Insanitarium

Horrorfilme aus den USA, Süd-und Mittelamerika

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Insanitarium

Beitragvon Blacky von Adder » 8. Okt 2013 20:22

Bild

www.youtube.com Video From : www.youtube.com


Insanitarium
USA 2008

Regie: Jeff Buhler

Darsteller:
Jesse Metcalfe
Kiele Sanchez
Peter Stormare
Kevin Sussman
Evan Parke
Olivia Munn
Carla Gallo
Armin Shimerman

Inhalt:
Jack (Jesse Metcalfe) lässt sich in eine Irrenanstalt einliefern, um seine Schwester nach Hause zu holen, die seit dem Tod der gemeinsamen Mutter psychische Probleme hat. Jack ahnt nicht, dass der Klinikleiter (Peter Stormare) mit einer illegalen Droge experimentiert, die aus den Patienten blutrüstige Kannibalen macht ...

Quelle: OFDB
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Meinung:
Altenwohnheime & Krankenhäuser waren schon immer eine meiner Lieblings-Einstellungen für Horrorfilme. Es gibt etwas, dass psychiatrische Kliniken einfach erschreckend auf mich wirken lässt.
Hier bekommen wir gute Schauspieler (Metcalfe, Stormare, Sussman), sehr guten Gore (teilweise eine Hölle von Gewalt), ein wenig Nacktheit, und eine ganze Reihe von verrückten Menschen geboten.
Regisseur Jeff Buhler liefert uns ein überdurchschnittlich gelungenes Entsetzen mit genügend Blut und abgetrennten Gliedmaßen welches auch Gorehunde zufrieden stellen sollte, zumindest für eine kurze Weile.
Die erste Hälfte des Films beschäftigt sich mit der Klinik und dessen Insassen und ihren alltäglichen Gewohnheiten, und wir erleben wie Brüderlein sein Schwesterlein findet und man sich über ein Entkommen Gedanken macht. Dies ist alles noch recht ruhig angelegt, aber die letzten 30 Minuten mutiert der Film und sieht teilweise aus wie "28 Days later" in einer Irrenanstalt.
Die Häftlinge starten einen Amoklauf, töten und fressen jeden den sie zu packen bekommen und machen auch unteinander keinen halt . Insanitarium verfügt über eine Tonne von Gore und einige grausige Tötungsarten. Darunter Macheten durch den Hinterkopf die aus dem Mund wieder herauskommen, Arme werden abgerissen, Stöcke schieben sich durch Kehlen, etc. ..
Dieser Film ist gut gemacht und hat alle Insignien eines Kult-Klassikers. Die Charaktere sind gut gezeichnet und die Handlung läßt die Spannung kontinuierlich steigen bis zum furiosen Finale.
Jesse Metcalfe ist super hot und Peter Stormare ist total verrückt. Eine tolle Kombination wie Nutella und Gelee oder Tango und Cash.
9/10
Blacky von Adder
 

