Tales of Halloween

Horrorfilme aus den USA, Süd-und Mittelamerika

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Tales of Halloween

Beitragvon horror1966 » 30. Nov 2015 11:41

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Tales of Halloween
(Tales of Halloween)
mit Adrienne Barbeau, Hunter Smit, Cameron Easton, Marcus Eckert, Christophe Zajac-Denek, Natalie Castillo, Casey Ruggieri, Marnie McKendry, Lin Shaye, Barbara Crampton, Marc Senter, Pollyanna McIntosh, Katie Silverman
Regie: Darren Lynn Bousman / Axelle Carolyn / u.A.
Drehbuch: Axelle Carolyn / Lucky McKee / u.A.
Kamera: Jan-Michael Losada / Zoran Popovic / u.A.
Musik: Joseph Bishara / Michael Sean Colin / u.A.
FSK 16
USA / 2015

Zehn Kurzgeschichten, von elf namhaften Genrefilmern inszeniert, vereint durch die Prämisse Blut, Schock und Terror. Dabei wechselt manch Darsteller - ähnlich dem Konzept von AMERICAN HORROR STORY - in den Geschichten von einer Rolle zur nächsten. Auch nach den liebevollen Cameos von Altmeistern wie Joe Dante, John Landis und Stuart Gordon, sowie vielen anderen Stars vor und hinter der Kamera, sollte man Ausschau halten. Besonders freuen wir uns, dass all die bösartigen Monster, Dämonen, Kobolde, Aliens und Axtmörder zumeist auf Konten etablierter Festivalregisseure gehen und wir euch die neuesten Werke von u.a. Neil Marshall (THE DESCENT), Mike Mendez (BIG ASS SPIDER!), Lucky McKee (THE WOMAN) und Darren Lynn Bousman (SAW II??-??IV) hier gebündelt präsentieren können.


Horror Anthologien und Episodenfilme sind in den letzten Jahren auf dem Vormarsch und insbesondere zu Halloween kommen immer wieder sehenswerte Ansammlungen von Kurzgeschichten auf den Markt. In diesem Jahr serviert das Label Splendid mit "Tales of Halloween" eine solche Sammlung mit immerhin 10 Episoden, die von verschiedenen und teilweise recht bekannten Regisseuren beigesteuert wurden. Am besten lässt sich dieser Beitrag wohl mit "Trick 'r Treat" aus dem Jahr 2007 vergleichen, wobei das Werk von Michael Dougherty trotz seiner damaligen 18er Freigabe weitaus harmloser ausfällt und mehr in die Richtung einer Komödie tendiert. Auch in vorliegendem Fall offenbart sich zwar eine Menge an Humor, doch fällt dieser in der Regel viel schwarzhumoriger aus. Ganz generell bekommt man mit "Tales of Halloween" die meiner Meinung nach bessere Mixtur geliefert, denn die einzelnen Folgen sind so gestaltet, das letztendlich wirklich für jeden etwas dabei sein dürfte.

Erstaunlich erscheint insbesondere der Gesichtspunkt, das der Film für eine Alterseinstufung ab 16 Jahren streckenweise recht blutig daher kommt, denn in diversen Episoden geht es ganz ordentlich zur Sache. Dabei wurde das Geschehen aber größtenteils auch noch mit herrlich schwarzem Humor ausgestattet und in etlichen Passagen tritt eine ungemein skurrile Situationskomik in den Vordergrund. Zudem wurde das Geschehen mit einer absolut hervorragenden Atmosphäre ausgestattet, was den überdurchschnittlich guten Gesamteindruck noch einmal zusätzlich nach oben hebt.

Natürlich verhält es sich hier ebenso wie bei anderen Episodenfilmen, es gibt manche Folgen die man als echte Highlights bezeichnen kann und einige Kurzgeschichten fallen von der Qualität her ein wenig ab. Der Qualitätsverlust bewegt sich dabei allerdings auf einem recht hohen Level, außerdem liegt es natürlich auch in der Betrachtungsweise des jeweiligen Betrachters, in welcher Form er die einzelnen Episoden einordnet. Insgesamt gesehen dürfte man jedoch zu einem sehr überzeugenden Urteil gelangen, denn Darren Lynn Bousman, Mike Mendez, Lucky McKee und Kollegen haben hier wirklich gute Arbeit geleistet und offerieren eine Ansammlung von Kurzgeschichten, die äußerst kurzweilig und unterhaltsam ist.

Für mich persönlich liegt hier einer der besten Episodenfilme der letzten Jahre vor, in dem es manchmal ziemlich blutig, immer witzig und manchmal auch extrem makaber zur Sache geht. Einen Grund für größere Beanstandungen konnte ich beim besten Willen nicht erkennen, wobei das wie immer im Auge des Betrachters liegt. Wie dem aber auch sei, ich kann letztendlich nur eine dicke Empfehlung für "Tales of Halloween" aussprechen, denn die hier gefundene Mischung hat mir sehr gut gefallen. Auch die mitwirkenden Akteure machen ihre Sache ordentlich, so das letztendlich auch das dargebotene Schauspiel kaum zu kritisieren ist. Da stört es auch nicht weiter das man die meisten Gesichter nicht kennt, denn im Endeffekt zählen ausschließlich die jeweiligen Performances und die können sich allemal sehen lassen.


Fazit:


Nicht nur zu Halloween kann man sich den vorliegenden Beitrag gut anschauen, denn skurrile Situationskomik, ein angemessener Härtegrad und jede Menge schwarzer Humor funktionieren zu jeder Jahreszeit. "Tales of Halloween" beinhaltet diese Zutaten zur Genüge und dürfte so Genre Freunde auf jeden Fall zufrieden stellen.


8/10
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Re: Tales of Halloween

Beitragvon trebanator » 30. Nov 2015 11:58

.... oh, auch mit Adrienne Barbeau und Barbara Crampton...nice... Pflichtkauf !
... He, who makes a Beast of himself , get`s rid of the pain of being a human !
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Re: Tales of Halloween

Beitragvon horror1966 » 30. Nov 2015 14:47

Kritik ist nun drin.
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