedoch ist Christine auf wunderbare Weise wieder heil und fängt an, des Nachts die Schläger zu Tode zu hetzen. Der Wagen an sich ist nämlich seit seiner Konstruktion böse und das färbt langsam aber sicher auf Arnie ab, der die schlechten Angewohnheiten des Vorbesitzers übernimmt, sich mit seinen Eltern überwirft und selber kriminell wird. Bald schon ist auch Arnies bester Freund Dennis in großer Gefahr.


Meinung:
Die Charaktere sind eigentlich ziemlich schwach bis auf Arnold (Keith Gordon), Christine zählt ja nicht und Buddy ist auch noch ganz gut drauf, die anderen doch ziemlich müde. Aber insgesamt gefällt mir die Story, der Cadillac (das mußte ich sagen, ich hab Angst vor Christine) und die Musik. Einige Szenen, insbesondere die, wo Christine los geht äääh fährt und sich rächt, sind grandios. Besonders als sie brennend durch die Straßen fährt und Buddy jagt. Arnis Mutter ist ne alte Schreckschraube, der Vater ein weiches spießiges Arschloch, die möcht ich auch nicht als Eltern haben. Die Idee mal nen Auto und dann noch eins mit Seele, ich meine damit die 50er Jahre Autos, auf Mordtour zu schicken ist ja mal was neues und spannendes. Besser als nen Schraubenzieher mit Seele. In den 50ern wurde ja noch mit viel Aufwand und Liebe zum Detail und nicht kostensparend an solchen Schmuckstücken gebaut,. das findste heut nicht mehr. Genau wie der Rock & Roll damals wie heute noch jedes Tanzbein, jedes rebellische Herz erobert und in Schwingung setzt. Christine jedenfalls ist ein heißer Schlitten (she is burning), aber wie alle Frauen auch sehr eitel, eifersüchtig und rachsüchtig. Doch sie beschützt einen auch, bis in den Tod. Die Trickaufnahmen wo Christine sich selbst wieder restauriert sind einfach das Highlight des Films. Komisch allerdings, das sie 6 Wochen lang beim Vorbesitzer rumgammelt und aussieht, als wäre 10 Jahre nichts dran gemacht worden. Wahrscheinlich macht sie es nur aus Liebe zum jetzigem Besitzer. Ich will auch eine Christine haben. das wärs. Um jeden Preis ♥ Die Morde passieren im off, aber das ist man ja vom Carpenter gewohnt. Seine eigene komponierte Filmmusik ist hier zwar auch eingängig und simpel, aber nicht so ohrwurmverdächtig wie bspw. bei HALLOWEEN. Kann ich mir immer wieder ansehen und 8/10 sind gerechtfertigt.
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Re: Freudschis Flimmerkiste - Filmtagebuch 2016

Beitragvon dr. freudstein » 10. Jan 2016 23:09

14 STARWOLF AND THE RAIDERS - 4/10

Bild
deutsche große Klappbox mit Einleger

R: Minoru Kanaya/Kiyosumi Kuzakawa

Japan/USA 1986

Story:
Zusammen mit seinen Artgenossen durchstreift Ken das Weltall, um andere Planeten zu überfallen. Bei der letzten Invasion ging jedoch etwas schief und Ken erschoss aus Versehen seinen besten Freund. Von Schuldgefühlen geplagt flieht Ken in die tiefen des Alls, wo er von der 'Bacchus 3' aufgelesen wird. Nur der Captain erfährt von Kens räuberischer Vergangenheit und nimmt den Neuankömmling dennoch mit in seine Crew auf. Während Ken sich mit seinen neuen Teamkollegen arrangiert, gerät er nebenbei immer wieder in neue Abenteuer auf fernen Planeten...


