The Walking Dead


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The Walking Dead

Beitragvon horror1966 » 18. Okt 2013 17:00

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The Walking Dead (Staffel 1)
(The Walking Dead)
mit Andrew Lincoln, Jon Bernthal, Sarah Wayne Callies, Laurie Holden, Jeffrey DeMunn, Steven Yeun, Chandler Riggs, IronE Singleton, Norman Reedus, Lauren Cohan, Scott Wilson, Jane McNeill, Madison Lintz
Regie: Guy Ferland / Bill Gierhart u.a.
Drehbuch: Charlie Adlard / Tony Moore u.a.
Kamera: David Boyd / Rohn Schmidt
Musik: Bear McCreary
Keine Jugendfreigabe
USA / 2011

Polizist Rick Grimes erwacht aus dem Koma und erkennt die Welt nicht wieder: Das abgelegene Krankenhaus, in dem er sich befindet, liegt in Trümmern, das Umland ist verwüstet - und überall lauern blutrünstige Zombies darauf, die Lebenden zu zerfleischen! In einem Lager am Stadtrand von Atlanta kämpft eine kleine Gruppe Überlebender um die verbliebene Existenz der Menschheit und wird dabei immer wieder von den Untoten in die Enge getrieben. Wird es Rick und den anderen gelingen in dieser furchteinflößenden Welt an ihrer Menschlichkeit festzuhalten? Und werden sie unter schrecklichsten Bedingungen und inmitten persönlicher Rivalitäten schließlich miteinander überleben?


Wohl kaum eine andere TV-Serie wurde von den Horror-Fans so sehnsüchtig erwartet wie "The Walking Dead" und schon im Vorfeld hörte man eigentlich nur Positives über dieses TV-Format, in dem einige wenige Überlebende gegen eine weltweite Zombie-Seuche zur Wehr setzen müssen. Als dann kurz darauf die Nachricht die Runde machte, das die deutsche Veröffentlichung nur gekürzt erscheinen würde, erlitt die Vorfreude allerdings einen gepflegten Dämpfer. Auch ich persönlich bin im Normalfall ein erbitterter Gegner der Zensur, doch ganz ehrlich gesagt kann man bei dieser fantastischen Serie ruhig einmal ein Auge zudrücken. Die erste Staffel beinhaltet nämlich gerade einmal Kürzungen von insgesamt gut 30 Sekunden, die im Gesamtbild noch nicht einmal wirklich auffallen. Zudem besitzt die Serie soviel Klasse und Qualität, das man beim Anschauen gar nicht auf eventuelle Schnitte achtet.

Gleich im Pilotfilm lassen sich Ähnlichkeiten zu einem Film wie "28 Days later" erkennen, erwacht doch auch hier die Hauptfigur der Serie in einem Krankenhaus und sieht sich einer vollkommen veränderten Welt gegenüber, die von Zombies beherrscht wird. So bekommt man als Zuschauer sofort den richtigen Einstieg in ein perfekt umgesetztes Endzeit-Szenario, das man kaum besser hätte gestalten können. Die Macher der Serie haben hier eine Atmosphäre geschaffen, die einerseits extreme Tristesse und Trostlosigkeit in den Vordergrund rückt, die aber anderseits immer wieder von Hoffnungsschimmern durchdrungen wird. Auch wenn es sich um eine Zombie-Serie handelt, stehen hier keinesfalls explizite Gewaltdarstellungen im Focus des Geschehens, vielmehr ist es die äusserst interessante Geschichte einer Gruppe Überlebender und die erstklassige Charakterzeichnung der einzelnen Figuren. Diese fällt im Prinzip bei allen für die Story wichtigen Personen sehr intensiv aus, wobei natürlich die ein oder andere Figur noch etwas mehr im Mittelpunkt steht. Das dargebotene Schauspiel der Akteure kann sich dabei wirklich sehen lassen, man merkt von der ersten Minute an, das hier wirklich Leute am Werk sind, die etwas von ihrem Handwerk verstehen.

