Vipers

Horrorfilme aus den USA, Süd-und Mittelamerika

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Vipers

Beitragvon horror1966 » 22. Nov 2013 17:06

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Vipers
(Vipers)
mit Tara Reid, Jonathan Scarfe, Corbin Bernsen, Genevieve Buechner, Stephen E. Miller, Jessica Steen, Don S. Davis, Mark Humphrey, Aaron Pearl, Claire Rankin, Michael Kopsa, Mercedes McNab, Anwar Hasan, Edwina Cheer, Cedric De Souza
Regie: Bill Corcoran
Drehbuch: Brian Katkin
Kamera: Keine Information
Musik: Lawrence Shragge
FSK 16
Kanada / USA / 2008

In einem Forschungslabor auf einer kleinen, abgelegenen Insel wird mit Schlangen experimentiert. Sie werden genetisch verändert, was zur Folge hat, dass die Biester Appetit auf menschliches Fleisch entwickeln und sich in rasender Geschwindigkeit reproduzieren. Als die Schlangen aus dem Labor entkommen, beginnt für die Bewohner der Kleinstadt Eden die Hölle auf Erden. Denn Eden ist für die Schlangen die perfekte Futterstelle. Und keine Barrikade, keine Abwehrmaßnahme, kein noch so mutiger Verteidigungsversuch kann den sich schlängelnden Monstern etwas entgegen setzen. Der Kampf Mensch gegen Schlange beginnt und es kann nur einen Gewinner geben!


Zum Ende des Jahres wird mit "Vipers" noch einmal ein Creature-Horrorfilm auf den Zuschauer losgelassen und dieses Mal sind es wieder einmal Schlangen, die die Hauptrolle in diesem gar nicht einmal so schlechten Film spielen. Sicherlich ist auch hier kein Meisterwerk des Tierhorrors entstanden, aber man wird mit einer ganzzeitig durchaus interessanten und spannenden Geschichte konfrontiert, was nicht in allen Tierhorrorfilmen der Fall ist, die dieses Jahr erschienen sind. Ganz bestimmt wird es wieder etliche Effekt-Fanatiker geben, die der Meinung sind, das die Schlangen zu künstlich wirken und zugegebenermaßen kann man dieses Argument auch nicht ganz entkräften, doch wenn man über dieses Manko hinwegsehen kann, kommt man vor allem als Fan des Sub-Genres durchaus auf seine Kosten.

In verhältnissmäßig kurzer Zeit baut sich ein sehr konstanter Spannungsbogen auf und die gen-manipulierten Hornvipern lassen nicht lange darauf warten, bis sie die Bewohner der kleinen Insel mit dem biblischen Namen Eden attackieren. Geschieht dies zu Beginn noch in einzelnen Angriffen, so ändert sich das doch sehr schnell und immer mehr Schlangen rotten sich zusammen, was zwangsläufig dafür sorgt, das Panik unter den Bewohnern ausbricht und ihre Reihen äusserst schnell gelichtet werden. Durch die Tatsache, das sich das ganze Geschehen auf der Insel abspielt und es anscheinend keinen Ausweg für die Menschen gibt, entfaltet sich eine sehr schön bedrohliche Grundstimmung, die ganz besonders Leuten zu schaffen machen dürfte, die eine starke Abneigung gegen gegen diese Tierchen haben. Ich selbst zähle mich zu diesen Personen und muss ganz ehrlich gestehen, das ich mich bei der Sichtung des Films etwas unbehaglich gefühlt habe.

Und dennoch hat mir dieses Werk von Regisseur Bill Corcoran recht gut gefallen, obwohl ich nicht gerade ein großer Fan von Tierhorrorfilmen bin. Bis auf die etwas künstlich wirkenden Schlangen konnte ich eigentlich keine größeren Defizite erkennen, denn es wird solide und gute Unterhaltung geboten. Auch die Schauspieler leisten solide Arbeit, es gibt zwar keine hervorstechenden schauspielerischen Leistungen zu begutachten, aber das dargebotene Schauspiel ist dem Film angemessen und bewegt sich in einem guten Rahmen. In dieser Beziehung hat man gerade in diesem jahr in anderen Genre-Vertretern schon weitaus Schlechteres geboten bekommen. Mit Tara Reid ist auch ein kleiner optischer Leckerbissen geboten, der vor allem die Herren der Schöpfung ansprechen dürfte, denn man hätte ganz sicher auch eine unattraktivere Besetzung finden können.

Letztendlich kann man festhalten, das dieser für das TV produzierte Film gute und spannende Unterhaltung bietet und insbesondere fans des Sub-Genres gut gefallen dürfte. Es muss nicht immer ein Meisterwerk sein, von denen es in diesem Bereich des Horror-Sektors sowieso nur sehr selten eines gibt (Der weisse Hai), es reicht auch eine spannende und interessante Geschichte, solide Darsteller und ein konstanter Spannungsbogen, um den Zuschauer kurzweilig zu unterhalten.


Fazit:


"Vipers" ist grundsolide Creature-Horror-Unterhaltung, die zwar kein sonderliches Highlight darstellt, aber durchgehend gut und kurzweilig unterhält. Bei einigen Passagen, in denen die Schlangen angreifen, zuckt man auch gern einmal zusammen, da manche Attacke doch etwas überraschend kommt. Und gerade, wenn man zu den Menschen zählt, die eine Abneigung gegen die possierlichen Tierchen haben, kann es auch ohne weiteres zu der ein oder anderen Gänsehaut kommen, die nicht so schnell wieder verschwindet. Auf jeden fall aber kann man diesen Film jedem Fan des Genres durchaus empfehlen.


6/10
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