Meinung:
STARWOLF AND THE RAIDERS. gesichtet von der wohl einzig bekannten deutschen VÖ. große Klappbox, Einleger MEDIA ENTERTAINMENT (12'88): Leider war ich nicht so begeistert von dem japanischem/amerikanischem Sci-Fi Spektakel, war mir iwie zu konfus. Außerdem heißt das jetzt TWIX. War jedenfalls schwer, dem Handlungsverlauf zu folgen und den Überblick zu bewahren und wer war jetzt wer? Gab auch einiges zu lachen, Weltraumhelme mit langen Perücken usw., aber die Billig-Synchro war dann auch wieder schmerzfördernd. Naja, bißchen Kitsch ist ja ok, aber die Handlungslänge zog sich dahin wie ein Kaugummi und ließ einen konfus verwirrten dottore (mich) zurück. Aber paßt wohl, deren Patron ist ja auch Konfuzius. 4/10 für den Unfug und das ist noch nett. Dürfte also mit Sicherheit noch ne japanische und amerikanische Auswertung geben, anscheinend aber auch nur für Augenkrebsfetischisten, also VHS
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Re: Freudschis Flimmerkiste - Filmtagebuch 2016

Beitragvon dr. freudstein » 11. Jan 2016 08:01

15 FREITAG DER 13. - 10/10

Bild
WARNER, Deutschland, kleine Klappbox mit Einleger, Neuauflage

R: Sean Cunningham
USA 1980

Meinung (ältere):
Nach der kleinen Enttäuschung des Remakes gab ich mir dank neuer (in meiner Sammlung) und geschenkter Fassung vom Original eine Wiedersichtung, um mich wieder in einer heilen Welt wiederzufinden. Die Therapie tat mir gut, ich sehe diesen Klassiker immer wieder gerne. Damals in der Schule war man ja der Held, wenn man eine nur ansatzweise halbwegs brauchbare Kopie-Kopie-Kopie-Kopie hatte. Org. Tapes hatte ja damals kaum einer, aber in dieser Altersklasse ist das ja nach wie vor genauso. Nur das man heut eben seine Filme unsichtbar auf Festplatte oder wenigsten als Spindel hat. Man galt damals ja als richtig hart, wenn man diesen frühen Slasher gesehen hatte. Nun, derartig profilieren kann man sich heutzutage natürlich nicht mehr damit. Ich denke, ein junges Publikum würde uns Älteren dafür auch eher müde belächeln. Und weil ich genauso solche nervtötenden Teenies hasse, liebe ich Jason umso mehr. (Ich wollt, er wäre mein Freund und wir könnten uns gemeinsam aufmachen, unsere Welt von dieser Plage zu befreien) So knallhart kommt er ja nun nicht mehr rüber wie es damals noch der Fall war. Und die Zeit der großen Beschlagnahmungen ist ja nun auch vorbei. Für mich jedenfalls ein immer wieder gern gesehener Kultklassiker, der zwar inhaltlich nicht wirklich spektakuläres zu bieten hat, aber wer erwartet das auch schon groß bei einem Slasher. Das übliche 10kleineNegerlein Prinzip, ganz schlicht und trotzdem weiß der Film zu begeistern. Die meisten anderen Filme dieses Subgenre kann man meist getrost vergessen, die langweilen einfach total, aber THE BURNING, Die HALLOWEEN Reihe und natürlich FREITAG DER 13. stechen da angenehm hervor und man kann diesen einfach nicht böse sein. Einfach, aber wirkungsvoll. Gut, mein Kumpel Jason taucht nur zum Schluß mal kurz auf (im wahrsten Sinne des Wortes), noch darf die Mutter die geltenden Gesetze brechen und den Bildschirm einem nach dem anderen von der lästigen Brut befreien. Sie tut das etwas gesprächiger und hysterischer als ihr Sohn später, der ja doch eher der stille Typ ist, aber sie macht ihren Job doch ganz anständig. Es ist nicht einfach, sich gegen sie zu wehren und darum geht es ja auch schliesslich. Wie soll man sonst auf Spielfilmlänge kommen. Die Identität wird hier ja erst viel später preis gegeben. Schwer zu sagen nach so vielen Sichtungen, würde man den Campleiter verdächtigen weil er auch einen Jeep fährt? Oder den Ralf? Was dachte ich damals noch bei der Erstsichtung? Ich weiß es nicht mehr. Hatte ich da noch Mitleid mit den Teenies? Ich glaube nicht, denn ich befand mich ja längst auf dem richtigen Wege, weg von der Einheitsmasse und solche Teenies ärgerten mich auch damals schon. Ich werd diese Reihe jedenfalls immer lieben und der Auftakt ist einfach unverzichtbar. Schlicht, aber genial umgesetzt und für Mehrfachsichtungen einfach immer wieder geeignet.
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Re: Freudschis Flimmerkiste - Filmtagebuch 2016