Der Härtegrad der Serie ist durchaus ansehnlich, es gibt wirklich etliche Passagen, die recht harte Genrekost anbieten, wobei das Geschehen zu keiner zeit in eine reine Metzel-Orgie ausarten würde. Doch selbst Freunde der etwas härteren Gangart dürften durchaus auf ihre Kosten kommen, denn die vorhandenen SFX sind nicht von der schlechten Sorte. Sicherlich gibt es auch genügend Leute, die sich im Bezug auf die Zombie-Action noch mehr erwartet hätten, doch meiner Meinung nach ist hier genau das richtige maß an Härte gefunden worden, zumal die entsprechenden Szenen absolut erstklassig umgesetzt wurden. Jedoch steht ganz eindeutig die Gruppe Überlebender im Focus der Ereignisse und dem Zuschauer wird ein erstklassiger Eindruck von den alltäglichen Problemen gewährt, die nun in einer veränderten Welt auftreten. Normale Gesetze haben keine Gültigkeit und es müssen schwere Entscheidungen getroffen werden, über die man im normalen Leben keinen einzigen Gedanken verschwenden würde. Im Prinzip gibt es nur noch den täglichen Überlebenskampf in einer Welt, in der es eigentlich nichts Lebenswertes mehr gibt. Dennoch wird sich immer wieder an die Hoffnung geklammert, das es irgendwo noch jemanden gibt, der eine Lösung für die Zombie-Seuche parat hält. Und so begibt sich dann auch die Gruppe auf die Suche nach der Hoffnung, wobei die Reise sich als eine einzige Odyssee gestaltet, die von etlichen Rückschlägen und Verlusten begleitet wird.

Eine große Stärke von "The Walking Dead" sind die sehr vielschichtigen-und teils vollkommen unterschiedlichen Charaktere, die auch immer wieder für diverse Reizpunkte sorgen. Echte Liebe, Anfeindungen und offensichtliche Missgunst treten dabei immer wieder in den Vordergrund und sorgen für jede menge Abwechslung. Jede einzelne Episode dieser ersten Staffel ist ein Highlight an sich und insgesamt gesehen ergibt sich ein absolut erstklassiges Gesamtbild, so das man sich schon jetzt auf die zweite Staffel freuen darf. Diese lief ja bekannterweise schon im Pay-TV und ich kann versprechen, das es so spannend und abwechslungsreich weitergeht, wie es in dieser Staffel geendet hat. Das Warten auf die nächste Box lohnt sich in jedem Fall und man darf sehr gespannt sein, wie sich diese tolle Serie noch weiterentwickelt.


Fazit:


"The Walking Dead" ist eine in allen Belangen überzeugende TV-Serie, bei der man sogar generös über die leichten Kürzungen hinwegsehen kann. Extreme Spannung, eine sagenhaft gute Endzeit-Atmosphäre und erstklassige Darsteller sorgen hier für hochklassige Unterhaltung, die sich kein Fan des Genres entgehen lassen sollte.


9/10
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Re: The Walking Dead

Beitragvon horror1966 » 18. Okt 2013 17:01

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The Walking Dead (Staffel 2)
(The Walking Dead)
mit Andrew Lincoln, Jon Bernthal, Sarah Wayne Callies, Laurie Holden, Jeffrey DeMunn, Steven Yeun, Chandler Riggs, IronE Singleton, Norman Reedus, Lauren Cohan, Scott Wilson, Jane McNeill, Madison Lintz
Regie: Guy Ferland / Bill Gierhart u.a.
Drehbuch: Charlie Adlard / Tony Moore u.a.
Kamera: David Boyd / Rohn Schmidt
Musik: Bear McCreary
keine Jugendfreigabe
USA / 2011

Eine kleine Gruppe Überlebender unter Führung des ehemaligen Hilfssheriffs Rick Grimes durchstreift die von Zombies und diversen Ausschreitungen entvölkerte Provinz Amerikas auf der Suche nach weiteren Überlebenden und Familienmitgliedern. Auf der abgelegenen Farm der Familie Greene findet man vorübergehend Unterschlupf, ohne zunächst zu ahnen, welch grausiges Geheimnis die Greenes in ihrer Scheune hüten. Unterdessen spitzt sich ein Eifersuchtskonflikt zwischen Rick und seinem besten Freund Shane dramatisch zu.


