Eraser (1996)

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Eraser (1996)

Beitragvon horror1966 » 20. Sep 2013 09:06

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Eraser
(Eraser)
mit Arnold Schwarzenegger, James Caan, Vanessa Williams, James Coburn, Robert Pastorelli, James Cromwell, Danny Nucci, Andy Romano, Nick Chinlund, Michael Papajohn, Joe Viterelli, Mark Rolston, John Slattery
Regie: Chuck Russell
Drehbuch: Tony Puryear / Walon Green
Kamera: Adam Greenberg
Musik: Alan Silvestri
FSK 16
USA / 1996

Im Rahmen eines Zeugenschutzprogramms löscht FBI-Agent John Kruger die bürgerliche Identität aussagewilliger Verbrecher. Seine neueste Klientin Lee Cullen ist Top-Managerin in einem Rüstungskonzern und hat eine brisante Waffenschmuggel-Affäre aufgedeckt, an der selbst höchste Regierungsbeamte beteiligt sind. Als der stellvertretende Verteidigungsminister den Befehl erteilt, die mißliebige Zeugin zu ermorden, beginnt eine gnadenlose Jagd. Cullens einziger Verbündeter ist John Kruger.


Arnold Schwarzenegger hat in seiner langen Karriere nun wirklich in etlichen erstklassigen Action-Filme mitgewirkt, von denen vorliegender "Eraser" eigentlich immer recht selten genannt wird wenn es darum geht, Arnies beste Werke aufzuzählen. Dabei hat Regisseur Chuck Russell hier ein absolutes Paradebeispiel für extrem kurzweilige Mainstream-Action abgelegt, das man sich auch nach gut 17 Jahren immer wieder gern anschaut. Der ehemalige Gouvernator läuft in diesem Werk zur absoluten Höchstform auf und bietet in der Rolle eines US-Marshalls des Zeugenprogrammes eine blendende Performance. Natürlich darf man dabei diverse Passagen nicht ganz für voll nehmen, denn in Sachen Action wird streckenweise recht dick aufgetragen. Die berühmte Fallschirm-Szene oder auch der Kampf mit Krokodilen im Zoo von L.A dienen an dieser Stelle lediglich als 2 Beispiele für teils stark überzogene Action, die jedoch äußerst unterhaltsam daher kommt. Zudem nimmt man Arnie diese Situationen durchaus ab, werden sie doch zudem mit einer gehörigen Prise Humor versehen, die das Ganze noch weitaus ansehnlicher gestaltet und den Zuschauer mit jeder Menge Kurzweil belohnt.

Doch auch die Geschichte an sich erscheint ziemlich rund, der dramaturgische Spannungsaufbau kann sich jederzeit sehen lassen und sorgt dafür, das erst gar keine Chance für eventuelle Langeweile entsteht. Mit Sängerin Vanessa Williams hat man dem Action-Helden zudem eine Partnerin an die Seite gestellt, die nicht nur durch ihr hübsches Äußeres ins Auge fällt, denn die gute Frau meistert ihren Abstecher in die Filmwelt mit einer Menge Bravour und kann durchgehend überzeugen. Natürlich ist der "Terminator" einmal mehr fast ausschließlich auf sich selbst angewiesen, doch selbst gegen einen zahlenmäßig weit überlegenen Gegner erscheint es phasenweise fast schon spielerisch, wie Arnie seine Gegner ausschaltet. Das gesamte Szenario wurde dabei äußerst temporeich und rasant in Szene gesetzt, so das sich auch während der gesamten Laufzeit kaum einmal Möglichkeiten ergeben, um ein wenig durchzuschnaufen.

So wie hier dargestellt muß ein kurzweiliger Actionfilm aussehen, dabei ist es dann auch vollkommen egal, ob das Geschehen besonders glaubwürdig erscheint oder nicht. Bei dieser Art von Film sollte man im Vorfeld eigentlich ganz genau wissen auf was man sich einlässt, so das ich diverse Nörgeleien einiger Leute im Bezug auf mangelnde Realität immer nicht so ganz nachvollziehen kann. Diese beziehen sich zumeist immer auf die Passagen des Filmes, die sich zum Ende hin auf den Docks von Baltimore abspielen und in denen es so richtig zur Sache geht. Da wird mit sagenhaften High Tech Waffen um sich geballert was das Zeug hält und insbesondere in diesen Einstellungen fühlt sich Arnie bekannterweise extrem wohl. Einige markige Sprüche, diverse schwerere Verletzungen und jede Menge Selbstüberwindung kommen dann vermehrt zum Vorschein und runden einen nahezu perfekten Actioner ab, der in Sachen Kurzweil schwerlich zu überbieten ist und zudem jede Menge Laune macht.