Beitragvon dr. freudstein » 13. Jan 2016 09:46

16 REST IN PIECES - 6/10

Bild
Niederlande VHS IHV, großer Einleger, O-Ton, Zwangs UT nld.

R: José Ramón Larraz
ESP/USA 1987

Story:
Tante Catherine hat Selbstmord begangen. Ihren gesamten Besitz in Form von mehreren Grundstücken vererbt sie ihrer Nichte Helen, die feststellen muß, daß in den Häusern diverse zwielichtige Gestalten wohnen. Als es auch noch anfängt zu spuken, will Helen schnellstmöglich ausziehen. Um Helen vollends in den Wahnsinn zu treiben, inszeniert Ehemann Bob zusammen mit den Bewohnern, die alle vor Jahren in einer Irrenanstalt gesessen haben, ein perfides Spiel . . .


Meinung:
Ärgerlich, das der Frank Trebbin (nicht zu verwechseln mit Frank Drebin von der Spezialeinheit) häufig derb am spoilern ist, vor allem übern Schlußplot. Andererseits nicht so schlimm, der Film war eh sehr verwirrend und man fragte sich, wohin der Film eigentlich ausgerichtet war. Abläufe sind doch ziemlich wirr. Splatter gibts nur angedeuteten, aber geht schon gut blutig zur Sache. Die Charaktere sind sehr skurill, aber das ist auch wirklich beabsichtigt, da die Bewohner ja früher alle in einer Nervenanstalt waren. Durchaus sehr unterhaltsam und spaßig, wird aber auch immer wieder durch langweilige Passagen gedämpft, die einen dann auch noch verwirren, weil sie fehlplatziert oder unnötig erschienen. Werde mich mal auf die Suche nach dem deutschem Tape machen (UFA), mal sehen wie es mit einer verständlicheren Synchro wirkt.
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Re: Freudschis Flimmerkiste - Filmtagebuch 2016

Beitragvon dr. freudstein » 13. Jan 2016 15:13

17 FREITAG DER 13. (Teil 2) - Jason kehrt zurück - 8/10

Bild
CIC, Deutschland 1984, große Klappbox, Cover eingeschweißt

R: Steve Miner
USA 1981

Story:
Mehrere Jugendliche machen Urlaub in dem berüchtigten Camp Crystal Lake, in dem vor kurzem ein wahnsinniger Killer sein Unwesen getrieben hat, der allerdings bereits gestellt und getötet werden konnte. Doch auch diesmal lassen die ersten Morde nicht lange auf sich warten. Ein Mörder mit einem Jutesack über dem Kopf macht sich daran, die Urlaubsgruppe zu dezimieren...


Meinung:
Gelungene Weiterführung des ersten Teils. Nachdem man die Mom ja nicht wiederbeleben konnte (ohne Kopf doch sehr schwierig), durfte ihr wohl doch nicht ertrunkener Sohn ans Werk gehen. Zu blöd zum schwimmen, aber die Tee Nager für verantwortlich machen. Nun, so wie Jason aussieht, kann er mit Sex eh nichts anfangen, denn so ein Gesicht liebt nur die eigene Mutter. Und Jason, stets alleine aufgewachsen, liebt nur seine Mutter, denn andere hätten ihn doch nur gehänselt. Das schweißt zusammen, auch nach dem Tod. Mit Eishockey hat er noch nichts am Hut, dafür mit Kartoffeln.

