Outpost Zum kämpfen geboren

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Outpost Zum kämpfen geboren

Beitragvon horror1966 » 25. Okt 2013 19:37

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Outpost - Zum Kämpfen geboren
(Outpost)
mit Ray Stevenson, Julian Wadham, Richard Brake, Paul Blair, Brett Fancy, Enoch Frost, Julian Rivett, Michael Smiley, Johnny Meres, Xuki Robeli, Mark Smith, Graeme Temple, Charlie Jeffrey
Regie: Steve Barker
Drehbuch: Rae Brunton / Kieran Parker
Kamera: Gavin Struthers
Musik: James Seymour Brett
FSK 16
Großbritannien / 2007

Während in Osteuropa der Krieg tobt, lässt sich eine kampferprobte Söldnertruppe auf eine Mission gegen einen Feind ein, der mächtig und erbarmungslos genug ist, um diese brutalen, scheinbar unverwundbaren Männer in verängstigte Opfer zu verwandeln. Von feindlichen Einheiten umzingelt, kämpfen sie sich den Weg frei zu einem alten Nazibunker, in dem früher Soldaten an der Erschaffung einer übermenschlichen Superarmee experimentierten. Im Bunker finden sie die verstümmelten Überreste dieser Soldaten und machen eine weitere grausige Entdeckung: einen Überlebenden. Doch es scheint, dass die Männer einem weiteren Geheimnis auf der Spur sind einem Alptraum, dem sie und die ganze Welt nun ins Auge blicken müssen.


Nicht erst seit der köstlichen Horror-Komödie "Dead Snow" werden Nazi-Zombies gern als Gegner für Menschen genommen, denn auch in vorliegendem Film des Regisseurs Steve Barker aus dem Jahr 2007 greift man auf untote deutsche Bösewichte zurück, um eine äusserst gelungene Kombination aus Söldner-und Horrorfilm zu präsentieren. Nur das die Thematik hier keineswegs witzig, sondern vollkommen ernst dargestellt wird. Bis man allerdings mit den Untoten so richtig konfrontiert wird, dauert es eine geraume Zeit, so das im Bezug auch Action und Horror in der ersten Stunde des Filmes nicht wirklich etwas geboten wird. Das ist auch sicherlich der Punkt, den die meisten Leute bemängeln werden und "Outpost" eventuell sogar als zähflüssig oder gar langweilig beschreiben werde. Ich sehe das allerdings vollkommen anders, denn auch, wenn die ersten 60 Minuten nicht besonders temporeich-und actionlastig ausfallen, so übt die Geschichte von der ersten Minute an eine starke Faszination auf den Zuschauer aus, der man sich nur schwerlich entziehen kann.

Das ist insbesondere an der erstklassigen und sehr dichten Atmosphäre festzumachen, die hier ganzzeitig vorherrscht und sich schon fast zwangsläufig auch auf den Zuschauer überträgt. Insbesondere durch den Schauplatz des alten Bunkers, in dem sich ein Großteil des Geschehens abspielt, entfaltet sich dabei ein äusserst beklemmendes Gefühl beim Betrachter, das vor allem im letzten Drittel der Story so richtig zur Geltung kommt und auch für die ein oder andere Gänsehaut sorgen kann. Zudem ist auch noch der sich aufbauende Spannungsbogen als sehr gelungen zu bezeichnen, denn dadurch, das sich die Ereignisse und die Grundstimmung immer mehr verdichten, wird auch jederzeit dafür Sorge geleistet, das die Aufmerksamkeit und das Interesse des Zuschauers immer hochgehalten werden, so das man ohne Einschränkungen von einem sehr spannenden und interessanten Seh-Vergnügen sprechen kann.

Sicherlich werden gerade Action-Freunde das etwas anders sehen, da diese erst im letzten Drittel zum Vorschein kommt und vielleicht hätten die Macher des Films wirklich einige Action-Passagen mehr einbauen können, allerdings empfinde ich die gefundene Mixtur als absolut überzeugend. Denn was hier eine Stunde lang hauptsächlich durch die ausgezeichnete Atmosphäre zu gefallen weiss, nimmt im letzten Teil doch noch gehörig an Fahrt auf, bietet mehrere Schießereien und kann auch mit einigen blutigeren Einstellungen aufwarten. Dennoch sollte man dem Horror-Anteil dieses Werkes nicht mit zu hohen Erwartungen entgegentreten, bezieht sich dieser zwar auf die Thematik der Nazi-Zombies, da diese aber eher selten und auch erst zum Ende hin zu sehen sind, ist der auftretende Horror doch eher unterschwellig spürbar und hält sich visuell doch eher im Hintergrund.

