Dracula im Schloß des Schreckens

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Dracula im Schloß des Schreckens

Beitragvon Cromwell » 11. Okt 2013 01:48

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Originaltitel:    Nella stretta morsa del ragno
Herstellungsland:    Deutschland
Frankreich
Italien
Erscheinungsjahr:    1971
Regie:    Antonio Margheriti

Darsteller:   
Anthony Franciosa
Michèle Mercier
Klaus Kinski
Peter Carsten
Silvano Tranquilli
Karin Field
Raf Baldassarre
Irina Maleeva
Enrico Osterman


Handlung:

Der berühmte Edgar Allan Poe wettet mit einem Journalist, dass dieser eine Nacht in einem Spukschloss, aus dem noch niemand lebendig herausgekommen ist, verbringen soll. Dort trifft der Journalist auf lebende Tote und verliert letztendlich seinen Verstand...

Quelle: Ofdb

Fazit:

Dracula im Schloß des Schreckens ist ein hervorragender Gruselstreifen. Der Film ist das farbige Remake zu Danza Macabra, der ebenfalls von Antonio Margheriti inszeniert wurde.

Anthony Franciosa (Tenebrae) spielt hier die Rolle eines Journalisten, der sich auf eine gefährliche Wette einlässt. Der komplette Film wird mehr oder weniger komplett von ihm getragen, da in dem Film, mit Ausnahme von Michele Mercier, nur kleinere Nebenrollen zu sehen sind. Franciosa spielt die Rolle des zynischen Reporters großartig, er überzeugt den Zuschauer in jeder Sekunde. Klaus Kinski hat als Edgar Allan Poe leider nur eine kleine, aber sehr feine Rolle. Er spielt den ausgeflippten Schrifsteller mit seiner speziellen, leicht verrückten Art. Es ist Schade, das sich seine Auftritte auf die ersten 10 Minuten und die letzten 5 Minuten begrenzen.

Die Handlung wird eher ruhig, ohne große Schock- und Actionelemente vorangetrieben. Es herrscht aber ständig eine unheimliche Atmosphäre über der ganzen Szenerie. Das Setting ist hervorragend, das alte Schloss mit seinem Friedhof und die, in warmen Farben ausgeleuteten Räume, verleihen dem Ganzen eine wunderbare Stimmung.

Der Film hat sicherlich ein paar Längen, gerade in der ersten Hälfte des Film passiert nicht wirklich viel, langweilig fand ich ihn dennoch in keiner Sekunde, da die Ausstattung und Atmo einfach wunderbar sind. Die zweite Hälfte erzählt dann, in Rückblenden, wunderbare Geschichten über Mord, Liebe, Eifersucht und Tod.

Der deutsche Titel ist ein absoluter Witz. Einen Dracula bekommt man im ganzen Film nicht zu sehen. Er wird nur einmal, völlig sinnlos, in der deutschen Synchro erwähnt.

Hervorragender, stimmungsvoller Grusler 9/10 Pkt

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