Dead Men Walking

Horrorfilme aus den USA, Süd-und Mittelamerika

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Dead Men Walking

Beitragvon horror1966 » 22. Dez 2013 19:26

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Dead Men Walking
(Dead Men Walking)
mit Griff Furst, Bay Bruner, Chriss Anglin, Bobby James, Brandon Stacy, Scott Carson, Deadlee, Christopher DeMaci, Scott Evans, James Ferris, Lazzarus Gomez, Spencer Jones
Regie: Peter Mervis
Drehbuch: Mike Watt
Kamera: Mark Atkins
Musik: Mel Lewis
Ungeprüft
USA / 2005

In einem biologischen Labor bricht eine Seuche aus. Die beginnt mit einfachem Husten und verwandelt jeden Infizierten binnen weniger Tage in einen blutgierigen Amokläufer. Travis steckt noch in der Hustenphase, hat soeben alle seine infizierten Kollegen niedergestreckt und wandert deshalb schleunigst zur Quarantäne hinter schwedische Gardinen. Dort steckt er beinahe sämtliche Mitgefangene und Wärter an, was wiederum die übrig gebliebenen Gesunden in ungewohnte Lagen und Bündnisse treibt.


Ja, wie soll man diesen Film am besten beschreiben, diese Frage habe ich mir lange gestellt. Zuerst einmal sollte man wohl anmerken, das man dieses Werk nur in der ungeschnittenen Version anschauen sollte, da die deutsche DVD übel geschnitten ist und einem so die Freude am Zombiefilm nimmt. Die hier erzählte Story ist zwar nicht unbedingt als innovativ zu bezeichnen, bietet aber dennoch eine anständige Rahmenhandlung, was nicht unbedingt in allen Zombiefilmen zwangsläufig der Fall ist.

Auch im Bezug auf Darsteller und vorhandene Dialoge sollte man seine Erwartungen nicht zu hoch schrauben, aber man hat das alles auch schon weitaus schlechter gesehen. Die Dialoge wirken zwar manchmal erwas aufgesetzt und teils sogar dümmlich, so das der Film hierdurch eine leicht trashige Note erhält, die ihm sogar recht gut zu Gesicht steht.

Doch der Genre-Fan bekommt hier eindeutig das zu sehen, was man von einer Zombie-B-Produktion erwarten darf, nämlich jede Menge Zombie-Action und einen sehr hoch angesiedelten Härtegrad. Es geht hier teilweise höchst blutig zur Sache und auch in Sachen SFX gibt es qualitativ Ansprechendes zu sehen. Splatter / Gore Fans wird hier vor Freude das Herz im Leibe hüpfen, denn sie werden absolut gut und reichhaltig bedient. Jeder echte Gorehound wird die leichten Defizite, die der Film ganz eindeutig hat, gern übersehen, da der Blut-und Härtegrad für alles andere entschädigt.

Letztendlich kommt man zu dem Fazit, das man hier zwar keine Zombie-Unterhaltung a la Romero geboten bekommt, aber ein herrlich blutiges Spektakel, bei dem man einfach mal den Kopf leerlaufen lassen sollte und einfach nur Spaß daran findet, ein besonders hartes Exemplar des Zombiefilms über sich ergehen zu lassen, sofern man diese Filme zu schätzen weiß.




6,5/10
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