Pound of Flesh

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Pound of Flesh

Beitragvon horror1966 » 1. Okt 2015 13:53

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Pound of Flesh
(Pound of Flesh)
mit Jean-Claude Van Damme, Darren Shahlavi, Charlotte Peters, John Ralston, Jason Tobin, Aki Aleong, Kevin Lee, Temur Mamisashvili, Andrew Ng, Adele Baughan, Brahim Achabbakhe, Mike Leeder, Philippe Joly
Regie: Ernie Barbarash
Drehbuch: Joshua James
Kamera: Cliff Hokanson
Musik: Paul Michael Thomas
keine Jugendfreigabe
Kanada / 2015

Der ehemalige Black-Ops-Agent Deacon reist nach Manila, um dort seiner todkranken Nichte eine Niere zu spenden. Am Tag vor der Operation erwacht er benommen und voller Schmerzen in der mit Eis gefüllten Badewanne seines Hotelzimmers. Seine Niere wurde von skrupellosen Organhändlern gestohlen! Um seine Nichte vor dem sicheren Tod zu bewahren, muss Deacon alles dafür tun, das Organ zurückzuholen - doch dafür bleiben ihm keine 24 Stunden Zeit. Die Jagd nach den Dieben führt ihn an die dunkelsten Orte der Stadt: Bordelle, Slums und illegale Fight Clubs... Ein blutiger Wettlauf gegen die Zeit beginnt!


"Als ich 22 war, habe ich mit gebrochenen Beinen die afghanische Wüste durchquert"


Natürlich, wer hat das denn nicht? Diese Frage stellt man sich ganz automatisch, als B-Movie Ikone Jean-Claude van Damme diese Aussage tätigt und damit gleichzeitig unmissvertändlich zum Ausdruck bringt, das man das neueste Werk von Ernie Barbarash (Six Bullets) nicht unbedingt nach seiner Glaubwürdigkeit bewerten sollte. Diese bleibt nämlich ziemlich eindeutig auf der Strecke, andererseits ist es aber auch nur so zu erklären, das Hauptfigur Deacon nur wenige Stunden nachdem man ihm eine Niere gestohlen hat durch Manila zieht, um sich das wertvolle Organ wieder zu beschaffen. Wirkt dieser Aspekt für sich allein schon recht unglaubwürdig, so wird das Ganze noch zusätzlich dadurch verstärkt, das der sichtlich gealterte Van Damme während der wilden Jagd ganz nebenbei Nachtclubs auseinander nimmt und etliche Leutchen durch seine immer noch vorhandenen Kampffähigkeiten über den Jordan befördert. Wie dem aber auch sei, Barbarash hat trotz der mangelnden Logik einen durchweg unterhaltsamen B-Actioner kreiert, der sicherlich nicht zu den schlechtesten Vertretern der belgischen Ikone zu zählen ist.

Die hintergründige Thematik des Organhandels verleiht dem Szenario dabei die richtige Würze, handelt es sich dabei doch um ein Thema, das nicht nur brisant, sondern leider auch immer aktuell ist. Allerdings sollte der Zuschauer keinerlei inhaltliche Tiefe erwarten, denn "Pound of Flesh" legt den Fokus ganz eindeutig auf eine ziemlich temporeiche Erzählung, die mit etlichen durchaus sehenswerten Action Passagen garniert wurde. Die Story an sich ist deswegen auch keinesfalls mehr als eine nötige Ummantelung, reicht aber dennoch vollkommen aus, um eine Laufzeit von immerhin knapp 100 Minuten kurzweilig auszufüllen. Dabei ist man fast selbstverständlich auch sämtlichen Klischees ausgesetzt die man sich nur vorstellen kann, doch ehrlich gesagt fällt das nicht unbedingt negativ ins Auge. Eher das Gegenteil ist der Fall, denn die vorhandenen Zutaten sorgen sogar für einen gelungenen Spannungsaufbau und fördern das Interesse des Betrachters, der von der ersten bis zur letzten Minute voll bei der Sache ist und nur zu gern den gut in Szene gesetzten Ereignissen folgt und dabei von Beginn an seine Sympathiepunkte klar verteilt.

Trotz seines Alters kann Van Damme in vorliegendem Fall noch überzeugen, auch wenn die Kampfszenen sicherlich nicht mehr so häufig in Erscheinung treten, als es noch zu seinen besten Zeiten der Fall war. Doch mit seinen fast 55 Jahren wirkt der Mime noch recht agil, das ansteigende Alter ist ihm auch vielmehr im Gesicht anzusehen. Körperlich jedoch scheint noch alles in Ordnung zu sein und vor allem die Dehnbarkeit seiner Muskelstränge werden hier ein ums andere Mal auf eine harte Bewährungsprobe gestellt, die diese jedoch mit Bravour meistern können. Alles in allem kann man also in der Gesamtbetrachtung von einem durchaus gelungenem B-Movie sprechen, dem es im Prinzip lediglich an der nötigen Glaubwürdigkeit mangelt, wenn da nicht dieses vollkommen überzeugende Ende des Filmes in Erscheinung treten würde.