An der Splatterschraube hat man hier etwas zurück gedreht aus verkaufstrategigen Gründen. Trotzdem hat der Film eine sehr gute Atmosphäre, auch Crazy Ralph ist wieder dabei, darf aber bald seine eigenen Warnungen zu spüren bekommen. Schade um ihn. Hätte gern noch bleiben dürfen. Der Erstling ist das Nonplusultra, aber der Nachfolger setzt gekonnt gut an. Jason (geb. 13.06.1946) ist mittlerweile 35 Jahre alt. Was hat er die ganze Zeit gemacht? Im Wald in ner schrammeligen Hütte gewohnt? Sogar ein Klo hat er da, also doch noch ziemlich menschlich. Nur schlecht im Umgang mit anderen Menschen, oller Miesepeter, knatteriger.
Aber wer so aussieht, der hat nun mal keine Freunde und so haben die anderen ihn dazu gemacht, was er nun geworden ist, eine nie verstandene menschliche Killermaschine. Nur noch ohne seinem Markenzeichen, die Maske. Aber das finde ich das tolle an der F13 Serie, sie setzt immer an den Vorgänger an und läßt ihn so mitwachsen, bis er zum Ende nur noch ne modrige Zombieleiche ist, die eigentlich gar nicht leben dürfte. Und sogar ohne Körper ist er nicht tot zu kriegen und kann seine Spielchen weiterspielen. Sehr zur Freude seiner Fans.

8/10
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Re: Freudschis Flimmerkiste - Filmtagebuch 2016

Beitragvon dr. freudstein » 14. Jan 2016 20:13

18 HANNIBAL RISING - 7/10

Bild
(Steelbook, D, Do-Disc, unrated)

R: Peter Webber
F, GB, ITA, CZR 2007

Story:
Der junge Hannibal Lecter (Aaron Thomas) wächst im Litauen der 30er und 40er Jahre in einer adeligen Familie behütet auf, bis seine Eltern bei einem Bombenangriff ums Leben kommen. Er gerät gemeinsam mit seiner Schwester Mischa (Helena-Lia Tachovska) in die Fänge einer Gruppe grober Soldaten, die in einem Akt archaischer Barbarei in Hungersnot die kleine Mischa töten und verspeisen. Viele Jahre später ist Hannibal (Gaspard Ulliel) ein gebildeter Mann geworden und lebt bei seiner Tante Lady Murasaki (Gong Li). Die schrecklichen Erlebnisse seiner Kindheit haben ein schweres Trauma hinterlassen, welches der intelligente Hannibal aber geschickt zu verstecken weiß. Dennoch kommt es bereits zu ersten Morden.Schließlich will Hannibal die Dämonen seiner eigenen Vergangenheit besiegen und macht sich auf die Suche nach den Mördern seiner Schwester…


Meinung:
Das Schauspiel von Ulliel fand ich schon ziemlich bemerkenswert, wenn gleich ich mir so den jungen Hannibal Lecker nicht so vorstelle, jedenfalls nicht den in der des Sir Anthony Hopkins. Sympatisch auch, das Hannibal ein Antifaschist wurde und Nazijäger und dabei etwas drastischer vorging als Simon Wiesenthal. Die Morde sind zwar Mainstreamkompatibel, aber durchaus, wenn auch nur kurz drauf gehalten, manchmal sogar im Off, von der härteren Sorte und nicht einfallslos. Natürlich haben wir hier nicht die Genialität des alten Lector, der raffiniert seine Opfer austrickst, psychisch manipuliert, sondern einen noch recht unbeholfenen, emotionsgesteuerten jungen Kerl, der sich auch mal überrumpeln läßt und nur hassgesteuert vorgeht. Das passt irgendwie nicht. Aber abgekoppelt von DAS SCHWEIGEN DER LÄMMER funktioniert dieser hier meiner Meinung nach schon, auch wenn man etwas Atmosphäre und Spannungsmomente vermisst. Eher ein drama gen ein Thriller, das erklärt auch meine Punktabzüge. Ebenso enttäuschend fand ich die Asiatin, die meiner Meinung nach überhaupt nicht zu der Vorgeschichte passen dürfte, insbesondere lachhaft fand ich die Ausbildung zum Samuraikämpfer.

