Totenchor der Knochenmänner

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Totenchor der Knochenmänner

Beitragvon trebanator » 22. Sep 2013 08:56

Totenchor der Knochenmänner Italien,Spanien , 1972
Bild

Regie: José Luis Merino

Darsteller:

Aurora de Alba
Maria Pia Conte
Catherine Gilbert
Paul Naschy
Vickie Nesbitt
Carlos Quiney
Stelvio Rosi
Gérard Tichy
Marcella Wright
Dyanik Zurakowska

Handlung:

Es hält ein Zug im Nirgendwo, genauer gesagt, im Skopje des ausgehenden 19. Jahrhunderts. Ihm entsteigt ein schnauzbärtiger, fönwelliger Herr, der sich allerdings nicht als Maurizio Merli entpuppt, sondern lediglich als Stelvio Rosi. Rosi gibt hier Sergei Chekov, einen Stutzer, der dem Ruf seiner ihm unbekannten Kusine Rachel gefolgt ist, die um ihr Leben fürchtet, nachdem ihr Vater, Graf Minailj, nicht ganz unerwartet die Familiengruft bezogen hat.
Skopje ist ein Kaff, in dem der Aberglaube regiert, weswegen den schmucken Sergei auch niemand vom Bahnhof zum Schloss bringen will. Also macht sich der Neuankömmling zu Fuß auf den Weg. Und gleich der zweite Mensch, der ihm begegnet, ist seine Kusine Rachel, leider tot, und zwar aufgeknüpft an der Eingangspforte des Friedhofs. Im Schloss erfährt Sergei, dass er und Rachel Alleinerben des verblichenen Barons sind. Das verärgert dessen stramme, schwarzmagisch wie sexuell aktive Gattin Nadia (Maria Pia Conte) nicht unbeträchtlich und stellt Sergei als Nutznießer des Todesfalls unter Tötungsverdacht.
Weitere Beteiligte in dem Reigen aus Lust und weiteren Morden, der sich allmählich zu drehen beginnt sind Professor Droila (Gérard Tichy) und seine schnuckelige Tochter Doris (Dianick Zurakowska). Der Prof forscht im Keller des Schlosses an der Reanimation frisch Verstorbener mittels elektrischer Energie und hat hier schon beachtliche Erfolge an Fröschen erzielt. Dann wäre noch der schrullige Totengräber Igor („Paul Naschy“), der eine Vorliebe hat für das Fotografieren von Leichen und die Brüste der Comtessa Nadia. Nicht zu vergessen, die seltsamen Bewohner der Schloss-Katakomben. (quelle: film-maniax)

Meine Meinung:

Der Totenchor der Knochenmänner ist ein typischer Gruselfilm der 70er, der in Sachen Athmosphäre und Stimmung deutlich in die Richtung der Reitenden Leichen schielt ohne dessen Handlung ( btw. die Templer als Akteure ) zu kopieren. Die Athmo ist dementsprechend recht gut gelungen und in Szene gesetzt, kommt jedoch auch nicht an sein Quasi-Vorbild heran. Dennoch kann man, wenn man dem Totenchor der Knochenmänner lauscht, durchaus eine ruhige, Spassgruselige Zeit haben, denn wichtige Essenzen des Genres sind durchaus enthalten. Unser Löwenherz-frisierter Hauptdarsteller sorgte zudem bei der Betrachtung für ein Dauergrinsen bei mir. ( Die Frisur ist einfach zu lustig ) Zusammengefasst: Kein Überflieger und auch nicht mehr als der Durchschnitt der Grusler dieser Zeit...dennoch eine Sichtung wert und angenehm zu schauen

Wertung: 6,5/10

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Re: Totenchor der Knochenmänner

Beitragvon DonT » 22. Sep 2013 10:27

Stimmiges Gruselkino der 70er Jahre, das besonders atmosphärisch punkten kann. Darstellerisch wie auch von den (wenigen) Goreeinlagen her durchaus solide. Ein paar Längen trüben das Bild. Für Nostalgiker aber einen Blick wert. 7/10
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