Und so zählt "Eraser" sicherlich nicht nur für mich persönlich zu Schwarzeneggers absolut besten Filmen, auch wenn dieses Werk in diesem Zusammenhang doch eher selten genannt wird. Überzogene Passagen, eine äußerst spannende Story, sehr gut agierende Darsteller und eine Menge Humor ergeben hier ein Gesamtbild, das man im Prinzip nur als sehr gut einordnen kann. Der Gouvernator ist in einer seiner etlichen Paraderollen zu sehen und mimt einmal mehr den unerschrockenen Einzelkämpfer, der auch vor Gegnern aus den eigenen reihen nicht zurückschreckt, um der Gerechtigkeit letztendlich zum Sieg zu verhelfen..


Fazit:


Ein blendend aufgelegter Arnie ist ganz bestimmt das Aushängeschild dieses Filmes, der jedoch auch in allen anderen Belangen restlos überzeugen kann. Ein Feuerwerk an Action und guter Laune vertreibt dem Betrachter hier die knapp 2 Stunden Laufzeit, die fast wie im Flug vergehen.


9/10
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Re: Eraser (1996)

Beitragvon trebanator » 20. Sep 2013 10:12

..... einer der letzten Arnie`s, wo er noch wirklich old school agieren konnte.... dannach hat man ihm sein Alter schon etwas angemerkt :?
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Re: Eraser (1996)

Beitragvon Leatherface83 » 17. Aug 2014 14:17

Wie ist die BD so? Besonders bei dem CGI?
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Re: Eraser (1996)

Beitragvon trebanator » 17. Aug 2014 15:34

Leatherface83 hat geschrieben:Wie ist die BD so? Besonders bei dem CGI?

... hab ihn von meiner BD noch garnicht gesehen. 8-)
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Re: Eraser (1996)

Beitragvon MiamiVIP » 18. Aug 2014 23:22

Die BD habe ich sehr gut in Erinnerung, ist noch garnicht so lange her... Eraser ist einer der besten Arnie Filme überhaupt, was nicht minder an der wohl besten Story all seiner Streifen liegt. 9/10
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Re: Eraser (1996)

Beitragvon dude-1984 » 1. Sep 2015 12:05

trebanator hat geschrieben:..... einer der letzten Arnie`s, wo er noch wirklich old school agieren konnte.... dannach hat man ihm sein Alter schon etwas angemerkt :?



ja aber immernoch besser in seinem können als diese ganze neue junge brut an möchtegern actionhelden von heute!

10/10 fürn ausradierer

und der jump ausm fluchtebum war echt!!!! :mrgreen:
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Re: Eraser (1996)

Beitragvon trebanator » 1. Sep 2015 13:47

dude-1984 hat geschrieben:

ja aber immernoch besser in seinem können als diese ganze neue junge brut an möchtegern actionhelden von heute!

... Jooh, vor allem Statham is total überbewertet. Da wurde früher besseres im Actionsegment vollbracht
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Re: Eraser (1996)

Beitragvon dude-1984 » 1. Sep 2015 18:00

trebanator hat geschrieben:
dude-1984 hat geschrieben:

ja aber immernoch besser in seinem können als diese ganze neue junge brut an möchtegern actionhelden von heute!

... Jooh, vor allem Statham is total überbewertet. Da wurde früher besseres im Actionsegment vollbracht


is aber momentan der einzige der aufm niveau von damals noch mitkommt....
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Re: Eraser (1996)

Beitragvon MiamiVIP » 2. Sep 2015 01:22

Ich find Statham keinesfalls überbewertert. Vom Typ her isser absolut cool genug für Old School Rollen. Er spielt dafür nur meist in den "falschen" Filmen, die nicht so wirklich auf Alt getrimmt sind. (Transporter, Crank, etc.)
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Re: Eraser (1996)

Beitragvon dr. freudstein » 8. Jan 2016 12:50

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deutsche VHS, großer Einleger

Hey, ich wundere mich. Ich war richtig angetan von dem Streifen. Der Typ hat zwar einen Nachnamen als Vornamen, was ja ziemlich dämlich ist und ich bin jetzt auch bei Action Streifen zwiegespalten, also ich feiere da nicht jeden Film ab, aber einige Perlen gibt es schon darunter. Dann ist mir der Film hier auch noch zu neu :lol:
Aber nein weit gefehlt, meine dummen Vorbehalte haben sich hier nicht bestätigt, ich wurde richtig mitgerissen von dem Film und er wurd zu keiner Sekunde langweilig. Mochte gar nicht zwischendurch zum Pissen gehen und das Band abstoppen- Also doc, weg mit den Scheuklappen. Also, der Einfachheit halber, lest cheffes hervorragende Kritik (danke cheffe, deine Bezahlung erfolgt ja demnächst wieder) und dann wisst ihr, was ich von dem Streifen halte. OK, meine Punktefabrik ist immer ein weniger geiziger, aber 8/10 zeigen doch schon, das ich begeistert bin. Trotzdem, VHS gebe ich frei, mal gucken,. ob ich den mal auf DVD hole.
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