Haunting In Salem

Horrorfilme aus den USA, Süd-und Mittelamerika

AbonnentenAbonnenten: 0
LesezeichenLesezeichen: 0
Zugriffe: 61

Haunting In Salem

Beitragvon Dark Angel » 23. Sep 2013 08:26

Bild


Originaltitel: A Haunting in Salem

Herstellungsland: USA
Erscheinungsjahr: 2011
Regie: Shane Van Dyke


Darsteller:
Courtney Abbiati
Ashley Barron
Nicholas Harsin
Sonny King
Catherine Lidstone
Bill Oberst Jr.
Josh Roman
Jenna Stone
Carey Van Dyke
Gerald Webb


Inhalt:
Als der neue Sheriff von Salem, Massachusetts, entdeckt, dass er und seine Familie in ein Haus gezogen sind, das seit Jahrhunderten einen rachsüchtigen Geist beherbergt, muss er alles tun, um den Ursprung des Fluchs zu finden und die dunklen Mächte zu besänftigen. Nur so kann er seine Familie vor dem sicheren Wahnsinn retten.


Einleitung:
Regisseur Shane Van Dyke ist der Enkel des berühmten Dick Van Dyke und der Sohn von Barry Van Dyke. Wie das schon fast immer bei den Van Dyke's so war, spielten sie auch immer wieder zusammen in Filmen oder Serien. Auch hier in diesem Film spielt Shane's Bruder "Carey" mit....das nur mal so am Rande. Mit den Nachkommen scheinen auch die Qualitäten eher abzunehmen, statt wenigstens ein gewisses Filmfamilien-Qualitätslevel "halten zu können"....

Der Film selbst erhielt übrigens eine FSK 16, die FSK bezieht sich nur auf die Trailer der DVD...auch das nur mal so am Rande..


Meinung:
Wie oben erwähnt ist Haunting In Salem eine Regiearbeit von Shane Van Dyke, der sich auch noch mit dem Produktionslabel The Asylum zusammen getan hat. Was die Umgangssprache angeht, so sagt man ja allgemein das "Taten und Fakten mehr sagen, als 1000 Worte". Wenn man aber hier die Worte The Asylum ließt, dann trifft dieses Sprichwort wohl eher den umgekehrten Sinn an...

Die Story trägt einen Bart, der gar nicht mehr länger wachsen kann. Die Ansätze in allen Ehren, daß Haus und die versuchte Grundstimmung zu erschaffen sind schon gegeben. Es gibt auch hin und wieder ein paar nette Schockeffekte die auch gelungen sind, nur ist das viel zu wenig in Szene gesetzt worden. Das es bei Spukfilmen, bzw. bei Spukhäuser nicht unbedingt einem hohen Budget bedarf, haben schon unzählige andere Filme vorher gezeigt und bewiesen.

Aber auch darstellerisch kann man sich nicht mit den Protagonisten anfreunden, was leider auch gerade den Hauptdarsteller Bill Oberst Jr. betrifft, der ja eigentlich Bezugspunkt zu diesem Gruselthema sein sollte. Schaut man sich aber die ganze Familie an, nebst seinem Stock - steifen Auftreten als Sheriff, dann wirkt der Mann einfach total unglaubwürdig für diese Szenerie.

Die Geschichte bedient sich ebenfalls allen bekannten Klischees, so das es auch hier nicht verwunderlich ist, daß das Haus auf einem Friedhof erbaut wurde..alles wie gehabt. Ein paar mal lautes Geklopfe und Gerumpse, ein paar Leutchen die das Haus betreten und plötzlich verschwinden und nicht mehr auftauchen...nebst ein "versuchtes" spannenderes Ende...reicht hier einfach nicht aus um den Zuschauer wenigstens ansatzweise unterhalten zu können.

Fazit:
Und wieder mal eine Unke, die nur zum einmal angucken zu gebrauchen ist und zum Thema "Gruselhaus" und Spuk, nur kleine Kinder hinterm Ofen vorlocken könnte. Dabei wäre ja die Umsetzung, ohne viel Schnick-Schnack und Technik ein leichtes, einen Ideen reichen Grusler zu inszenieren. Das wäre in diesem Genre selbst für "Asylum" möglich gewesen. Aber auch hier scheint man mit dem Verleih und dem Verkauf solcher Unken mehr zu verdienen, als die Produktionskosten hergeben....
Bild
Avatar & Sig by LUIS ROYO
Benutzeravatar
Dark Angel
 
Beiträge: 182
Registriert: 09.2013
Wohnort: Dark City
Geschlecht:

Zurück zu "Der amerikanische Horrorfilm"

 

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast