Dementia 13

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Dementia 13

Beitragvon Dark Angel » 17. Sep 2013 11:11

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Alternativtitel:
Fright Night
The Haunted and the Hunted


Originaltitel: Dementia 13

Herstellungsland: Großbritannien
Erscheinungsjahr: 1963
Regie: Francis Ford Coppola


Darsteller:
William Campbell
Luana Anders
Bart Patton
Mary Mitchel
Patrick Magee
Eithne Dunne
Peter Read
Karl Schanzer
Ron Perry
Derry O'Donavan
Barbara Dowling


Inhalt:
Das Erbe ihrer leicht verrückten Mutter ist das Streitthema zwischen John und Louise Haloran, als John per Herzinfarkt verscheidet. Da durch sein Ableben Louise das Erbe verlustig gehen würde, entsorgt sie die Leiche in dem See auf dem sie gerade rudern und fingiert es so, als würde John noch leben. Das fällt natürlich irgendwann auf und deswegen plant Louise auch, die Mutter ebenfalls umzubringen. Dumm nur, daß im Umfeld der Halorans ein Axtmörder sein Unwesen treibt, der auch Louise in die Quere kommt. Damit ist es bald an dem Hausarzt der Familie, das mörderische Rätsel zu lösen...


Meinung:
Ob man dieses Frühwerk von Francis Ford Coppola als Horrorfilm einstufen kann, würde ich mal mit "jain" beantworten. Zur damaligen Zeit ganz bestimmt, heute aber wohl doch eher eine Art Horrorthriller. Tatsache aber ist, daß "Dementia 13" sicherlich zu den Klassikern gehört und für das Jahr 1963 ein paar nette Gruselelemente beinhaltet. Das liegt wahrscheinlich auch daran das Roger Corman diesen Film produzierte und diese gewisse Atmosphäre zu spüren ist...

Coppola inszenierte die Story auch so, daß er dem Zuschauer keine Möglichkeit bot den Täter auch nur annähernd zu erraten. Es werden zwar falsche Spuren gelegt, mehr aber auch nicht. Natürlich darf man diese Thematik um einen Axtmörder nicht mit heutigen Maßstäben vergleichen. Dennoch war ich überrascht wie intensiv manche Szenen von Coppola gedreht wurden, manches erinnert den Zuschauer wohl an "Psycho", nur das hier eine Axt benutzt wird. Selbst Blut ist zu sehen, was zu der Zeit ja auch nicht unbedingt Gang und Gebe war. Inhaltlich gesehen gibt der Streifen eigentlich gar nicht so viel her. Die Geschichte konzentriert sich auf das Trauma der Mutter, die es immer noch nicht verwunden hat das ihre Tochter im See ertrunken ist, wobei ihr Bruder der Dreh und Angelpunkt ist und anscheinend verantwortlich dafür war.

Das einzigste was ich dem Film ankreide ist sein schnelles Ende, was ich selbstverständlich nicht beschreiben kann ohne zu spoilern. Andererseits kann man dieses Ende auch als gut bezeichnen, da der Zuschauer ja erst ganz am Ende erfährt wer der Axtmörder war und kurz von den Motiven erfährt. So gesehen kann das jeder selbst entscheiden ob er damit zufrieden ist....


Fazit:
Darstellerisch und atmosphärisch gesehen ist Dementia 13 für das Jahr 1963 erstklassig in Szene gesetzt worden, was sicherlich auch dem Gespann Coppola & Corman zuzuschreiben ist. Die gezeigten blutigen Szenen mit dem Axtmörder, nebst diverse Unterwasseraufnahmen wirken selbst heute noch ziemlich modern. Ich könnte mir vorstellen das die Leute damals in den Kinos genauso wie bei Psycho geschlottert haben müssten. Auf jeden Fall für Horror und Thrillerfans empfehlenswert....
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