Jurassic Monster

Horrorfilme aus den USA, Süd-und Mittelamerika

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Jurassic Monster

Beitragvon horror1966 » 25. Nov 2016 13:19

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Jurassic Monster
(Monster: The Prehistoric Project)
mit Robin Daniel Egan, Mark Justice, Charlotte Lilt, J. Lyle, Tarah McDaniel, Lisa Palenica, Joe Ricci, Tim Younger
Regie: Lisa Palenica
Drehbuch: Carlos Perez
Kamera: Will Turner
Musik: keine Informationen
FSK 16
USA / 2015

Zwei Navy-Seals werden auf eine verlassene Insel geschickt, um ein ''Paket'' aufzuspüren. Dort finden sie eine Leiche sowie eine Kamera, die einige College-Kids beim Spring-Break auf der Insel zeigt. Auf den Aufnahmen erscheint plötzlich eine Kreatur, die die Kids angreift und auslöscht. Die Seals machen sich auf die Suche nach dem ''Paket'', werde aber bald schon von der Kreatur sowie deren ausgewachsener Brut gejagt. Und auch die Person, die die Seals auf die Insel geschickt hat, plant ein mörderisches Spiel.


Immer wieder trifft man in regelmäßigen Abständen auf diese Filmchen, nach deren Sichtung man sich unweigerlich die Frage nach der Berechtigung des Gesehenen fragt. Nicht anders ergeht es dem Zuschauer beim zweiten Film einer gewissen Lisa Palenica, denn die hier erzählte Geschichte entbehrt im Prinzip jeglicher inhaltlicher Substanz und präsentiert sich zudem auch noch als die pure Langeweile. Nun gut, ehrlich gesagt waren die Erwartungen auch nicht hoch angesetzt, doch zumindest hatte ich die Hoffnung gehegt, an dieser Stelle einen unterhaltsamen B-Trasher serviert zu bekommen, aber "Jurassic Monster" kann noch nicht einmal diese Hoffnung erfüllen. Frau Palenica offenbart ihre Erzählung im bei vielen Leuten beliebten Found Footage Look, wobei allerdings selbst die eingefleischten Fans dieser Filmart ihre Probleme damit haben dürften, irgendwelche positiven Aspekte zu erkennen.

Die Story an sich gibt überhaupt nichts her und was einem hier als eine Art von Creature-Horror verkauft werden soll, ist letztendlich nichts anderes als der absolute Rohrkrepierer. So ist der Beitrag dann auch schwerlich als Horrorfilm anzusehen, denn der einzige Horror gibt sich durch die unerträglich agierenden Darsteller, deren dümmliche Dialoge und absolut belanglos vor sich hin plätschernde Abläufe zu erkennen. In den ersten gut 45 Minuten bekommt man dann auch die absolute Langeweile geboten und muss sich ausschließlich mit dem pubertären Gehabe diverser Teenager auseinandersetzen, die irgendwo fröhlich den alljährlichen Spring Break feiern. Einige sexuelle Andeutungen und durchgehend sinnlose Wortwechsel sind dabei alles was einem die Zeit vertreibt und so zieht sich die ganze Chose doch unendlich in die Länge.

Doch auch nach dem Flugzeugabsturz auf einer Insel geht es fast im gleichen Modus weiter, wobei von dem im Filmtitel genannten "Jurassic Monster" weit und breit nichts zu sehen ist. Auch in der Folge ändert sich das nur geringfügig, so das man von Beginn an darauf eingestellt sein sollte, das die Begriffe Horrorfilm, oder auch Creature Movie nicht unbedingt zutreffend erscheinen. Höhepunkte oder gar überraschende Wendungen sucht man vergebens, denn im Endeffekt bekommt man knapp 80 Minuten filmische Grütze offenbart, die wirklich jeglicher Beschreibung spottet. Ich persönlich stelle mir dabei die Frage, was die Regisseurin geritten hat, ein derart primitives und sinnloses Szenario aufzubauen, das noch nicht einmal ansatzweise so etwas wie Spannung oder Horror aufkommen lässt. Mangelndes Budget kann eigentlich keine Entschuldigung dafür sein, denn das man auch mit wenig Geld eine Menge auf die Beine stellen kann, wurde schon oft genug eindrucksvoll unter Beweis gestellt.

"Jurassic Monster" lässt jedoch sämtliche Zutaten für ein zumindest kurzweiliges Filmvergnügen vermissen, dafür bekommt man völlig von Talent befreite Akteure geboten, die einem mit zunehmender Laufzeit ganz gehörig auf die Nerven gehen. Die inhaltliche Leere des anscheinend vorhandenen Drehbuches ist ein weiterer Minuspunkt auf einer großen Liste von Unzulänglichkeiten, die in der Summe gesehen fast schon peinlich erscheinen. Wäre das Ganze zumindest mit einem erkennbaren Trash Faktor versehen dann würde man wenigstens einigermaßen auf seine Kosten kommen, aber "Jurassic Monster" fällt leider viel eher in die Gruppe der Filme, die ganz einfach nur unerträglich schlecht sind.


Fazit:


Das Fazit zu diesem filmischen Rohrkrepierer kann man dann auch knapp halten, denn mehr als "Ein Satz mit X, das war wohl nichts" gibt es an dieser Stelle nicht zu sagen.


1/10
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Re: Jurassic Monster

Beitragvon horror1966 » 28. Nov 2016 15:47

Kritik ist drin, was für eine unerträgliche Gülle.
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