Fiel die erste Staffel der beliebten TV-Serie mit gerade einmal 6 Episoden noch ziemlich spärlich aus, so kann man als Fan nun auf 13 Episoden zurückgreifen, womit Staffel 2 gleich doppelt so lohnenswert erscheint. Doch gerade in diesem Punkt scheinen die Meinungen ein wenig auseinander zu gehen, gibt es doch nicht gerade wenige Leute die eine gewisse Straffung der Folgen bevorzugt hätten. Zu wenig Zombie-Action und dafür fast endlose Dialoge um immer wieder die gleichen Dinge sind dabei die größten Kritikpunkte, die dabei immer wieder zur Sprache kommen. Ich selbst sehe das jedoch vollkommen anders, denn insbesondere der Aspekt das hier die trotz einer schier ausweglosen-und hoffnungslosen Situation die alltäglichen Probleme der Gruppe eingehend beleuchtet werden, drückt die ganz besondere Stärke dieser Serie aus. In einer von Zombies überfluteten Welt sind es doch gerade die zwischenmenschlichen Töne, die ein wenig Normalität aber auch Hoffnung aufkommen lassen, das irgendwann ein besseres Leben möglich sein kann. Und von diesen Tönen gibt es zugegebenermaßen eine ganze Menge und selbstverständlich beanspruchen diese auch eine gewisse Zeit, um angemessen bearbeitet werden zu können. Das dies dabei ein wenig auf Kosten der Action geht, sehe ich gar nicht einmal als negativen Kritikpunkt an, außerdem gibt es doch für die reinen Action-Junkies wohl mehr als genügend Zombie-Filme, in denen man sich fast ausschließlich an Härte-und Brutalität erfreuen kann.

"The Walking Dead" bietet aber viel mehr als das stumpfe SFX-Spektakel, das man gerade aus den neueren Filmen mit Untoten-Thematik her kennt, denn hier geht es doch auch ganz eindeutig darum, einen immer weiter ansteigenden Spannungsaufbau einzubauen, der das Interesse des Zuschauers konstant hoch hält und ihm auch immer wieder neue Wendungen zu bieten, so das sich die Geschichte weiterentwickeln kann. Und das ist den Machern des Formates mit dieser zweiten Staffel absolut herausragend gelungen, die altbekannten Probleme werden weiter vertieft und die einzelnen Charaktere erfahren eine äußerst tiefe Beleuchtung, was dem Ganzen insgesamt gesehen sehr viel Qualität verleiht. Einige Aspekte wie beispielsweise die Differenzen zwischen Rick und Shane werden auf die Spitze getrieben und eskalieren am Ende sogar in soweit, das eine endgültige Lösung für das Problem der beiden Männer gefunden wird. Diese ist zudem vollkommen logisch und passt absolut perfekt in das Gesamtbild. Das es sich dabei durch die gesamte Staffel zieht ist meiner Meinung nach sogar absolut notwendig, bietet doch insbesondere dieser Punkt immer wieder Reizpunkte, der auch den Rest der Gruppe betrifft und diese dabei auch in verschiedene Lager spaltet. Davon lebt das Szenario und die dabei entstehenden Spannungen kann man förmlich spüren. Die gesamte Zeit über hat man das Gefühl auf einem Pulverfass zu sitzen, das jeden Moment explodieren kann. Bis es jedoch endgültig soweit ist, vergeht eine geraume Zeit und das ist auch gut so. Wäre das Problem zu einem früheren Zeitpunkt aus der Welt geschafft worden, wäre irgendwie die Luft raus gewesen und das gesamte Format hätte darunter gelitten. So aber hing dieser Handlungsstrang die ganze Zeit über wie ein Damoklesschwert über den Ereignissen, was jederzeit für äußerste Spannung und eine knisternde Grundstimmung gesorgt hat, die man kaum dichter hätte gestalten können.