Einige Passsagen hätte man mehr intensivieren können, andere etwas mehr straffen.
Ich kann schon verstehen, das viele sehr enttäuscht sind. Einen Hopkins in Jugendgestalt hätte man so ja nicht auftreiben können, eine Zeitmaschine ist - offiziell - noch nicht erfunden worden. Und die Story hätte anders heraus gearbeitet werden müssen, wenn man an den alten uns bekanntem Hannibal Lector anknüpfen wollte. Also so erkläre ich mich auch nicht ganz einverstanden mit, hätte ich mir auch anders vorgestellt, bevor ich diesen Film gesehen habe. Aber so für sich abgekoppelt unterhielt er mich schon, schade nur, denn auch ich hatte mir mehr einen Thriller erwartet.Aber langweilig fand ich ihn nun wirklich nicht, nur etwas zu ausgedehnt und nicht intensiv genug.
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Re: Freudschis Flimmerkiste - Filmtagebuch 2016

Beitragvon dr. freudstein » 15. Jan 2016 15:03

19 UND WIEDER IST FREITAG DER 13. (Teil 3) - 9/10

Bild
große Softbox, Cover eingeschweißt, VÖ 1984, uncut, offiziell, beschlagnahmt (bundesweit) außer bei mir

R: Steve Miner
USA 1982

Story:
Jeder in der näheren Umgebung des Mordhauses am Crystal Lake hält den grausamen Massenmörder für tot, aber der Überfall auf ein Ehepaar, das in der Nähe eine Tierhandlung betreibt, belehrt eines besseren - zu deutlich ist hier die Handschrift von Jason zu erkennen. Nichtsahnend brechen acht junge Leute zu einem feuchtfröhlichen Wochenende in eben dieses Haus mit blutiger Vergangenheit auf. Als sie in eine Auseinandersetzung mit einer Rockergruppe geraten, nimmt das Grauen erneut seinen entsetzlichen Anfang...


Meinung:
Die Rückblende hätte man ruhig kürzer zusammen schneiden können. Auch hier hat man bei der Schlußsequenz darauf verzichtet, obwohl ursprünglich so gedacht, das Pamela ihre Augen öffnet. Wäre aber auch zu albern gewesen. Dafür ließ man sie, in einer Alptraumsequenz als lebendige Tote aus dem Wasser angreifen.
Das komische Ehepaar birgte doch ein wenig Comedycharakter, aber Jason hat das erkannt und uns von diesen befreit. Danke Jason. Bist ein guter Junge.

Erstmalig als 3D Film raus gebracht, um die Aufmerksamkeit neu zu erwecken, nachdem Teil 2 doch deutlich an der Kinokasse eingebüßt hatte. Nun spielte dieser Teil jetzt über 34mio. USD ein, etwa 3 Mio. unter dem des ersten Teils. Budget lag bei 4 Millionen.

