Todes-Date

Horrorfilme aus den USA, Süd-und Mittelamerika

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Todes-Date

Beitragvon horror1966 » 23. Dez 2013 17:49

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Todes-Date
(Decoys)
mit Corey Sevier, Stefanie von Pfetten, Kim Poirier, Elias Toufexis, Meghan Ory, Ennis Esmer, Krista Morin, Marc Trottier, Carrie Colak, Richard Burgi, Nicole Eggert, Don Hastings, Sarah Smyth, Leah Graham, Mike Lobel
Regie: Matthew Hastings
Drehbuch: Tom Berry / Matthew Hastings
Kamera: Daniel Villeneuve
Musik: Daryl Bennett / Jim Guttridge
FSK 16
Kanada / 2004

Die College-Studentinnen Lilly und Constance sind zwei bildhübsche Blondinen, sozusagen überiridisch schön. Und dahinter steckt die Wahrheit: Sie sind intergalaktische Eindringlinge mit einer Mission. Zunächst paaren sie sich mit den Erdlingen und dann übernehmen sie den Planeten Erde. So stärt es die Girls nicht im mindesten, dass ihr Paarungsakt für die Menschen tödliche Folgen hat. Doch als Luke, ein wissbegieriger Neuling, zufällig die geschmeidigen Körperbewegungen der Aliens beobachtet, weiß er: Nun liegt es an ihm, die Erde zu retten, bevor sie unwiderruflich zerstört wird.


Sicherlich, die Geschichte scheint laut Inhaltsangabe recht skurril zu sein, man sollte also keineswegs höhere Ansprüche an inhaltlichen Tiefgang stellen. Allerdings ist es auch zu keiner Zeit das Ansinnen dieser kanadischen Produktion höheren Ansprüchen zu genügen, hier steht ganz eindeutig der Unterhaltungswert ganz eindeutig im Vordergrund. Und dieser ist doch ziemlich hoch angesiedelt, präsentiert Regisseur Matthew Hastings doch eine äusserst gelungene Kombination aus SCI/FI/Horror-und Komödie, die ganzzeitig kurzweilige und spannende Unterhaltung bietet. Mit Teenie-Horrorfilmen ist es ja immer so eine Sache, im Prinzip ähneln sich die meisten Vertreter doch äusserst offensichtlich, doch die hier zugrunde liegende Grundidee kann man schon als sehr amüsant und auch etwas abwechslungsreich bezeichnen.

Manche Männer stehen ja gerade auf kühle Schönheiten, wenn diese einen allerdings durch den Geschlechtsakt von innen nach außen erfrieren lassen, stellt sich die Angelegenheit doch in einem vollkommen anderen Licht dar. Wenn die Damen dann auch noch von einem anderen Planeten stammen, entsteht eine Bedrohung für die normalen Menschen und das vor allem, wenn sie zum männlichen Geschlecht gehören. So ist dann auch der Campus einer Universität der ideale Ort für die coolen Schönheiten, um ihre Versuche zum Erhalt der eigenen Spezies durchzuführen. Sie erfüllen Männerträume und die Jungs verfallen ihnen reihenweise, ohne dabei zu merken, mit wem sie es wirklich zu tun haben.

Lediglich Luke (Corey Sevier) kommt ihnen auf die Schliche, hat aber verständlicherweise Schwierigkeiten, das seine Freunde ihm die Geschichte von den Ausserirdischen glauben. Mit der Zeit entwickelt sich so eine Geschichte, in der es zwar keinerlei härtere Passagen zu sehen gibt, die aber spritzig-witzig daherkommt und den Zuschauer bestens unterhalten kann. Hinzu kommt auch noch die Tatsache, das sich auch der Spannungsbogen durchaus sehen lassen kann, denn wenn auch nicht unbedingt die absolute Hochspannung entsteht, denn dafür ist das Geschehen dann doch etwas zu vorhersehbar, bekommt man immerhin Spannung auf einem sehr soliden Niveau geboten. Und dann wäre da auch noch eine sehr gelungene Grundstimmung, die in diversen Passagen sogar etwas wie Bedrohlichkeit aufkommen lässt. Insgesamt gesehen sind hier also alle Zutaten für ein kurzweiliges-und recht witziges Film-Vergnügen enthalten, so das Freunde des Teenie-Horrors voll auf ihre Kosten kommen dürften.

Streckenweise wirkt das ganze Szenario sogar leicht trashig, was dem Film noch einmal zusätzlich eine sehr angenehme Note verleiht, teils vorhandene Situationskomik und gewisse Verhaltensweisen einiger Protagonisten bringen dies besonders gut zum Ausdruck, was dem gewonnenen Gesamtbild äusserst zuträglich ist und den positiven Eindruck noch einmal zusätzlich etwas aufwertet. Alles in allem ist "Todes-Date" ein herrlich erfrischender Teenie-Horrorfilm mit einer gehörigen Portion Humor, der aber auch durchaus in Sachen Spannung zu überzeugen weiss.


Fazit:


In der breiten Masse des Teenie-Horrorfilms bietet "Todes-Date" eine doch recht erfrischende Abwechslung, auch wenn der Film bis auf die Todesart der Opfer eigentlich nicht wirklich viel Neues bietet. Dennoch ist es gerade die Zusammensetzung der altbewährten Zutaten, die dieses Werk so absolut sehenswert machen. Etwas Horror, ein bisschen SCI/FI und jede Menge charmanter Humor sorgen für ein Seh-Vergnügen, das sich kein echter Fan entgehen lassen sollte, wenn er denn Freude an dieser Art von Film haben kann.


7/10
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