Absolut unerlässlich ist auch das Ausscheiden diverser Hauptfiguren wie auch die Einführung neuer Gesichter. Gerade Ersteres ist im ersten Moment sicherlich bedauerlich, hat man doch im Laufe der Zeit zu jeder einzelnen Person einen Bezug hergestellt. Dennoch ist der Verlust lieb gewonnener Charaktere notwendig, um dem geschehen auch immer wieder neue Impulse zu verleihen. Außerdem wäre es auch ziemlich unglaubwürdig, wenn keiner der Helden den Untoten oder anderen Dingen zum Opfer fallen würde und gerade in diesem Aspekt beinhaltet "The Walking Dead" eine seiner größten Stärken. Auch die neu eingebauten Figuren entpuppen sich als wichtiger Baustein im Gesamtbild und präsentieren sich gleichzeitig als starke Sympathieträger, die frisches Blut in die Geschichte einfließen lassen.Neue Bande werden geknüpft und aus anfänglichen Differenzen entwickelt sich eine teils neue Gemeinschaft, die in der Zukunft ganz sicher noch für etliche interessante Serien-Kost sorgen wird. Nun gestaltet sich diese Box bestimmt weitaus dialoglastiger als Staffel 1, doch die Thematik entpuptt sich auch immer komplexer und beinhaltet etliche Nebenerzählstränge, die allesamt perfekt ineinander fließen und das Gesamtbild extrem interessant erscheinen lassen. Zudem gestalten sich die Passagen ohne Action jederzeit als absolut sehenswert und es entstehen meiner Meinung nach überhaupt keine Längen. Es werden jederzeit wichtige Themen bearbeitet, jede einzelne Folge bietet immer wieder Neuerungen und bearbeitet gleichzeitig wichtige Punkte, die erst ganz am Ende dieser Staffel eine Klärung erfahren. Manch einem mag das nicht genug sein, doch insgesamt gesehen gibt es auch genügend Action zu sehen und gerade zum Ende hin wird noch einmal aus allen Rohren gefeuert, so das jedem Fan das Herz im Leibe vor Freude hüpft.

Letztendlich ist die Weiterführung der Geschichte mehr als nur gelungen und für mich handelt es sich hier um ein echtes Serien-Highlight, das seine Stärken nicht ausschließlich in expliziten Gewaltdarstellungen sucht. Vielmehr handelt es sich um eine ausgewogene Mischung, bei der auch der menschliche Aspekt nicht zu kurz kommt. In der komprimierten Form eines Zombie-Films legt man das Hauptaugenmerk ganz bestimmt viel mehr auf die Anzahl der Splatter-und Gore-Effekte und das ist auch vollkommen in Ordnung, in einer hoffentlich langlebigen Serie muss man ganz andere Prioritäten setzen, um das Ganze auch über einen langen Zeitraum interessant erscheinen zu lassen. Dieser Punkt kommt bei "The Walking Dead" besonders gut zur Geltung, wodurch wohl auch der sensationelle Erfolg dieses Formates zu erklären ist. Das man nicht immer den Geschmack aller Zuschauer trifft ist keine sonderliche Überraschung, denn wenn man will, findet man immer etwas zum kritisieren. In meinen Augen ist dieses Format als fast perfekt zu bezeichnen, denn auch die vorhandenen Effekte sind als grandios zu bezeichnen und unterstützen nur noch mehr den herausragenden Gesamteindruck, den man von dieser TV-Serie gewinnt.


Fazit:


Wusste schon die erste Staffel voll zu überzeugen, so wird mit der zweiten noch einmal die Qualität gesteigert. Gorehounds werden das wohl etwas anders sehen, doch ich empfinde den vorhandenen Härtegrad als vollkommen ausreichend und die enthaltenen Szenen sind teilweise ganz schön derbe-und wuchtig. Am meisten überzeugt jedoch die Weiterentwicklung der Ereignisse, denn hier ist jede Menge Spannungs-Potential vorhanden, das auch hervorragend ausgeschöpft-und umgesetzt wurde.


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Re: The Walking Dead

Beitragvon Leatherface83 » 18. Okt 2013 18:47

Heute Abend kommt die erste Folge der vierten Staffel. Freu mich schon. :P
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Re: The Walking Dead

Beitragvon Blacky von Adder » 25. Okt 2013 15:10

Viel Gerede, noch mehr Gefühlsduselei und herbeigeredete Konflikte.
Zombies als Kulisse in einer Telenovela.
Einzig das Make up erzeugt etwas "Zombie-Feeling".
Ich werde nie verstehen was an der Serie so toll sein soll.
Blacky von Adder
 

Re: The Walking Dead

Beitragvon DriesVanHegen » 25. Okt 2013 15:12

Halte ich ebenso für überbewertet :P
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Re: The Walking Dead

Beitragvon horror1966 » 25. Okt 2013 15:29

Pah, ihr seid doch echte Banausen, die Serie ist genial. :greensmilies218: :greensmilies265:
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Re: The Walking Dead

