Man Eater - Joe D'Amato

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Man Eater - Joe D'Amato

Beitragvon dr. freudstein » 13. Okt 2013 03:57

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Alternativtitel: Anthropophagous / Anthropophagous the Beast / Antropofago / Gomia, Terror en el Mar Egeo / The Grim Reaper
The Grim Ripper / Man Beast / Man-Eater / Der Menschenfresser / The Savage Island

Originaltitel: Antropophagus

Herstellungsland: Italien / 1980

Regie: Joe D'Amato

Darsteller: Tisa Farrow, Saverio Vallone, Serena Grandi, Margaret Mazzantini, Mark Bodin, Bob Larsen, Rubina Rey,
Simone Baker, Mark Logan, George Eastman, Zora Kerova u.a.

Story:
Ein Mann und seine Familie erleiden Schiffbruch. Sie treiben tagelang ohne Nahrung auf dem Meer, bis der immer stärker werdende Hunger kannibalistiche Neigungen bei dem Vater auslösen. Schließlich wird er zum Menschenfresser und hält sich mit dem Fleisch seiner Familie am Leben. Er erreicht eine Insel und taucht dort unter. Als eine Gruppe junger Leute eines Tages einen Ausflug auf die Insel machen, müssen sie feststellen, daß alle Einwohner verschwunden sind und ihr Dorf völlig ausgestorben ist.
Die Urlauber ahnen nichts von dem Schrecken, das sie erwartet...

http://www.ofdb.de/film/384,Man-Eater-( ... henfresser)
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Re: Man Eater - Joe D'Amato

Beitragvon dude-1984 » 13. Okt 2013 10:04

für mich mit einer der langweiligsten schinken der damaligen zeit & die beschlagnahme könnte langsam mal rückgängig gemacht werden da die effekte heute deutlich schundiger wirken - andere sehgewohnheiten & absurde 16/18er uncut vö's der letzten jahre beweisen ganz klar das dieser im grunde langweilige stinker harmloser ist als er gemacht wird.

da war ABSURD ganz klar der bessere film -in allem!

3-4/10
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Re: Man Eater - Joe D'Amato

Beitragvon trebanator » 13. Okt 2013 13:52

.... KUlt und Atmo treibens rein..was soll ich sagen ?!...deswegen mag ich ihn !
........ aber Absurd ist schon klar viiiiieeel besser ;)
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Re: Man Eater - Joe D'Amato

Beitragvon Cromwell » 13. Okt 2013 14:47

Einer meiner absoluten Lieblingsfilme, der Film hat eine tolle Atmosphäre (das verlassene Dorf, die Villa und die Katakomben sind einfach Gänsehaut pur). Ausserdem hat er ganz lustige Schoten drin, die zwischendurch mal für nen Lacher sorgen, ohne das sie großartig stören. Der Film hat eine langsame Erzählweise und lang nicht den Blutgehalt, den man aufgrund seines Titels erwartet. Ich denke mal, dass das der Hauptgrund für die schlechten Bewertungen dieses Films sind. Die Leute erwarten nen Splatterer erster Güte und bekommen einen ruhigen, atmosphärischen Film.

10/10 Pkt
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Re: Man Eater - Joe D'Amato

Beitragvon trebanator » 13. Okt 2013 15:08

.... 10/10 seh ich ihn nun nicht, aber ne knappe 8/10 schon....wegen der Atmo !
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Re: Man Eater - Joe D'Amato

Beitragvon OpFeRmEtZgEr » 13. Okt 2013 15:47

5/10
Oppaunke vorm Herrn.
Eigentlich muss man nur das Ende gucken um die Essenz des Films zu begreifen. :D
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Re: Man Eater - Joe D'Amato

Beitragvon dr. freudstein » 13. Okt 2013 17:24

Französische Lobby Cards
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Spanisches Plakat

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Deutsche Lobby Card (AHF)

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Plakat Frankreich

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Flyer zur Veranstaltung

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Eines der besten Filme von JOE D'AMATO zweifelslos. Zwar auch schnell abgedreht, aber mit einigen sehr atmosphärischen Szenen. Leider auch mit einigen Längen, aber dafür wird eben mehr auf die einzelnen Charaktäre eingegangen, u.a. auch erklärt, warum ein harmloser Familienvater zum Menschenfresser wurde. Soviel sei gesagt, es geschah nicht, weil ihm Tiere leid taten und er dennoch nicht auf seine täglich Portion Fleisch verzichten wollte. Die Maske ist wohl etwas übertrieben, nur durch den Genuss von Menschenfleisch (schmeckt wie Hühnchen, für die wissbegierigen Feiglinge unter euch) wird man wohl sein Gesicht nicht so sehr verändern, aber wirkungsvoll ist sie allemal. Eine Paranoia vor Supermärkten zwang ihn auch nicht dazu. Immerhin bedient er seinen Hunger oder vielmehr seinen Wahnsinn an freilaufenden (!) Menschen, ethnisch also vertretbar.