Wieder ist ein kindischer Blödelkopp dabei mit Komplexen, Ersatz für Crazy Ralph hat man auch gefunden und Jason endlich seine berühmte Hockeymaske (wo eigentlich hat er sie gefunden, ist mir entgangen). An der Gewaltspirale hat man dortlich aufgedreht, was dann auch zu einer bundesweiten Beschlagnahmung führte.
Nette Szene: Debbie nimmt sich das Magazin FANGORIA vor und schlägt einen Artikel über Tom Savini auf, der ja die FX im ersten Teil machte. Natürlich läuft sonst alles nach dem bewehrten aber altbekanntem Schema aber die Fans wollen das ja auch so haben. Andere konnten damit nicht leben. Ebenso Standard, aber ich finds genial, das Jason sein Gesicht lüftet, welches ja mit jedem Sequel immer entstellter wird. Sein entstelltes Gesicht war ja quasi der Anlaß zu seiner Passion, dem Töten, denn dieses Gesicht zwang ihn in die Einsamkeit und zu dem Hass auf Menschen. Ich geh ja auch täglich mit meinem Hammer raus und mache meine Politik. Jason ist mittlerweile schon 54 aber immer noch sehr fit und kräftig. Seine Mutter ist übrigens 1930 geboren, starb aber 1979 statt 1980. Somit ist bekannt, das sie Jason schon mit 16 bekam. Vielleicht auch ein Grund warum sie feiernde Teenies hasst, weil ihr das alles entging oder sie ne frustierte alleinerziehende Mutter war. Übern Vater ist ja nichts bekannt.

Auch wenn sehr viele meckern, ich finde den dritten teil sehr gelungen, nicht nur wegen der Einführung - sorry - dem Aufsetzen der Hockeymaske, sondern weil Jason nun endlich so richtig loslegt und den Menschen beibringt, das jedes Leben auch mit dem Tod enden muß, ohne Ausnahme. Und zudem noch brutaler als bisher. Was einige bemängelten, das der Film zu lange braucht, um in Fahrt zu kommen und Jason seinen Mordzug ja viel später erst startet, aber ich finde das durchaus passend, denn sonst wäre es ja auch langweilig, wenn sich ein Mord nach dem anderem reiht.

Bis auf die gesehene seltene und beschlagnahmte Fasung von CIC gibt es in Deutschland leider nur Bootlegs, was wohl auf den Härtegrad zurück zu führen ist und der Beschlagnahmung- Im Ausland gibt es dafür aber einige uncut und offizielle VÖ.
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Re: Freudschis Flimmerkiste - Filmtagebuch 2016

Beitragvon dr. freudstein » 17. Jan 2016 15:30

20 BATTLE OF THE WORLDS - 5/10

BildBild
US VHS, kleiner Pappschuber

R: Antonio Margheriti
ITA 1961

Story:
Ein Planet ist auf direktem Kollisionskurs mit der Erde, allerdings verlangsamt er sich plötzlich anstatt mit der Erde zu kollidieren. Der Planet dringt bis in den Orbit vor und bleibt dort vorerst stehen. Ein ausgefallener Wissenschaftler, Professor Benson (Claude Rains), arbeitet rund um die Uhr mit seiner Mannschaft von Wissenschaftlern um den bevorstehenden Zusammenstoß mit dem neuen Planeten zu verhindern. Nach vorsichtigen Untersuchungen – und ein paar tödlichen Unfällen im All – der Planet scheint völlig tot zu sein, doch plötzlich beginnt eine Flotte fliegender Untertassen die Erde anzugreifen. Professor Benson und seine Mannschaft, zusammen mit der Raumflotte, müssen schleunigst einen Weg finden die intergalaktischen Angreifer zu zerstören. Am Ende wird der frustrierte Professor damit konfrontiert abzuwägen wie viel Menschen es „Wert“ sind zu opfern um die Bürger der Erde vor dem sicheren Tod zu bewahren…


Ziemlicher Trash mit niedrigem Budget und somit auch wenig Möglichkeiten, weshalb auch die Action ziemlich kurz geraten ist, dafür aber umso dialoglastiger. Trotzdem bewies Antonio Margheriti durchaus das Talent, das beste rauszuholen. Aber grad wegen der dialoglastigkeit wirkt der Film etwas zäh und ich schaffte es nicht, ihn in einem Stück durchzuschauen, hab nen Cut in der Mitte gemacht. Interessant auch, der junge Guilano Gemma ist mit an Bord. Meine VHS Kopie ist leider auch ziemlich grünstichig, wahrscheinlich auch so produziert. Also mehr Action, mehr Budget, weniger Dialogszenen und es hätte was draus werden können, interessante Geschichte, so reicht es für Durchschnitt.
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