Beitragvon MiamiVIP » 26. Okt 2013 09:14

Also Staffel 4 gefällt mir nach den ersten 2 Folgen noch nicht so recht, denn gefesselt hat mich die Serie jetzt zum ersten mal nicht mehr.
Irgendwo ist der Zeitsprung viel zu groß der hier gemacht wurde und es wird nichts davon erklärt was in der Zwischenzeit (zwischen den Staffeln 3 u 4) überhaupt passiert ist. Plötzlich sind unmengen von Menschen im Gefängnis einquartiert. Woher die alle kommen, abgesehen von Woodbury, weiß niemand.... Auch die Story wirkt teilweise nicht mehr so spannend oder packend. Scheinbar bekommen wir jetzt mit dem Wechsel der Drehbuchschreiber ebenso einen Umschwung in die Serie, wie es schon bei LOST ab Staffel 4 der Fall war. Meiner Meinung nach merkt man das eindeutig, das plötzlich etwas die Luft raus ist. Die Zombie Action ist zwar nach wie vor gut, aber spielt sich einwenig zu sehr bedeutungslos am Rande ab, obwohl es durchaus wieder geniale Ideen gegeben hat. Der abgestürzte Heli auf dem Supermarktdach und die Zombies die durch die Decke brechen war ansich genial, aber das Szenario dann doch viel zu kurz. Da hätte man mehr draus machen können.
Die Beißer an den Zäunen sind auch nett anzuschauen, aber warum lässt man die da rumstehen umd rumkreuchen, wo sie doch offensichtlich immer mehr werden, weil sie sich genau dadurch gegenseitig anlocken und die Zäune bald einreißen? Mit der Logik harpert es, denn gerade deswegen würde man ja dann einmal richtig aufräumen, damit sie sich nicht mehr gegenseitig anlocken?! Vorallem laufen ja nicht Hunderte von denen rum. Noch ist alles überschaubar und in kleinen Grüppchen verteilt. Sicher hinter den Zäunen stehen und die Zombies locker abstechen ist ja kein Akt, aber immer werden nur ne Handvoll gekillt und der Rest stehen gelassen. Als wenn man förmlich darauf wartet das die bald rein kommen um das offensichtliche noch offensichtlicher zu machen. Sehr kurios das Ganze. :mrgreen:

Das war jetzt so mein Eindruck nach den ersten beiden Folgen der neuen Staffel. Vielleicht ändert sich dieser ja noch. Ich hoffe nur das die Serie jetzt nicht zu sehr abflacht und rechtzeitig den Bogen wieder kriegt...
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Re: The Walking Dead

Beitragvon Leatherface83 » 26. Okt 2013 09:25

TWD ist mMn das Beste was das Zombie-Genre z. Zt. hergibt.
Die ganzen Direct-to-DVD Produktion in letzter Zeit sind der größte Schrott! Zumindest kann ich mich an nichts gescheites erinnern.
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Re: The Walking Dead

Beitragvon BrainDead » 6. Nov 2013 19:20

The Walking Dead ist eine grandiose Serie! Die eigentlich fast jeden ZombieFan in den Bann ziehen dürfte :lol:
FÜr mich persönlich war die zweite Staffel bisher am besten.

Ich muss gestehen das sie aber solangsam ihren glanz verliert, die dritte Staffel fühlt sich so lang gezogen an allerdings gibt es dort den ein oder anderen Schlag in die Fresse.

Die vierte Staffel ist ja nun auch schon im vollen gange , bisher bin noch nicht dazu gekommen deswegen werde ich erstmal den Beitrag von Miami nicht lesen :P

Ich finds nur immer wieder top wie schön immer alle rasiert sind und gepflegt in solch einer Situation.
DIe Männer und Frauen müssen doch büsche haben...yeah back to the 70s 8-) : :mrgreen:
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Re: The Walking Dead

Beitragvon Cromwell » 10. Nov 2013 12:29

Blacky von Adder hat geschrieben:Viel Gerede, noch mehr Gefühlsduselei und herbeigeredete Konflikte.
Zombies als Kulisse in einer Telenovela.
Einzig das Make up erzeugt etwas "Zombie-Feeling".
Ich werde nie verstehen was an der Serie so toll sein soll.


DriesVanHegen hat geschrieben:Halte ich ebenso für überbewertet :P


Kann mich den beiden nur anschließen!

Find die Serie zudem furchtbar langweilig...90% geht es um das Zwischenmenschliche...kann ich gleich Lindenstrasse gucken.
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