Die wenigen Goreeffekte sind imho recht anschaulich gemacht, besonders die berühmte Foetus-Szene (auch wenn es nur ein Kaninchen war) überzeugt wahrlich. Dennoch ist hier kein Splatterspektakel zu erwarten, sondern eher ein solider Horrorfilm. Dieser bedient sich allerdings weniger an übernatürlichen Monstern oder ähnlichem, sondern an den furchteinflößenden Monstern der Erdgeschichte, den Menschen selbst. Oft nur ein schmaler Grat, aus dem ein normal lebender und liebender Familienvater zum Untier, zum Schrecken eines Gebietes wird. Vielleicht könnte es jeden treffen, das Flugzeugunglück in den Anden bewies es bereits 1971, zu was Menschen der Notlage fähig sind. Unser Titelheld hier besann sich leider nicht mehr, aber dies natürlich zur Freude des Zuschauers, zu Lasten der darstellenden Personen.

Recht gut umgesetzt vom Schmuddelfilmer D'Amato. Atmosphäre, Splattereffekte, Kameraführung, Unterhaltung etc. sehr gut gelungen und mit einigen erinnerunsgwürdigen Szenen versehen. Am meisten wird man sich wohl an die Selbstverspeisung erinnern. George Eastman, seines Zeichen nicht nur Farbexperte, sondern auch unser selbst ernanntes Forentreffenmaskottchen spielt grandios auf. Seine spätere Karriere mißfiel ihm zwar eher, aber der Wahnsinn steht ihm ins Gesicht geschrieben. Unfassbar, wenn man sich mal seine Biographie anschaut, welch Gegensätze zum Teil. Aber genau diese Vielfältigkeit macht einen guten Darsteller aus, auch wenn die spätere Amtszeit vielleicht nicht mehr ganz so rühmlich ausfällt wie in seinen Anfangstagen, als er noch mit namhafteren Darstellern sein Brot verdiente. Aber da bin ich egoistisch und gleichgültig, ich mag Eastman in seinen meisten Rollen und hier hat er wahrlich Kultstatus erreicht.

8/10

Im Kino war der Film aber wirklich eine Bombe. Zumal wir ja nicht wissen konnten, in welchem Zustand das Filmmaterial war. Die Befürchtungen waren unnötig, selten eine bessere Qualität gesehen. Bei der Veranstaltung gerade mal das 2. Mal gelaufen und das B-Movie war gerappelt voll. Lediglich der Vortrag hätte etwas kürzer sein können, aber daraus lernt man ja.Trotz einiger Schwächen gehört dieser zu den besten von D'Amato, zusammen mit ABSURD und BUIO OMEGA.
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Re: Man Eater - Joe D'Amato

Beitragvon dude-1984 » 13. Okt 2013 19:16

OpFeRmEtZgEr hat geschrieben:5/10
Oppaunke vorm Herrn.
Eigentlich muss man nur das Ende gucken um die Essenz des Films zu begreifen. :D



aber hallo! :mrgreen:
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Re: Man Eater - Joe D'Amato

Beitragvon horror1966 » 27. Nov 2013 13:22

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Man - Eater (Der Menschenfresser)
( Antropophagus)
mit Tisa Farrow, Saverio Vallone, Serena Grandi, Margaret Donnelly, Mark Bodin, Bob Larsen, Rubina Rey, Simone Baker, Mark Logan, George Eastman, Zora Kerova, Susan Spafford
Regie: Joe D' Amato
Drehbuch: Joe D'Amato / George Eastman
Kamera: Enrico Biribicchi
Musik: Marcello Giombini

Ein Mann und seine Familie erleiden Schiffbruch. Sie treiben tagelang ohne Nahrung auf dem Meer, bis der immer stärker werdende Hunger kannibalische Neigungen bei dem Vater auslöst. Schließlich wird er zum Menschenfresser und hält sich mit dem Fleisch seiner Familie am Leben. Er erreicht eine Insel und taucht dort unter. Als eine Gruppe von jungen Leuten eines Tages einen Ausflug auf diese Insel machen, müssen sie feststellen, das alle Einwohner verschwunden sind und ihr Dorf völlig ausgestorben ist. Die Urlauber ahnen nichts von dem Schrecken, der sie erwartet...


Regisseur Joe D'Amato wird ja insbesondere von seinen Kritikern fast ausschließlich auf seine Hardcore-Produktionen reduziert und nicht selten als Schmuddel-Filmer betitelt. Dabei hat der gute Man auch einige durchaus sehenswerte Horrorfilme in seiner Filmografie, von denen "Man-Eater" wohl eines der umstrittensten Werke überhaupt darstellt. Zu seiner Zeit ganz bestimmt einer der härtesten Filme, erscheint die hier erzählte Geschichte mittlerweile zwar ein wenig angestaubt und kann meiner Meinung nach auch nicht die Klasse des ein Jahr zuvor erschienenen "Sado - Stoß das Tor zur Hölle auf" erreichen, wartet dafür jedoch mit einigen recht derben Passagen auf, die sich vor allem durch einen gesteigerten Ekelfaktor zu erkennen geben. Bis zum heutigen Tag macht man dabei meistens den Fehler, das Geschehen auf eben diese Einstellungen zu reduzieren, was dem Gesamtwerk jedoch nicht gänzlich gerecht wird.

