Nightmare Beach

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Nightmare Beach

Beitragvon Jenny » 9. Okt 2013 17:27

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Nightmare Beach

Alternativtitel:
Nightmare Beach - La Spiaggia Del Terrore
Spring Break
Welcome to Spring Break

Herstellungsland: Italien

Erscheinungsjahr: 1988

Regie: Umberto Lenzi

Darsteller:
Nicolas De Toth
Tony Bolano
Sarah Buxton
Paul Gleason
Yamilet Hidalgo
Lance LeGault
Michael Parks
John Saxon
Ben Stotes
Rawley Valverde

FSK 18

Inhalt:
Die Strände Floridas sind an diesem Wochenende gefüllt mit tausenden von Teenagern. Es ist Frühlingsanfang, die Nacht der Nächte. Wie in jedem Jahr wird eine Riesenparty gefeiert. Drei Tage lang das Paradies auf Erden.
Für Reverend Bates jedoch bedeutet es Sünde, Laster und Unzucht - Die Hölle.
Die wahre Hölle jedoch bricht aus, als eine Mordserie die Teenager in Panik versetzt. Wer ist der geheimnisvolle, maskierte Motorradfahrer, der plötzlich Angst und Schrecken verbreitet? Ist er der brutale Killer? Wogin ist die Leiche des Rockers "Diablo" verschwunden? Er hatte geschworen, nach seinem Tode wiederzukommen und blutige Rache zu nehmen....

Quelle OFDb

www.youtube.com Video From : www.youtube.com


Meine Meinung:

Bei Nightmare Beach handelt es sich um einen Mix aus Krimi, Thriller und Slasher. Es ist Spring Break in Florida und ein verrückter Mörder ist mit seinem Motorrad unterwegs, um die feiernden Teens mithilfe von Feuer und Elektrizität zu töten.

Der Film bietet typisches 80-er Jahre Flair, zeitweise erinnert der Film und auch die Musik an Baywatch (aber nur ansatzweise ). Es gibt Sonne, Strand und Party ohne Ende zu sehen.

Irgendwie verbreitet der Film eher gute Laune als Horrorstimmung. Die Morde sind ok, wenn auch (mit ein paar Ausnahmen) nicht sonderlich originell. Gore gibt es kaum und die Effekte sind eher schlecht.

Passend zum Umfeld sind die Charaktere ziemlich oberflächlich und klischeehaft gezeichnet. Schauspielerisch ist es teilweise schon an der unteren Grenze und John Saxon ist hier das einzige bekannte Gesicht. Der Film unterhält durchgängig, aber ohne große Höhepunkte.

Wer einen passablen Slasher mit Urlaubsatmo und 80-er Jahre Flair schauen möchte, sollte sich den Film ruhig einmal anschauen.

6,5 von 10 Punkten
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Jenny
 
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Re: Nightmare Beach

Beitragvon horror1966 » 9. Okt 2013 17:37

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Nightmare Beach
(Nightmare Beach)
mit Nicolas De Toth, Sarah Buxton, Rawley Valverde, John Saxon, Lance LeGault, Michael Parks, Ben Stotes, Kristy Lachance, Gregg Todd Davis, Yamilet Hidalgo, John Baldwin, Luis Valderrama, Fred Buck, Debra Gallagher, Turk Harley
Regie: Umberto Lenzi
Drehbuch: Umberto Lenzi / Vittorio Rambaldi
Kamera: Antonio Climati
Musik: Claudio Simonetti
Ungeprüft
Italien / 1988

Die Strände Floridas sind an diesem Wochenende gefüllt mit tausenden von Teenagern. Es ist Frühlingsanfang, die Nacht der Nächte. Wie in jedem Jahr wird eine Riesenparty gefeiert. Drei Tage lang das Paradies auf Erden. Für Reverend Bates jedoch bedeutet es Sünde, Laster und Unzucht - Die Hölle. Die wahre Hölle jedoch bricht aus, als eine Mordserie die Teenager in Panik versetzt. Wer ist der geheimnisvolle, maskierte Motorradfahrer, der plötzlich Angst und Schrecken verbreitet? Ist er der brutale Killer? Wohin ist die Leiche des Rockers "Diablo" verschwunden? Er hatte geschworen, nach seinem Tode wiederzukommen und blutige Rache zu nehmen....