Gerade der geheimnisvolle und mysteriöse Anteil der Geschichte kommt sehr gut zum Tragen, rechnet man doch automatisch jeden Moment damit, das sich die aufgebaute Spannung endlich entlädt. Und auch wenn man ziemlich lange auf diese Entladung warten muss, so empfindet man das keinerzeit als störend, jedenfalls erging es mir beim Anschauen so. Ich möchte sogar behaupten, das es Steve Barker nahezu perfekt gelungen ist, durch ständige kleine Andeutungen die Spannung bis auf die Spitze zu treiben, bevor sie dann in den letzten Minuten der Geschichte zur vollen Entladung kommt. Ein weiterer Pluspunkt sind die vorhandenen Charaktere, die in ihrer Darstellung allesamt nicht unbedingt als Symphatieträger anzusehen sind, so das die Dezimierung der Söldner-Truppe durch die Untoten einen nicht sonderlich berührt, da man sich mit keinem der Opfer wirklich identifizieren kann und so auch kein Mitleid bei ihrem Ableben verspürt. Letztendlich ist "Outpost" in meinen Augen ein wirkliche gelungener Film, der den Actionfilm mit dem Horror-Genre verbindet und in erster Linie durch seine herrlich beklemmende Grundstimmung jederzeit überzeugt. Doch auch als Gesamtpaket wird man Gefallen an dieser britischen Produktion finden, die keinesfalls langweilig daherkommt, auch wenn viele Leute das eventuell anders sehen werden.


Fazit:


"Outpost - Zum Kämpfen geboren" bietet sehenswerte und unglaublich atmosphärische Action-und Horrorkost, wobei sich die Horror-Elemente erst zum Ende hin so richtig offenbaren. Das tut allerdings der vorhandenen Spannung keinerlei Abbruch, die ganzzeitig präsent ist und in Verbindung mit einer beklemmenden Grundstimmung für einen erstklassigen Gesamteindruck beim Zuschauer sorgt. Ich kann diesen tollen Film jedenfalls bedenkenlos weiterempfehlen.



7,5/10
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Re: Outpost Zum kämpfen geboren

Beitragvon Blacky von Adder » 25. Okt 2013 20:23

Outpost ist ein ziemlicher Low-Budget, aber recht gut produzierter Untoten-Nazi-Supersoldaten-Horrorfilm.

Gute Besetzung, ein böser "Gothic"-Look (der Bunker in der Mitte vom Nirgendwo, das Gefühl der Isolation) und einige der besten Okkultismus SS-Soldaten, die es jemals in einem Film zu sehen gab.
Outpost ist weit über dem Durchschnitt, sowohl in Bezug auf die gut gemachte Horror-Action, und dem atmosphärischen Grusel.
Alles in allem ist Outpost mein Liebling im Nazi Zombie Genre.
Gute Geschichte, gutes Drehbuch, guter Film. Wer einen gut gemachten Horrorfilm mit Wissenschaft und Nazis mag, ist bei diesem Film genau richtig.
Outpost ist so gut, wenn nicht besser als die meisten High-End-Hollywood-Filme!
Ein großer kleiner Horrorfilm!
10/10
Blacky von Adder
 

Re: Outpost Zum kämpfen geboren

Beitragvon Cromwell » 26. Okt 2013 17:17

Japp, der taugt mir auch. Der Film kommt zwar etwas billig rüber und die Schauspieler agieren manchmal etwas naiv (ich glaube, die wenigsten haben mal eine Armee von innen gesehen), aber die Atmo ist großartig. Auch der Spannungsbogen ist gelungen und zieht am Ende mächtig an. Kann ich mir immer wiedermal anschauen. Hab leider nur die Sky Aufnahme, die DVD kostet ja Unsummen :(

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Re: Outpost Zum kämpfen geboren

Beitragvon Expected_No_Mercy » 3. Feb 2014 10:22

Ziemlich gut gemachter Nazi-Zombie Film.

Mit anständiger Besetzung.

Meiner Meinung nach seinen Pre -und Sequels trotz fehlender Härte einiges voraus.


Gibt es eigentlich schon einen Erscheinungstermin für eine BD-Version??
Hätte ich gewusst das ER überall passt hätte ich nicht geheiratet!!! :)
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Re: Outpost Zum kämpfen geboren

Beitragvon dude-1984 » 3. Feb 2014 19:13

Expected_No_Mercy hat geschrieben:Ziemlich gut gemachter Nazi-Zombie Film.

Mit anständiger Besetzung.

Meiner Meinung nach seinen Pre -und Sequels trotz fehlender Härte einiges voraus.


Gibt es eigentlich schon einen Erscheinungstermin für eine BD-Version??



nö ...die dvd is auch nich grad fürn appl&n ei zu haben...daher....
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Re: Outpost Zum kämpfen geboren

Beitragvon OpFeRmEtZgEr » 3. Feb 2014 22:22

Ich fand Spetsnaz am BESTEN!
Teil1 hab ich nicht mehr so auf dem Schirm!
Und auch nicht mehr in der Sammlung!
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Re: Outpost Zum kämpfen geboren

Beitragvon horror1966 » 3. Feb 2014 22:35

Als Gesamtpaket finde ich den ersten Teil am besten, aber Spetsnatz ist definitiv der härteste der Reihe.
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Re: Outpost Zum kämpfen geboren

Beitragvon OpFeRmEtZgEr » 3. Feb 2014 22:42

Spetsnaz war für mich DER Überraschungshit!
Fand den einfach geil,will mehr Filme mit irren,herumexperimentierenden Dr.Mengele Verschnitten<3
Ich feier sowas!!!!
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Re: Outpost Zum kämpfen geboren

Beitragvon Cromwell » 3. Feb 2014 22:45

Hätte die Scheibe echt gern, aber die rufen ja Preise aus :(
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Re: Outpost Zum kämpfen geboren

Beitragvon OpFeRmEtZgEr » 4. Feb 2014 02:13

Da Outpost 2&3 auf Blu draußen sind wird der hier 100% bald als Low Budget Titel folgen:-)
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