Re: Insanitarium

Beitragvon DriesVanHegen » 8. Okt 2013 20:38

Eine ansich altbewährter Handlungsablauf scheint den Zuschauer hier zu erwarten - Doktor hält sich für den Retter der Menschheit und ist vom Eifer so geblendet, dass er nicht sieht, welch schreckliche Nebenwirkung sein Wundermittelchen bereithält. Hinzu kommt eine bekannte Bruder-Schwester-Geschichte: der große Bruder will seine geliebte Schwester mit allen Mitteln aus der Hölle retten, da sie sein einziger Lichtblick im Leben ist.
Eine Priese Ironie, ob der nicht unbedingt neuen Story mag man den Zeilen gern entnehmen, aber was Jeff Buhler aus diesem Einheitsbrei köchelt, kann sich definitv sehen lassen.
Er beginnt mit der kurzen, aber präzisen Einführung des wichtigsten Charakters, dem des Jack.
Dieser ist der geborene Beschützer und liebevolle Bruder, de nichts auf seine Familie kommen lässt.
Deswegen entschließt er sich, seine Schwester aus der Irrenanstalt herauszuholen. Also lässt er sich – durch einen geschickten, aber schmerzhaften Schachzug – selbst einweisen.
Jack hat sich das ganze jedoch weitaus leichter vorgestellt. Denn einmal drinnen, lässt ihn der Klinikleiter Dr. Gianetti nicht mehr so einfach heraus spazieren.
In der Klink angekommen, stellt der Film sogleich die nächsten Personen vor: da wären der bereits genannte Gianetti und seine ebenso verblendeten und egozentrischen Mitarbeiter.
Einzig die Pflegerin Nancy, der Patient Dave und Jacks Schwester bilden einen weitgehend vernünftigen Gegenpol zu all den anderen Insassen.
Bevor dann der Terror ausbricht, schildert Buhler den Klinikalltag, wobei sich schon gehörig andeutet, dass irgendetwas nicht in Ordnung ist.
Wer genau hinsieht, dem dürfte schon beim ersten Anschauen, die merkwürdige Auskristalisierung in den Augen einiger Insassen auffallen.
Die Irrenatmosphäre hält sich weitgehend in Grenzen, wirklich psychopathisch wird es nur, wenn sich Jack im Hochsicherheitstrakt bei Mördern etc. aufhält.
Dort bewirkt das klinisch-sterile Weiß und eine perfide Handkameraführung eine unbequeme Atmosphäre – kein Wunder schließlich schreien, kreischen und fluchen alle Insassen dort auch noch herum.
An Wahnsinn steht diesem das Auftreten von Stormare in keinster Weise nach. Er legt eine geniale Performance hin. Die Mischung aus gutgläubig und medizinisch kalt ist einfach mehr als gelungen.
Zum einen opfert er gern eine Kollegin zum Wohle der Forschung und seiner Patienten, zum Schluss nach all den blutrünstigen Geschehnissen, ist es jedoch er, der seinen „Kindern“ hinterher ruft, dass er ihnen doch nur helfen will.
Sind die Irren aber einmal los, erwartet einen in der Tat ein 28 Days Later hinter Irrenhauswänden und es ist vorbei mit Einer flog über das Kuckucksnest ähnlichen Atmosphäresprenklern.
Dann regiert die blutrünstige animalische Ader der Versuchskaninchen. Eine nur knapp 30 Minuten dauernde dafür aber umso atemlosere Flucht aus der Klinik fordert einen ordentlichen Blutzoll.
Unterstützt wird die panische Verfolgungsjagd noch durch einen ebenso an 28 Days Later erinnernden ziemlich rockig-elektronischen Score.
Ist die Flucht in blutgetränkten Kleidern gelungen, ist genretypisch aber natürlich noch lange nicht alles vorbei...
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Re: Insanitarium

Beitragvon dude-1984 » 8. Okt 2013 21:56

kleiner fieser Reißer mit ordentlich geGore in der letzten halben stunde!

Was zu beginn eher ruhig angeht wegen story-einstimmung blablabla ....entwickelt sich nach und nach zum beinharten überlebenskampf der recht zeigefreudig mit blutigen details um sich wirft , kein wunder das der indiziert wurde.

8,5/10
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Re: Insanitarium

Beitragvon Jenny » 23. Dez 2013 21:06

Finde Insanitarium auch recht gelungen. Der Film hat eine düster-kalte Atmo und eine spannende Story. Die Anstalt als Location gefällt mir sehr gut und krasse Szenen gibt es auch ein paar. Der Film ist durchgängig spannend und gut agierende Schauspieler findet man hier auch.

8 von 10 Punkten
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Re: Insanitarium

Beitragvon OpFeRmEtZgEr » 23. Dez 2013 21:41

Wird mal Zeit für ne Blu Ray Auflage!
Bis heut nicht gesehen,da ich die Dvd nicht besitze&ich habe Zeit:)
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