The Death Factory Bloodletting

Horrorfilme aus den USA, Süd-und Mittelamerika

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The Death Factory Bloodletting

Beitragvon horror1966 » 22. Dez 2013 19:37

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The Death Factory Bloodletting
(The Death Factory Bloodletting)
mit Joth Andrews, Josh Bingenheimer, Jeanna Coker, Shane Dean, David C. Hayes, Shareese Hegna, Danny Marianino, Travis Alan McAfee, Kareem McRoy, Michelle Mousel, Nadine, Timmy Ponticelli, Noah Todd, Claudia Vargas
Regie: Sean Tretta
Drehbuch: Mike Marsh / Sean Tretta
Kamera: Christian Link / Sean Tretta
Musik: Keine Informationen
Keine Jugendfreigabe
USA / 2008

Ihr, die ihr hier eintretet, lasst alle Hoffnung fahren! Ana Romero findet auf einer Website, die sich Gorehouse nennt, ein Video, das die Ermordung ihrer Tochter zeigt. Ohnehin aller Hoffnung beraubt, hat sie im Leben kein anderes Ziel mehr als den Mörder ihres Kindes zu finden. Ihre Suche führt sie in eine Welt des Verdorbenen und Verkommenen. Sie trifft auf Menschen, die jenseits aller Normalität stehen. Mit ihnen wird sie in eine verlassene Fabrik eingeladen, um Zeuge eines Bloodletting, der Folterung und Ermordung eines unschuldigen Menschen, zu werden. Doch die Fabrik ist in Wahrheit die Hölle auf Erden, in der die Verderbten, die sich hier am menschlichen Leid ergötzen wollen, selbst peinvoll sterben sollen. Wer hier eintritt, ist des Todes. Die Hölle wartet schon!


Allein die Inhaltsangabe macht hier schon ziemlich neugierig und ist ein Grund, sich dieses Werk einmal anzusehen. Allerdings sollten Leute, die etwas zartbesaiteter sind, vorher genau überlegen, ob sie sich den Film anschauen oder nicht, denn das hier Gezeigte ist schon ziemlich harte Kost und kann phasenweise auch schon einmal auf den Magen schlagen. Das ist gar nicht so sehr auf den Goregehalt des Filmes bezogen, der zwar recht ordentlich ist, aber doch nicht alles entscheidend für den vorhandenen Härtegrad.

Denn das ist die vorhandene Thematik, die dem Zuschauer doch so manche Gänsehaut über den Rücken jagt. Allein die Art, wie die Protagonisten hier über ihre extrem perversen und abartigen Neigungen sprechen und die Selbstverständlichkeit, mit der sie ihre Taten beschreiben, das ist schon ein Tiefschlag in die Magengrube. Es entsteht ein tiefer Einblick in die tiefsten und finstersten Abgründe der menschlichen Seele, der sehr schwer zu verdauen ist und einen irgendwie fassungslos macht.

Von Beginn an entwickelt diese Low Budget Produktion ein ungeheuer hohes Maß an Intensität, die für den Betrachter förmlich greifbar scheint und sich fast zwangsläufig auf sein Sehverhalten auswirkt, man ist die ganze Zeit über extrem angespannt, was sicherlich auch in der Grundstimmung zu begründen ist, die hier vorherrscht. Denn von der ersten Minute an liegt hier etwas Unheilvolles in der Luft und die bedrohliche und düstere Atmosphäre, die sich entfaltet, zieht einen automatisch in ihren Bann.

Dadurch, das der gesamte Film in der alten Fabrik spielt, aus der die Protagonisten übrigens nicht entkommen können, da das Gelände mit unter Strom stehenden Zäunen gesichert ist, mischt sich hier auch noch eine leicht klaustrophobische Note bei, die in vielen Passagen durchaus ein Gefühl der Beklemmung auslösen kann, was für ein noch intensiveres Filmerlebnis sorgt. Und dann wäre da ja auch noch der nicht gerade niedrige Goregehalt, den die Geschichte beherbergt, denn es gibt mehrere recht harte und blutige Sequenzen, die eigentlich jeden Gorehound zufriedenstellen dürfte.

So kann man letztendlich feststellen, das Regisseur Sean Tretta hier ein wirklich hartes Stück Film geschaffen hat, das sicher nicht jeden Geschmack treffen wird, aber gerade für Fans des Genres eine absolute Empfehlung darstellt. Ein Film, der meiner Meinung nach aus der breiten Masse der Durchschnitts-Horrorfilme heraus sticht und gerade durch die vorhandene Thematik auch sehr nachdenklich stimmt, denn das es genügend Leute mit abartigen Neigungen gibt, ist kein Geheimnis.



7/10
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