Dieses verhagelt einem dann doch ein wenig die gute Laune, denn kitschiger hätte Barbarash das Finale unmöglich gestalten können. Da wird dann dermaßen auf die Tränendrüse gedrückt das es schon auf keine Kuhhaut mehr geht, auf der anderen Seite wird durch diesen Umstand aber noch einmal zusätzlich die Charakterzeichnung von Hauptfigur Deacon unterstrichen, der nämlich die gesamte Laufzeit über als reumütiger Held aufgebaut wird, der die Verfehlungen seiner Vergangenheit um jeden Preis wett machen will. Das mag nicht jedem gefallen, passt aber nahezu perfekt in den gewonnenen Gesamteindruck eines Filmes, der zumindest für Freunde des Actionfilms einen Blick wert sein dürfte. Mir persönlich hat "Pound of Flesh" trotz einiger unübersehbarer Schwächen recht gut gefallen und zählt deshalb auch zu den besseren Van Damme Filmen der letzten Jahre.


Fazit:


"Pound of Flesh" ist sicherlich nicht der absolute Kracher, doch ehrlich gesagt durfte man das auch nicht zwangsläufig erwarten. Vergleicht man das Werk aber beispielsweise mit einigen Steven Seagal Filmen der Neuzeit, so wirkt die vorliegende Geschichte schon fast wie ein absoluter Blockbuster. Letztendlich sollte sich jeder sein eigenes Bild davon machen, doch sehenswert erscheint der Film allemal.


7/10
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Re: Pound of Flesh

Beitragvon MiamiVIP » 4. Okt 2015 10:57

Hier gilt mal wieder die alte Weisheit: Never Trust Trailers.
Denn dieser hat wieder einmal mehr zuviel versprochen. Dabei stimmen die Zutaten. Eine durchschnittlich gute Story über den Nierenklau-Schwarzmarkt, sowie einen interessanten Schauplatz in Malaysia, gepaart mit einem JCVD, da hätte ein ordentlicher Actioner drauß werden können.
Doch leider versteift man sich hier zu sehr eine anspruchsvolle Geschichte zu erzählen, die ohnehin als dessen garnicht funktioniert (und in einem Actionfilm auch garnicht so funktionieren soll!) und geizt dabei mit der Action rum. Diese ist eher mager gesät und einem Van Damme Film nicht würdig. Der Film fängt wirklich cool und interessant an, zieht sich dann aber einfach immer mehr und mehr in die Länge um zum Langweiler zu verkommen. Ein Actionreiches Finale hätte hier noch was puschen können, aber das minimale Geböller in der Villa kommt dann auch ziemlich schwach auf der Brust daher. Zum Schluss will man es dann noch richtig theatralisch und dramenhaft gestalten, so das JCVD zur Witzfigur verkommt.
Die alberne Freigabe setzt dem Ganzen noch die Krone auf. Scheinbar isse wieder dem Humor des Prüfgremiums außer Hirnrinde gefallen oder eventuell auch wieder nur eine Mogelpackung.
Eigentlich reiner Durchschnitt und nur 5/10. Mit Van Damme Bonus gerade noch 6/10, aber mit Sicherheit kein Film, den man zweimal schaut. Da sind selbst einige seiner B Filme aus den letzten 10 Jahren deutlich besser gelungen und weitaus unterhaltsamer. Secound in Command, Hard Corps, The Shepperd, Assassination Games und Six Bullets sind alles Streifen, die einfach mehr rocken. Schade...
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Re: Pound of Flesh

Beitragvon OpFeRmEtZgEr » 4. Okt 2015 15:32

Ich beachte diese neuen Filme alter Actionstars garnicht mehr.
Außer Expendables...
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Re: Pound of Flesh

Beitragvon horror1966 » 11. Okt 2015 16:22

Kritik ist drin.
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Re: Pound of Flesh

Beitragvon OpFeRmEtZgEr » 16. Mär 2018 21:43

Ist in meinen Augen einfach unbewertbarer SCHROTT.
Da ist es sinnvoller Gras beim wachsen zu beobachten.
Warum hab ich nur 5,90€ dafür verschwendet,die bekomme ich nie wieder!
Das wäre n Döner mit Extras
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Re: Pound of Flesh

Beitragvon MiamiVIP » 17. Mär 2018 09:20

Viel schlimmer finde ich die Tatsache, das Van Damme jetzt tatsächlich noch Fortsetzungen von Leon und The Quest raushauen will. Da kriege ich jetzt schon Herpes. Is wahrscheinlich ein letzter Versuch sich mit alten Namen wieder auf Kurs zu bringen. Wenn man bedenkt, das die letzten 6 Streifen alle nur noch Müll waren, soll er lieber ganz aufhören, bevor er bald im unterirdischen Fließband Trash eines Steven Seagal ankommt.
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Re: Pound of Flesh

Beitragvon horror1966 » 17. Mär 2018 13:43

Also ich fand den durchaus unterhaltsam, kommt natürlich nicht an die alten Kracher ran, aber weitaus besser als sein Ruf.
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Re: Pound of Flesh

Beitragvon OpFeRmEtZgEr » 17. Mär 2018 15:57

Fit is van Damme ja noch. Das liegt eher an den Scheiss Studios und ihren Krüppel Budgets.
Dann noch dieser Trottel aus den Ittenbach Filmen bei Pound Of Flesh...Nee,nee,Katastrophe,ich musste ausmachen.
B Klopper in allen Ehren,aber der Film hier is in meinen Augen unguckbar.
Dagegen is Seagal’s Driven To Kill ja n Kracher!
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