The Arena (2001)

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The Arena (2001)

Beitragvon horror1966 » 17. Sep 2013 14:08

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The Arena
(The Arena)
mit Karen McDougal, Lisa Dergan, Olga Sutulova, Yuliya Chicherina, Severina Kamugish Kemirimbe, Viktor Verzhbitskiy, Anatoli Mambetov, Alexsei Osipov, Kirill Ulyanov, Gabriel Vorobyov, Leon Maximov, Natlya Surkova, Alexsei Dedov, Igor Botvin, Ernst Romanov
Regie: Timur Bekmambetov
Drehbuch: John William Corrington
Kamera: Ulugbeck Khamraev
Musik: Pavel Karmanov / Peter Orloff
FSK 16
Russland / USA / 2001

In einer kleinen römischen Siedlung betreibt der Stadthalter die Arena , dort liefern sich tagtäglich harte Kerle blutige Kämpfe und nur einer geht als Sieger hervor. Eines Tages werden einige Frauen gefangen genommen, welche gezwungen werden, gegeneinander zu kämpfen. Doch erst mal muss trainiert werden. Als bei einem Kampf zwei der besten Männer getötet werden, werden halt die Weiber in den Kampf geschickt, damit man noch einige Zuschauer zufrieden stellen kann. Nun stellt sich die Frage: Werden sich die zwei Frauen wirklich töten, oder finden sie einen Ausweg aus dieser Hölle?


Diese russisch-amerikanische Co-Produktion sollte man vielleicht nicht unbedingt als ernsthaften Gladiatorenfilm ansehen, denn dafür fehlt ihm ganz eindeutig die Klasse. Allerdings unterhält der Film teilweise doch recht kurzweilig und bietet dabei auch phasenweise unfreiwillig komische Sequenzen. Das mag vielleicht auch in der Tatsache begründet sein, das der Film auf einem gleichnamigen Trashfilm von Roger Corman basiert, in dem es auch um weibliche Gladiatoren ging, die durch Playmates dargestellt wurden.

Auch hier läuft die Geschichte darauf hinaus, das zum Ende hin Frauen in der "Arena" gegeneinander um ihr Leben kämpfen sollen. Dabei weiß man allerdings teilweise nicht so genau, ob die Umsetzung der hier erzählten Geschichte beabsichtigt so trashig gehalten wurde, oder ob es eher unabsichtig geschehen ist. Aber wie dem auch sei, es steigert auf jeden Fall den Unterhaltungswert ungemein, vorausgesetzt, das man keinen ernsthaften Gladiatorenfilm erwartet.

Allein die Kampfszenen wirken schon sehr dilletantisch, um es einmal vorsichtig auszudrücken, hinzu kommt noch, das die Kämpfe durch extrem schnelle Bildschnitte meist nur zu erahnen sind. Als entschädigung bekommt es der Zuschauer allerdings im optischen Bereich mit einigen wirklich hübschen "Amazonen" entschädigt, die aber auch vielmehr wie Models aussehen. So kann man dann auch keine autenthischen oder glaubwürdigen Darstellungen erwarten, da man sich diese hübschen Damen nur schwerlich als kämpfende Amazonen vorstellen kann.

Spannungsmäßig sollte man seine Erwartungen auch nicht zu sehr in die Höhe schrauben, denn es entwickelt sich kein wirklicher Spannungsbogen, auch wenn man merkt, das der Versuch dazu durchaus vorhanden ist. In vielen Passagen des Films ist zu erkennen, das die macher des Films bemüht waren, einen wenigstens soliden Gladiatorenfilm zu produzieren, doch leider ist ihnen das nicht gelungen. So sollte man den Film als das ansehen, was er ist, nämlich ein sehr trashiger Versuch, im Fahrwasser von Ridley Scott's "Gladiator" auf den Erfolgszug mitaufzuspringen, es jedoch nicht geschafft hat, einen wirklich ernstzunehmenden Genre-Beitrag abzuliefern. Dennoch sollten alle, die mit trashigen Werken etwas anfangen können, ruhig einmal einen Blick riskieren.


4/10
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