Umberto Lenzi (Gates of Hell, Spasmo) hat mit "Nightmare Beach" einen waschechten Slasher abgeliefert, der zwar nicht unbedingt zu den besten Filmen des italienischen Kinos zu zählen ist, aber bei weitem nicht so schlecht ist, wie es manche Kritiken vermuten lassen. Der Zuschauer bekommt eine recht solide Geschichte geboten, in der ein Serienkiller scheinbar vollkommen wahllos Teenager tötet. Anders als gewohnt dient hier allerdings kein Messer als Mordwaffe, denn die jungen Leute werden durch Elektrizität um ihr Leben erleichtert. Nun hätte man bei den vorhandenen Tötungen sicherlich etwas innovativer an die Sache herangehen können, denn Abwechslung gibt es nun wirklich nicht unbedingt zu sehen, dennoch bekommt man einige sehr ansehnliche Kills geboten, die den Unterhaltungswert des Filmes doch durchaus anheben. Den Storyverlauf an sich kann man als solide bezeichnen, er beinhaltet keinerlei absolute Höhepunkte, weist allerdings auch keine negativen Rausreisser auf, die negative Kritik nach sich ziehen würden.

"Nightmare Beach" ist ein typischer Slasher, in dem es vor Klischees eigentlich nur so strotzt, doch gerade das verleiht diesem Werk meiner Meinung nach seinen ganz eigenen Reiz. Man bekommt die handelsüblichen Teenager zu sehen, unter denen man im Prinzip keine hässlichen Menschen ausmachen kann und die einzelnen Charaktere werden einem eher ziemlich oberflächlich nähergebracht. Zudem gibt es auch die typischen und in eigentlich allen Vertretern dieser Art vorhandenen unlogischen handlungsweisen, über die man sich zwar immer wieder aufregt, sie in einem echten Slasher allerdings auch nicht missen möchte, da sie irgendwie dazugehören. Was dem Film eventuell ein wenig fehlt ist ein wirklich straffer Spannungsbogen, denn dieser bewegt sich doch in einem äussert überschaubaren Rahmen. Eingefleischte Horror-Fans dürften so auch keine wirklichen Schwierigkeiten damit haben, ziemlich frühzeitig die Identität des Killers zu erahnen, der in Motorradkleidung seine Opfer tötet. Gibt es doch einige sehr offensichtliche Hinweise, die man lediglich richtig deuten muss, um den Killer frühzeitig zu erkennen.

Doch selbst wenn dies der Fall sein sollte, gestaltet sich das Geschehen immer noch einigermaßen spannend, ohne das es dabei jedoch zu absoluter Hochspannung kommen würde. Dafür wird man aber mit einer gelungenen Atmosphäre entschädigt, die phasenweise sogar bedrohliche Züge erkennen lässt. Nur die zum Springbreak versammelten Jugendlichen fühlen sich in absoluter Sicherheit, was ganz einfach darin zu begründen ist, das der Bürgermeister der Stadt die Morde unter den Teppich kehren lässt, um keine Panik auszulösen. Da wird dann auch schon einmal den falschen Leuten ein Mord untergeschoben, um der Öffentlichkeit einen Sündenbock zu präsentieren, wie es beispielsweise im Fall des Rockers Diablo der Fall war, der zu Beginn des Filmes hingerichtet wird. Die Skruppellosigkeit der Stadtverwaltung kennt dabei scheinbar keine Grenzen, was jedoch zum Ende hin auf sie zurückfallen soll. Auch dieser Hauch Sozialkritik passt meiner Meinung nach sehr gut in das Gesamtgefüge der Geschichte und verleiht ihr dadurch eine durchaus kritische Note.

Letztendlich handelt es sich bei "Nightmare Beach" bestimmt nicht um einen echten Überflieger, jedoch gibt es jede Menge anderer Slasher, die weitaus schlechtere Unterhaltung bieten. Natürlich hätte man einige Dinge etwas besser gestalten können, doch insgesamt gesehen bekommt man solide und ansehnliche Horrorkost geboten, die man sich immer wieder gut anschauen kann. Denn auch im darstellerischen Bereich gibt es solides Schauspiel zu sehen, auch wenn sich keiner der Akteure sonderlich in den Vordergrund spielt. Mir persönlich hat dieser Film sogar sehr gut gefallen, so das ich auch jederzeit eine Empfehlung aussprechen kann.


Fazit:


Es gibt auf jeden Fall spannendere Vertreter dieser Art, aber dennoch bekommt man es mit einem sehenswerten Film zu tun, dem es lediglich ein wenig an Hochspannung und Abwechslung fehlt, was sich hauptsächlich auf die Tötungsarten bezieht. Trotzdem sind die Kills ordentlich in Szene gesetzt worden, so das man durchaus zufrieden sein kann. Wer klischeebehaftete Slasher zu schätzen weiss (und davon gibt es nicht gerade Wenige), der kommt hier voll auf seine Kosten und wird zudem noch mit einer ordentlichen Grundstimmung belohnt.


7/10
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