Vollkommen bewusst provoziert D'Amato hier mit einem beim Zuschauer aufsteigenden Ekelgefühl, das an diversen Stellen der Geschichte absolut unvermeidbar ist, doch in erster Linie überzeugt das Geschehen durch eine unglaublich dichte-und bedrohliche Atmosphäre, die fast durchgehend vorherrscht und lediglich von einigen kleineren Längen unterbrochen wird, die man leider erkennen muss. Nach einer neuerlichen Sichtung des Werkes musste ich jedoch erstaunt feststellen, das diese sich in einem doch äußerst überschaubaren Rahmen zu erkennen geben, was ich vor einigen Jahren noch vollkommen anders empfunden habe. Auch die an diversen Stellen etwas unlogischen Verhaltensweisen einiger Akteure erscheinen dabei nicht mehr so störend wie noch bei meiner letzten Sichtung, so das ich "Man-Eater" mittlerweile als richtig gelungenen Horrorfilm ansehe, der von etlichen Leuten gnadenlos unterschätzt wird und teils relativ schlechte Kritiken erhält, die über die wahre Qualität des Filmes hinwegtäuschen. Dabei ist es ganz besonders die hervorragende Grundstimmung die einen in ihren Bann zieht, denn ab dem Zeitpunkt an dem die Urlauber die verlassene Insel betreten entfaltet das Geschehen extrem starke Momente, die durch ein Gewitter in der ersten Nacht zusätzlich untermalt werden.

Man vermeint die bis dahin unbekannte Bedrohung förmlich spüren zu können und merkt sofort, das hier irgend etwas Grauenvolles passiert sein muss. Wenn man den Film noch nicht kennen sollte wäre es vorteilhaft, wenn man sich erst gar nicht die Inhaltsangabe durchliest, denn die dort geschilderten Ereignisse rund um den "Man-Eater" bekommt man erst ziemlich spät innerhalb der Story geliefert. Das sorgt ganz automatisch dafür, das sich das zu erkennende Unheil lange Zeit im Verborgenen hält, was für die aufkommende Spannung sicherlich sehr zuträglich ist. Wenn man sich einmal auf das Szenario einlässt entsteht im Prinzip eine durchgängige Gänsehaut beim Zuschauer, gleichzeitig entstehen etliche Phasen, in denen man kaum die nötige Luft zum Atmen findet, da die aufkommende Beklemmung einem phasenweise die Kehle zuschnürt. Erst als sich dann im letzten Drittel der Geschichte der Großteil der visuellen Härte zu erkennen gibt weicht dieses Gefühl ein wenig von einem ab und wird durch das nackte Grauen ersetzt, das man bei den gezeigten Handlungen des "Man-Eater" verspürt. Obwohl man dabei immer stärkeren Ekel verspürt und sich am liebsten angewidert abwenden möchte kann man den Blick unmöglich vom Bildschirm abwenden, denn zu stark ist die vom Geschehen ausgehende und sehr grausame Faszination.

Am Ende ist es dann auch vollkommen egal wie man zu einem Film wie "Man-Eater" und seinem Regisseur stehen mag, die Geschichte beinhaltet genügend Qualität um zu einem überdurchschnittlich guten Gesamteindruck zu gelangen. Man sollte das Werk also nicht ausschließlich auf diverse Szenen reduzieren, denn insgesamt gesehen ergibt sich ein äußerst stimmiges Gesamtbild, das lediglich von kleinen Längen etwas getrübt wird. Zwar hat dieses Werk seinen berühmt-berüchtigten Status wohl hauptsächlich durch die bekannte "Embryo-Szene" erreicht die auch heute noch manch einem sauer aufstoßen wird, doch ehrlich gesagt beinhaltet das Geschehen eine ganze Menge mehr, was es letztendlich zu einem absolut sehenswerten-und extrem atmosphärischen Horrorfilm macht, den eigentlich jeder Genre-Freund kennen sollte.


Fazit:


Ekelfaktor hin-oder her, D'Amato hat hier innerhalb kürzester Zeit den zweiten absolut gelungenen Horror-Schocker abgeliefert, der bis in die heutige Zeit immer wieder heiß diskutiert wird. Dies geschieht hauptsächlich wegen einiger weniger Szenen, wobei die Story doch eine ganze Menge mehr zu bieten hat. Mir persönlich hat das Werk jedenfalls mittlerweile weitaus besser gefallen als noch vor ein paar Jahren, was in erster Linie in der grandiosen Grundstimmung zu begründen ist.


8/10
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Re: Man Eater - Joe D'Amato

Beitragvon Leatherface83 » 27. Nov 2013 19:26

Finde den Film einfach stark! Für mich der beste von D'Amatao. :P
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