The Monster Outside - Hüte dich vor der Dunkelheit

Horrorfilme aus den USA, Süd-und Mittelamerika

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The Monster Outside - Hüte dich vor der Dunkelheit

Beitragvon horror1966 » 24. Apr 2016 12:15

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The Monster Outside - Hüte dich vor der Dunkelheit
(Field Freak)
mit Dave Juehring, Trena Penson, Glenn Harston, Thomas Ely Sage, Tristan Coppola, Jim Nieciecki, Robert Kemp, Linden Clayborne, Amelia Atkinson, Stephen Folker, Erik Schaffer
Regie: Stephen Folker
Drehbuch: Stephen Folker
Kamera: Stephen Folker
Musik: David E. Tedeschi
FSK 16
USA / 2014

Charles, ehemaliger Bestseller-Autor, zieht mit seiner Familie in eine einsame Hütte in Idaho, um verloren gegangene Inspiration wiederzufinden. Doch nachts hören sie merkwürdige Geräusche und Charles' Frau Linda meint sogar, ein unheimliches Monster gesehen zu haben. Während der örtliche Kammerjäger von wild gewordenen Bibern spricht, hört die Familie von anderen Seiten ganz andere Dinge: der Field Freak geht um und wird sie alle zu sich holen.


"The Monster Outside" deklariert sich selbst als Mischung aus Horror und Komödie und in gewisser Art und Weise merkt man schon nach wenigen Minuten, das man dieses Regie Debüt von Stephen Folker wirklich nicht so ernst nehmen sollte. Leider ist dieser Umstand aber nicht in der Tatsache begründet das die Geschichte so witzig oder gar unheimlich wäre, vielmehr präsentiert sich nämlich der völlig misslungene Versuch einer Parodie, bei der die eingebauten Gags zu keiner Zeit zünden wollen. Vielleicht liegt es ganz einfach darin begründet, das Folker sich mit Regie, Drehbuch und Kameraarbeit etwas zu viel zugemutet hat, doch es entsteht viel eher der Eindruck, das es dem guten Mann am nötigen Talent mangelt, um eine wirklich gut erzählte Story auf den Weg zu bringen. Ehrlich gesagt fragt man sich als Zuschauer die gesamte Laufzeit über was man mit diesem totalen Nonsens bewirken will, denn einen echten Sinn kann man beim besten Willen nicht erkennen.

Von Beginn an wird man mit äußerst schlecht agierenden Darstellern konfrontiert, bei denen höchstens phasenweise eine seltsame Art von Overacting zu erkennen ist. So entsteht sofort ein relativ schlechter Eindruck, der auch mit zunehmender Laufzeit keinesfalls aufgewertet wird. Es tritt eher das Gegenteil, denn obwohl Folker regelrecht krampfhaft darum bemüht ist die Ereignisse komisch erscheinen zu lassen, machen sich schon nach dem ersten Drittel des Filmes die ersten Ermüdungserscheinungen breit. Der enthaltene Humor ist ganz einfach viel zu banal und flach, als das man wirklich lachen könnte und die wenigen Schmunzel Passagen kann man locker an einer Hand abzählen.

Zum Thema Horror kann man nur sagen, das dieser lediglich durch die schlechte Inszenierung des Ganzen zum Vorschein kommt, denn in allen anderen Belangen versagt dieses Element auf der ganzen Linie. Dabei hätte man hier durchaus viel mehr heraus holen können, aber anstatt die in der Inhaltsangabe beschriebene Thematik wirklich eingehend zu bearbeiten, verzettelt man sich durchgehend in überflüssigen Banalitäten und versucht das Szenario durch diverse brachial daher kommende Dialoge künstlich aufzuwerten, in denen Fäkalsprache ein ganz wesentliches Element ist. Dieser Versuch scheitert aber leider nahezu kläglich, denn auch wenn manche Wortwechsel zumindest ein kleines Schmunzeln in das Gesicht des Betrachters zaubern können, wirkt das gewonnene Gesamtbild doch viel zu unausgegoren, als das man von richtig guter Unterhaltung sprechen könnte.

So bleibt am Ende ein scheinbar kostengünstig produzierter B Movie, der sich in vorliegender Form unterhalb des Durchschnittsbereiches ansiedelt. Das Geschehen plätschert vollkommen uninspiriert vor sich hin und es mangelt an den nötigen Ideen, um einen durchgehend kurzweilig zu unterhalten. Ein paar nette Momente sind dafür keinesfalls ausreichend und so kann man im Endeffekt nicht wirklich eine Empfehlung aussprechen.


Fazit:


Stephen Folker lässt in seinem Erstling wirklich so ziemlich alles vermissen, was eine gelungene Parodie ausmacht. Stattdessen konfrontiert er einen mit dümmlichen Dialogen und extrem platten Humor. Auch die streckenweise zum Vorschein kommende Situationskomik wirkt völlig aufgesetzt, so das sich am Ende die große Ernüchterung beim Zuschauer einstellt.


3/10
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Re: The Monster Outside - Hüte dich vor der Dunkelheit

Beitragvon horror1966 » 11. Mai 2016 11:17

Kritik ist drin.
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