The Vampire Hunter

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The Vampire Hunter

Beitragvon Dark Angel » 29. Sep 2013 11:28

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Originaltitel: The Witches Hammer

Herstellungsland: Großbritannien
Erscheinungsjahr: 2006
Regie: James Eaves


Darsteller:
Stephanie Beacham
Claudia Coulter
Andrew Cullum
Tom Dover
Harold Gasnier
Adrian Johnson
Liza Keast
Sally Reeve
Magda Rodriguez
Jonathan Sidgwick
Sam Smith
Jason Tompkins


Inhalt:
Unmittelbar nach ihrem Tod wird Rebecca (Coulter) von einer –natürlich streng geheimen– Behörde mittels Gentechnik (!) in eine Vampirin verwandelt, um fortan zum Schutz der Menschheit Jagd auf übernatürliche Kreaturen zu machen. Als Vampire ihre Auftraggeber aufspüren und töten, bitten die Hexe Madeline (Beacham) und deren rechte Hand, der Bibliothekar Edward (Sidgwick), Rebecca um Unterstützung. Der sinistre Oberblutsauger Hugo (Dover) will nämlich durch einen Pakt mit drei Erzdämonen die Hölle auf Erden entfesseln und um ihm beizukommen soll Rebecca den Hexenhammer, das älteste aller magischen Bücher, finden.

Inhaltsquelle: Manifest (Das Filmmagazin)


Meinung:
Typisch Engländer !
Regisseur James Eaves soll hier anscheinend Filme wie Blade & Bad Taste dafür genutzt haben, um diese in seinem Film zu "parodieren". Ob ihm diese Hommage gelungen ist (falls es eine ist), sollte der Zuschauer selbst entscheiden. Der Streifen schwankt zwischen Horror, Komödie und angehauchten Trash, wobei die Crew wohl selbst nicht so recht wusste auf "was" man sich eigentlich festlegen sollte. Das eigentliche Problem besteht darin das sich viele Szenen "selbst zu ernst" nehmen. Es sind nämlich mit unter gerade die etwas härteren Szenen die dann plötzlich unfreiwillig komisch wirken.

Eaves, der hier auch das Drehbuch schrieb, hat seiner Fantasie freien Lauf gelassen, was anderes fällt mir dazu nicht ein. Über Rebecca's Gegner werden zb. auch Rückblenden aus hunderte von Jahren davor gezeigt, daß war zumindest eine gute Idee diese mit unter amateurhaften Augenblicke der Kampfszenen zu erweitern. Darstellerin Claudia Coulter die hier den "Vampire Hunter" mimt, sollte keinesfalls mit einer Milla Jovovich & Kate Beckinsale verglichen werden, um mal an Beispiele wie "Resident Evil & Underworld" die kämpferischen Fähigkeiten zu erwähnen. Das war hier doch schon etwas hölzern inszeniert worden.

Aber der Film hat seine Augenblicke, manche Szenen sind einfach fabelhaft. Allein die Rollen der "dicken Vampirin" nebst ihrem Freund/Mann, der das krasse Gegenbild von ihr darstellt und zudem noch kleinwüchsig war, konnten mit so manche guten Szenen punkten. Wie ich danach im "Making Of" erfahren habe (der leider nur aus Bildern besteht), so hat Regisseur James Eaves hier selbst einige Leute aus seiner Crew mit in seinen Film als Schauspieler eingesetzt. Eaves ist ja noch ein ziemlich junger Regisseur dessen Alter auch schlecht zu schätzen ist, aber wohl so um die 30 Jahre alt sein dürfte.

Interessant ist auch das Eaves 2001 bei einen Horrorthriller mit Namen Diagnosis Regie führte, wo sogar "Gabelverbieger" Uri Geller mitspielte. Aber auch in The Vampire Hunter ist ein bekanntes Gesicht zu sehen, nämlich Stephanie Beacham, die schon in vielen "A Filmen und Serien" zu sehen war.


Fazit:
The Vampire Hunter schwankt irgendwo zwischen A - C Film, es ist wirklich nicht leicht diese Mixtur aus englischen Humor nebst Horror und Trasheinlagen einzuordnen. Schlecht wurde der Film nicht inszeniert, daß kann man nun wirklich nicht behaupten, auch darstellerisch gibts nichts zu meckern, selbst die Dialoge waren gut. Nur technisch war der Film eher amateurhaft, wobei gerade die interessanten Szenen von "Rebecca" ja tragend sein müssten, nebst ihren Gegnern. Hier hätte man wesentlich mehr rausholen können...
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