Die Hexe des Grafen Dracula

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Die Hexe des Grafen Dracula

Beitragvon Dark Angel » 23. Sep 2013 09:02

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Alternativtitel:
The Crimson Altar
The Crimson Cult
Curse of the Crimson Cult
Der Fluch der Hexe
The Reincarnation
Schwarze Messe auf blutrotem Altar
Spirit of the Dead
Witch House


Originaltitel: Curse of the Crimson Altar

Herstellungsland: Großbritannien
Erscheinungsjahr: 1968
Regie: Vernon Sewell


Darsteller:
Boris Karloff
Christopher Lee
Mark Eden
Barbara Steele
Rupert Davis
Michael Gough
Virginia Wetherell
Rosemarie Reede
Derek Tansley
Michael Warren
Ron Pember
Denys Peek
Nicholas Head


Inhalt:
Robert Manning verschlägt es bei der Suche nach seinem verschollenen Bruder in den verwunschenen Ort Greymarsh. Er kommt auf einem alten Schloss unter, wo ihn nachts düstere Albträume quälen und wird Zeuge von düsteren Riten, die zur Ehren der verstorbenen Hexe Lavinia vollzogen werden. Mit Hilfe von Professor Marsh, einem Experte auf dem Gebiet des Okkulten, entdeckt er ein düsteres Geheimnis...


Meinung:
Ich könnte ja versuchen diesen Film schön zu reden, nur weil hier eine Garde von Spitzendarstellern wie "Boris Karloff, Christopher Lee, Barbara Steele, Michael Gough"...nebst Rupert Davis mitwirkten. Genauso könnte ich behaupten das durch diese Stars eine gruselige Atmosphäre ausgestrahlt wurde und irgendwas hinein interpretieren. Aber man muss doch bei der Wahrheit bleiben und nichts verschönigen...der Film war und ist eine Gurke. Allein dieser deutsche Titel ist nur eine Vortäuschung falscher Tatsachen, es gibt weder einen Grafen Dracula und auch keinen Bezug einer Hexe des Blutfürsten der Finsternis.

Es ist auch umöglich die Geschehnisse näher zu erörtern, da man mit ein paar Sätzen schon den ganzen Inhalt spoilern würde. Der Grund warum dieses Schloss dreh und Angelpunkt der ganzen Story ist, liegt darin begründet das die Hexe Lavinia von ihren Nachfahren gerächt wird, da diese damals auf dem Scheiterhaufen verbrannt wurde. Alle die damals dafür verantwortlich waren, bis hin zu den nächsten Generationen...wurden und werden für diese Tat zur Verantwortung gezogen und in einem Hexenritual geopfert....

Das ganze Gehabe wird auch recht unspannend demonstriert und mit etwas Sado-Maso und erotischen kleinen Szenen mit Art der damaligen 60er Jahre beigemischt. Das ist auch schon der ganze Budenzauber dieses Films, wobei die großen Horrorikonen in diesem unspektakulären Treiben völlig untergehen und nur als Randfiguren fungieren. Der Film ist vielleicht zum einmal angucken gerade noch annehmbar, aber mehr ist hier auch nicht drin. Regisseur Vernon Sewell hat hier nicht nur einen Film verheizt (aus der Story hätte man wirklich was machen können), er hat auch die großen Schauspieler untergehen lassen...wie einst die Titanic...

Die Hexe des Grafen Dracula ist für mich persönlich auch nicht mit zu den Klassikern einzureihen und in der eigenen Filmsammlung braucht man diesen Schinken auch nicht unbedingt. Ich habe ihn einmal gesehen und das reicht dann auch schon....
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